Hi,
mich würde mal bei der ganzen Diskussion interessieren wieviel Wald der "Onkel des TE" überhaupt bewirtschaftet und was / ob andere Maschinen noch vorgehalten wird.
Für mich hört sich das ganze bisher nämlich sehr nach "Bauernwald", Nebenerwerb, Hobbyholzer oder sonst was an, aber nicht nach Forstbetrieb der sein Brot damit verdient.
Sollte ich hier richtig liegen, bleibe ich wie in X ähnlichen Threats bei meiner Meinung ....
Wenn kein weiterer (kleinerer) Schlepper vorgehalten wird, ist der 61X zwar schon ein großes, schönes Spielzeug am Rückewagen, aber für die anderen Waldarbeiten doch zu groß und unhandlich.
In der Regel fährt keiner mit dem Rückewagen quer durch den Wald um Stamm für Stamm einzusammeln - sondern das Holz wird gepoltert und der Polter geladen.
Wie kommt das Holz nun am Polter?
Per Seilwinde oder Rückezange .... und da darf es dann wiederum ordentliche Rückegassen haben um hierzu einen 61x gebrauchen zu können, mir wäre er definitiv zu groß.
Wäre permanent Starkholzernte etc. angesagt - hätte es ein 365GT bisher nicht getan.
B.
Wenn ein Teil des Gelände steil, schwierig etc. ist, man kann evtl. wirklich nicht das ideale Wetter zum befahren abwarten .... dann kann man sogar einen 9To. Rückewagen auch nur halb oder 3/4 voll laden, unten/oben am Berg absetzen, Rest holen.... unten/oben Rest wieder zuladen - weiter.
Ein 9To. hat Druckluftbremse - ist m.E. eh schon eine Ecke sicherer als mit Auflauf im größten Dreck zu fahren ...
Zuletzt kommt doch dazu das der Großteil der guten alten 600er schlichtweg ausgelutschte Böcke sind mit vielen Stunden, entsprechend kann man auch immer paar EUR auf die hohe Kante legen für Reparaturen, oder in der Anschaffung für einen guten tief in die Tasche greifen.
Man müsste einfach die örtlichen Gegebenheiten kennen ... da hat wohl jeder von seinem Forst andere Bilder im Kopf.
Gruß
