Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Sa Apr 04, 2026 14:27

Fendt 509 C

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
Antwort erstellen
10 Beiträge • Seite 1 von 1
  • Mit Zitat antworten

Fendt 509 C

Beitragvon neugierig » Mo Jun 11, 2012 21:33

Hallo,

ich bekam vor kurzen über einen Bekannten einen 509 C angeboten. 9000 Btrh. Frontlader, war auf einem ca. 200ha Betrieb als Pflegeschlepper eingesetzt. Bj noch unklar. wird gerade geklärt.

Habe bei Konedata nachgesehen, hat den Motor 226-B4.

Jetzt die Frage:
Hat der Motor das gleiche Problem wie die 6 Zylinder? 226 -B6?

Wie ist das Getriebe bzgl. Verschleiß. Es gibt dazu extrem unterschiedliche Aussagen auch aus dem Händlerumfeld. Baywa. Da sagt jeder etwas anderes!

Fahrzeug soll vor einen Rückewagen. Ist interessant wg. dem relativ hohen Eigengewicht von 5 To.

Abgabegrund ist der Schlepper ist zu klein, weil der Betrieb eine BGA betreibt und will sich deshalb einen 415 zulegen um, in der Häckeselkette mitzuhalten.

Wer hat dazu Erfahrungen?

Preis um die 20 !
neugierig
 
Beiträge: 51
Registriert: Sa Mär 06, 2010 17:28
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fendt 509 C

Beitragvon flyinggrisu » Mo Jun 11, 2012 22:28

neugierig hat geschrieben:Hallo,

ich bekam vor kurzen über einen Bekannten einen 509 C angeboten. 9000 Btrh. Frontlader, war auf einem ca. 200ha Betrieb als Pflegeschlepper eingesetzt. Bj noch unklar. wird gerade geklärt.

Habe bei Konedata nachgesehen, hat den Motor 226-B4.

Jetzt die Frage:
Hat der Motor das gleiche Problem wie die 6 Zylinder? 226 -B6?

Wie ist das Getriebe bzgl. Verschleiß. Es gibt dazu extrem unterschiedliche Aussagen auch aus dem Händlerumfeld. Baywa. Da sagt jeder etwas anderes!

Fahrzeug soll vor einen Rückewagen. Ist interessant wg. dem relativ hohen Eigengewicht von 5 To.

Abgabegrund ist der Schlepper ist zu klein, weil der Betrieb eine BGA betreibt und will sich deshalb einen 415 zulegen um, in der Häckeselkette mitzuhalten.

Wer hat dazu Erfahrungen?

Preis um die 20 !


Hallo,

Genau das ist das Problem des 509. Der Schlepper ist zu schwer und das Getriebe schluckt meines Erachtens sehr viel Kraft. Im Vergleich zum 309er mit dem 21 Gang Getriebe, ist der 509 unwahrscheinlich träge.
Bei der Stundenzahl kann man sich bei dem Motor in nächster Zeit auf eine Motorüberholung einstellen. Ein Bekannter von mir hat einen 509er. Da war die Überholung bei 8500 Stunden fällig. Aussage vom Baywa Mechaniker: eine sehr hohe Laufleistung für diesen Motor...

Meiner Meinung nach bist Du da z.B. mit einem 5400, 6200 oder 6400 MF wesentlich besser dran.

Gruss
flyinggrisu
flyinggrisu
 
Beiträge: 64
Registriert: Sa Jan 14, 2012 20:58
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fendt 509 C

Beitragvon atomix » Di Jun 12, 2012 8:54

Ich habe den 309er mit dem selben Motor. Da die Einspritzpumpe undicht wurde, habe ich diese bei Bosch überholen lassen und mit der Einstellung für den 310er (105 PS) ausliefern lassen. Die 10 MehrPS merkt man schon deutlich, speziell am Berg, vor dem 4Scharer und vor der 3m Kreiselegge, die nun auch bei voller Arbeitstiefe kein Problem mehr darstellt. Übrigens wiegt der 309er mit Vollausstattung auch ziemlich genau 5 to. Ob das 44 Gang Power-Shift-Getriebe zusätzlich Leistung schluckt, weiß ich nicht. Mit dem 21Gang Getriebe läuft der Schlepper wirklich sehr spritzig und auch sparsam.
Benutzeravatar
atomix
 
Beiträge: 151
Registriert: Di Feb 22, 2005 11:21
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fendt 509 C

Beitragvon Alex10 » Di Jun 12, 2012 9:32

Also wir haben auch den 509C seid ´99 hat jetz 5800 std gelaufen und war bis jetz ein keliriemen der klimaanlage und vom kühler defekt, ansonsten einwandfreies gerät, gefahren wird mit dem 10.000l fass,
4 scharer und 3m ke mit sm, kein problem, dazu muss man sagen das wir die ventile usw einstellen lassen haben und bei der gelegenheit is die einspritzpumpe etwas gedreht worden also jetz 105ps, is schon stärker wie vorher brauch dadurch auch bischen mehr..., mit front und heckmäher fahren wir jetz jeden berg hoch ohne groß umzuschalten...und da bin ich auch schon bei dem turboshift getriebe, diese getriebe is für 125 ps ausgelegt somit wird es eigentlich ewig halten..und durch die lastschaltungen ohne kuppeln bin ich beim transport oder auch auf dem acker bestimmt nicht langsamer unterwegs wie der 309 vor allem aber gemütlicher...
gruss
Alex10
 
Beiträge: 184
Registriert: Mo Nov 15, 2004 12:06
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fendt 509 C

Beitragvon Heuer » Di Jun 12, 2012 12:14

Hallo Neugierig,
was meinst Du mit demselben Problem wie der 226 B6? Die Kipphebelfresser? Die liegen größtenteils an den (zu)langen Ölwechselintervallen.
Alle 350 Betriebsstunden das Öl wechseln und ein gutes Öl verwenden, löst das Problem auf wundersame Weise.

Grüße
F
Grüße
der Heuer
Heuer
 
Beiträge: 526
Registriert: Sa Mai 05, 2012 11:18
Wohnort: im wilden Süden
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fendt 509 C

Beitragvon deutz450 » Di Jun 12, 2012 12:43

Kipphebelfresser ?
Ich denke er meint das Problem mit den sich absenkenden Laufbuchsen, welches jeder 226-B früher oder später bekommt. Bei 9500std. ist das aber m.E. nicht mehr wichtig, da muss man sich sowieso langsam aber sicher auf eine Motorüberholung einstellen, falls nicht schon passiert.
http://de.youtube.com/watch?v=iGE8vujaDUA
Unterschätze nie einen Mann der einen Schritt zurück geht, es könnte sein dass er gerade Anlauf nimmt...
deutz450
 
Beiträge: 2984
Registriert: Sa Aug 12, 2006 17:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fendt 509 C

Beitragvon Heuer » Di Jun 12, 2012 14:16

Menno, ist das mit den Laufbuchsen immer noch ein Thema, dachte dies sollte nach 30 Jahren mal durch sein. :lol:
Grüße
der Heuer
Heuer
 
Beiträge: 526
Registriert: Sa Mai 05, 2012 11:18
Wohnort: im wilden Süden
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fendt 509 C

Beitragvon Bauer Hinnerk » Di Jun 12, 2012 14:36

Moin!

Zum Getriebe: Die ZF7200-Familie gilt gemeinhin als robust&komfortabel. Achte aber auf den Übergang von der 2. zur 3. Lastschaltstufe. Dieser Übergang ist systembedingt entweder etwas ruppiger oder langsamer/schleifender. "Knallt" die 3. LS-Stufe beim Hochschalten unter Last jedoch regelrecht rein, ist eine Neukalibrierung möglich/nötig. Dauert der Schaltvorgang sehr lang und findet eine merkliche Zugkraftunterbrechung statt, kann dies bei der Betriebsstundenzahl auch Lamellenverschleiß bedeuten.

Viel Erfolg wünscht
Hinnerk
Bauer Hinnerk
 
Beiträge: 685
Registriert: So Jan 20, 2008 9:07
Wohnort: Ost-NI und West-ST
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fendt 509 C

Beitragvon Epxylon » Di Jun 12, 2012 16:34

Beim 500er kann man die LS-Kupplungen nicht justieren.

Die einzige Möglichkeit ist das Distanzscheiben an einen Steuerkolben montiert werden um das schalten weicher zu machen.
Epxylon
 
Beiträge: 3380
Registriert: Fr Aug 26, 2011 16:50
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fendt 509 C

Beitragvon neugierig » Di Jun 12, 2012 22:01

Hallo,

vielen Dank erstmal, daß sich der eine oder andere gemeldet hat.

Motor:

Korrekt, es geht um das Laufbuchsenthema.
Der 4 Zylinder hat die gleiche MWM Motortypenbezeichung wie der 6 Zylinder.
Es muss aber nicht zwingend sein, daß beide Typen dasselbe Problem haben.
Grundsätzlich gibt es welche, die haben das Problem schon bei ca. 5000h, andere
kommt das Problem erst bei ca. 12000 h.
Die Einschätzungen der Mechaniker bei der BW sind nicht so super eindeutig.

Grundsätzlich top Motor und Maschine, hängt aber ab, wie damit umgegangen wird.
Motorüberholung bei ca. 10-12tsdh ist nicht so das Problem.
Problem ist, wenn der Motor vorher schon angesenkte Buchsen hat und es nicht korrekt repaiert wird,
oder garnicht.
Kann dann teuer werden.

Wie erkennt man dieses bzw. den Zustand des Motors?


Getriebe:

Wird/ wurde auch von Deutz und Case/Ih verbaut soweit ich weiß.
Bekannter hat einen Deutz ca. 4500h überwiegend Lohnarbeiten Silage, bisher kein Problem.
Meint nur nicht so kompfortabel wie beim Fendt weil die Turbokupplung fehlt.
Problem sehe ich im Verschleiß der Lamellen.
Je nachdem wie damit umgegangen wurde.
War mir aber so auch lange so nicht bewusst.
((Vom Fiat/ NH war es mir bekannt, daß die am Anfang je nach Behandlung relativ hohen Lamellenverschleiß hatten. Später konnte man die Lamellendicke mittels Diagnosegerät auslesen.))

Bei der Getriebeeinschätzung sind sich die BW Jungs einig dat kostet richtig Asche.

Wie verhält es sich, wenn man den Schlepper schaltfaul fährt.
Immer im relativ großen Gang anfahren ( Mit Turbokupplung kein Problem) und dann über die Lastschaltung hoch und runter.
Wer hat damit Erfahrung?


Alternative ist:
Man schaltet normal hoch, und wenns nicht mehr geht, splittet man runter und später wieder hoch.

Alternative wäre was aus der 600 er Serie ( bis Anfang 90 ) nur dazu muss ich in den Osten/ Norden oder BY.
Habe dabei kein gutes Gefühl und es kostet mich verdammt viel Zeit die ich eigentlich nicht habe.
Das Angebot könnte ich evt. sogar bekommen zum Probefahren unter Last.

Besser ist immer ein Kauf von einem Händler, dann hat man mind. 1 Jhr Garantie, die kostet aber auch etwas.

Wer hat mir dazu ein paar Tipps?
neugierig
 
Beiträge: 51
Registriert: Sa Mär 06, 2010 17:28
Nach oben


Antwort erstellen
10 Beiträge • Seite 1 von 1

Zurück zu Landtechnikforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki