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Fendt 716 Vario

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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62 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon 818er » So Dez 26, 2010 13:53

BAUMI hat geschrieben:Hallo Freunde,

Nochmals, es muß jeder selber wissen für was für Arbeiten er seinen Traktor braucht. Auch was für eine Getriebevariante er bevorzugt.
Das bleibt jeden selbst überlassen. Aber eines kann nicht sein denn: Wenn ich einen Traktor mit 160Ps benötige das ich einen kaufen
muß mit 180 od. 190Ps das ich diese 160Ps herausbekomme. Denn der Verbrauch sind ja dann die 190Ps. Da läuft in meinen Augen
schon etwas schief.Ach noch was das mir aufgefallen ist, wenn es um Verbräuche geht dann springen immer die Fendtler
so massiv an. Scheint so als ob da was dran wäre :lol: :lol: :lol:

Gruß Baumi


Wenn es um Verbräuche geht und du alles was Fendt angeht in den dreck ziehst kann man das nicht so stehen lassen.
Fendt ist in jeden einzelnen Verbrauchstest ganz vorne dabei und das hat mit Fendtlobby sicherlich nichts zu tun.Volldepp ey.
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und wenn man sie häufig genug wiederholt, werden diese Menschen sie irgendwann glauben!
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon 818er » So Dez 26, 2010 13:57

Klute hat geschrieben:
elchtestversagt hat geschrieben:... Ich ackere immer mit 1100-1300 U/min; und lass den auch bis 900 Touren fallen...

... hast ja grosses Vertrauen in die Motorschmierung, wenn de quasi im Standgas ackerst :?:

Gruß Klute


Was für Ackerarbeiten machst du denn mit den genannten Motordrehzahlen?
Vielleicht hast du das mit der reduzierten Drehzahl etwas zu wörtlich genommen :D
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon urfuture » So Dez 26, 2010 14:55

Hallo,

es gibt sehr viele, die vom Schalter auf stufenlos umsteigen, hab noch niemanden kennengelernt, der von stufenlos auf Schalter umgestiegen ist.

Hab mir heuer einen 3er Vario mit TMS gekauft.

Gefahren: 598,1 Betriebsstunden.
Getankt: 2590,23 Liter.
Verbrauch 4,34 L/Bh
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon elchtestversagt » So Dez 26, 2010 16:02

Ich verstehe die "Unkenntnis" durchaus; wenn man nicht über den Tellerrand schaut.
Die Valtra Eco-Powertechnik gibt es nun schon seit weitaus mehr als 10 jahre; dessen Bestandteil ist es; die Motorkennlinie so zu verschieben; dass der bereich des höchsten Drehmomentes sowie der höchsten Leistung bei 1150U/min liegt.
Damals gab es nur die eine festgelegte Kennlinie; maximale Motordrehzahl war 1800 U/min.
Seit dem Typ T151e gibt es zwei Kennlinien; einmal Eco bis max 1800U/min; einmal Power bis 2200U/min.
Der Grund für zwei Kennlinien ist die Zapfwellenarbeit; da im Eco-Modus 100 Motorumdrehungen auch 100 Zapfwellenumdrehungen ausmachte; da die Normdrehzahlen ja im Eco-Modus schon bei 1650U/min anstehen; d.h. man hat nur einen rel. schmales Drehzahlband ( von 850 Standgas bis 1650; im Powermodus von 850 bis 2000 U/min).
Deswegen sag ich ja "fahren neu lernen".
Auf dem Acker sind die Unschlagbar; ist leider so.
Diese Typen sind in der Klasse die meistverkauften Schlepper; angefangen vom 8450 über den T140; T151 bis hin zum T162e.
Der Motor bringt noch etwas mehr Drehmoment wie der grösste Typ; der T202; und in seiner PS-Klasse zwischen 100-150 Nm mehr als alle Mitbewerber; bei 150 ( alte Norm) PS.
Da muss man sich keine Gedanken machen über irgendwelche Motorschmierungen oder sonstwas; das muss so.
Mehr infos findet ihr bei Valtra.
Wie gesagt; nachteilig sind die auf der Strasse; weil viel Drehmoment; und daher "träge".
Auch dafür heute der "Power-Modus"
In all diesen Dingen war Valtra immer der "Marktbereiter"; wie Power Boost u.a.
Nur leider können die das noch nicht so gut verkaufen; wie manch andere Wettbewerber.
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon Hans Söllner » So Dez 26, 2010 16:41

dima hat geschrieben:
Hans Söllner hat geschrieben:Beetpflug und Volldrehpflug sind auch zweierlei. Das ist vom Kraftbedarf her was ganz anderes.

Warum????

Gruß dima



Weil ein Beetpflug mit 4 Scharen z.B. mindestens um 1/3 leichter ist als ein Volldrehpflug. Daher ist es auch möglich, mit einem 100PS Schlepper mit einem 5-Schar Beetpflug zu arbeiten, wo es sonst nur mit einem 4-Schar Volldrehpflug geht.
Beetpflug mit Volldrehpflug zu vergleichen, ist wie ein Trommelmähwerk mit Aufbereiter mit einem Scheibenmäher ohne Aufbereiter zu vergleichen.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon dima » So Dez 26, 2010 19:37

Hans Söllner hat geschrieben:
Weil ein Beetpflug mit 4 Scharen z.B. mindestens um 1/3 leichter ist als ein Volldrehpflug. Daher ist es auch möglich, mit einem 100PS Schlepper mit einem 5-Schar Beetpflug zu arbeiten, wo es sonst nur mit einem 4-Schar Volldrehpflug geht.
Beetpflug mit Volldrehpflug zu vergleichen, ist wie ein Trommelmähwerk mit Aufbereiter mit einem Scheibenmäher ohne Aufbereiter zu vergleichen.

Hallo Hans,
ich würde es nie wagen Dir hier zu widersprechen, ich dachte nur es geht um den Kraftstoffverbrauch. Und hier wird man keinen großen Unterschied feststellen. Natürlich wird der Drehpflug am Vorgewende etwas mehr Kraft (Fahrantrieb) in Anspruch nehmen, auf der anderen Seite werden aber die Leerfahrten reduziert.

Du hast mit "Kraftbedarf" wahrscheinlich das Hubwerk gemeint.
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon Hans Söllner » So Dez 26, 2010 19:40

Aber um einiges leicher ziehen lässt er sich doch auch!
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon dima » So Dez 26, 2010 20:13

Hans Söllner hat geschrieben:Aber um einiges leicher ziehen lässt er sich doch auch!


Dies ist zum Teil richtig.
Bei den ersten Drehpflügen wurde der Untergriff von den Bettpflügen übernommen, was dazu geführt hat das eine große Last auf Schleifsohle gelegen ist, dies wiederum hat einen größeren Zugkraftbedarf bedeutet. Dies ist aber heute kein Thema mehr.

Durch das höhere Gewicht war der Einzug besser, somit konnte auch der Untergriff reduziert werden (auf ca.25-30mm), was wiederum den Druck auf die Schleifsohle reduziert hat. Theoretisch sollte der Pflug "schweben", da dies in der Praxis aber nicht möglich ist wir er so eingestellt (Untergriff) das er leicht auf der Schleifsohle aufliegt.

Bei richtig eingestelltem Pflug ist der Zugkraftbedarf von der Bauart unabhängig.
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon Holzteufele » So Dez 26, 2010 23:14

mein Cousin hat sich vor Jahren auch einen 309 Vario zugelegt - er hat 4 Ha Reben und Acker.
Am Anfang war er voll begeistert was Beschleunigung usw. angeht -hat aber gleichzeitig über den Spritverbrauch gemeckert. :gewitter:
2008 war eine Art Fahrertraining für Varios von der ZG in seinem Dorf. 2 Tage lang gings nur um das Arbeiten mit einem stufenlosen Schlepper, mit ZW, mit Anh. ...
Da hat er mitgemacht - und seither ist er zufrieden was Verbrauch und Komfort angeht :wink:. Wie schon oben beschrieben, man muß mit der Kiste anders fahren. Ich kann entweder über Drehzahl schneller werden -oder ich lass den Motor im Teillast und beschleunige über die Hydraulik des Getriebes.
Außerdem hat er jetzt noch einmal intensiv den Betriebsanleitungsroman - alle Vario-Fahrer wissen weshalb ich Roman sage- ganz durchgelesen und ist auf ein paar Funktionsdetails gestoßen die man beim ersten mal einfach überliest.

Wenn jetzt wie bei Dir der Fall einfach ein "Leihschlepper" ohne Einweisung zur Verfügung gestellt wird - das muß schief gehn!
Allein beim Pflügen, mitm Schalter nimmst Du immer etwas mehr Drehzahl aus Angst die Kiste abzuwürgen das kann dir beim Vario nicht passieren aber ohne Schulung mit dem Gerät fährst Du so mindestens 300 1/min zu hoch -und damit zu unrentabel..

Und dann gibts da noch die Geschichte mit der TIERII -das ist die neue Abgasnorm die für Schlepper gilt. Die würgt den Schlepper mittels "gekühlter Abgasrückführung " einfach ab. Damit werden zwar die NOx-Werte unten gehalten - aber ausserhalb des Prüfstandes also im realen Leben :lol: fehlen Dir dann halt auch gleich mal die PS. (Die gek. AGR lässt sich aber leicht abstellen :twisted: dann ist auch wieder etwas mehr leben unter der Haube - auch wenn die Betriebserlaubnis dann erloschen ist)

Zu Deinem speziellen Problem aus dem Anfang des Threads: Bei Minustemp. geht der Vario die ersten 30 Min. total beschissen - das liegt aber am kalten Öl. Das wird zwar bei laufendem Motor beheizt - aber am Anfang isses halt zäh...
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon Dairyfarmer » Mo Dez 27, 2010 11:13

dima hat geschrieben:
Hallo Hans,
ich würde es nie wagen Dir hier zu widersprechen, ich dachte nur es geht um den Kraftstoffverbrauch. Und hier wird man keinen großen Unterschied feststellen. Natürlich wird der Drehpflug am Vorgewende etwas mehr Kraft (Fahrantrieb) in Anspruch nehmen, auf der anderen Seite werden aber die Leerfahrten reduziert.

Du hast mit "Kraftbedarf" wahrscheinlich das Hubwerk gemeint.


Gibts mit den Volldrehpflügen denn real ein Zeitvorteil durch reduzierung der Leerfahrten?
Also ich meine, das der Volldrehpflug seinen Sinn hat, die störende Beete zu vermeiden und eine ebene Ackerfläche zu hinterlassen.
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon Biohias » Mo Dez 27, 2010 12:03

Also unser 716er ist bj. 2003
der hat weder die blöden abgasteile drin noch geht er schlecht.
im gegenteil bei unsrer güllegemeinschaft fährt ein 190er johhny mit der mir am berg mit dem 15500 nicht wegkommt.
auch der verbrauch is echt in ordnung obwohl wir viel schweren boden haben.
heuer im sommer beim dreschen z.b. 9,3l/bh :arrow: mit 18tonnen
also ich kann dir nichts negatives drüber sagen, das mit dem einfahrn hab ich auch schon öffers gehört.
keine größeren reperaturen bisher.
mfg
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon NAJA » Mo Dez 27, 2010 15:39

Und dann gibts da noch die Geschichte mit der TIERII -das ist die neue Abgasnorm die für Schlepper gilt. Die würgt den Schlepper mittels "gekühlter Abgasrückführung " einfach ab. Damit werden zwar die NOx-Werte unten gehalten - aber ausserhalb des Prüfstandes also im realen Leben :lol: fehlen Dir dann halt auch gleich mal die PS. (Die gek. AGR lässt sich aber leicht abstellen :twisted: dann ist auch wieder etwas mehr leben unter der Haube - auch wenn die Betriebserlaubnis dann erloschen ist)"


Servus,

die Abgasrückführung arbeitet aber nur im Teillastbereich. :klug:

Die Abgasstufen führen aber trotzdem zu einem Mehrverbrauch bei gleicher Leistung.
Dashalb haben die Fendt bald auch keine AGR mehr, sondern AdBlue und SCR Kat.

MFG
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon Schnitzel862 » Mo Dez 27, 2010 15:50

zu dem Thema AdBlue; Auf unserer Zeitschrift wirbt Fendt damit das durch die AdBlue Technik Kraftstoff eingespart wird. Diese Technik ist aber doch bei den Abgasen im Einsatz. Erklärung bitte.
Wenn gar nichts mehr geht, probier's mit WD40!

Die Rechtschreibfehler sind gewollt.
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon 34unterseen34 » Mo Dez 27, 2010 17:27

Schnitzel862 hat geschrieben:zu dem Thema AdBlue; Auf unserer Zeitschrift wirbt Fendt damit das durch die AdBlue Technik Kraftstoff eingespart wird. Diese Technik ist aber doch bei den Abgasen im Einsatz. Erklärung bitte.



Das hast du richtig erwähnt, Adblue wird für die Nachbehandlung der Abgase benötigt, es werden eine gewisse % Zahl stickoxiden c.a 80-90% reduziert.
Wiso sie die Kraftstoff einsparung zitieren? :arrow: Es wird keine Abgasrückführung mehr benötigt, eine Abgasrückführung kostet auch Energie, dadurch auch Kraftstoff. :o
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Re: Fendt 716 Vario

Beitragvon Schnitzel862 » Mo Dez 27, 2010 18:15

Gut, danke für die Info.
Wenn gar nichts mehr geht, probier's mit WD40!

Die Rechtschreibfehler sind gewollt.
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