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Fendt Farmer 108 s

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Fendt Farmer 108 s

Beitragvon fendt-108sa » Fr Jan 28, 2011 20:54

Hallo,

ich habe vor mir einen Fendt Farmer 108 s zu kaufen.

Worauf sollte ich bei Besichtigung und Probefahrt achten?
Hat jemand Erfahrungen mit dieser Maschine?

Danke im schon mal für Eure Antworten! :wink:
fendt-108sa
 
Beiträge: 1
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Re: Fendt Farmer 108 s

Beitragvon froeseljupp » Fr Jan 28, 2011 21:49

http://www.schlepper-testberichte.de/Tr ... er_108_LSA

falls du damit was anfangen kanst :wink:


PS: wie kann ich son Untertitel anfügen???
Das Leben ist einfach zu kurz um hässliche Schlepper zu fahren.
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froeseljupp
 
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Re: Fendt Farmer 108 s

Beitragvon Favorit » Sa Jan 29, 2011 19:14

Hi,

finde diese Berichte nicht hilfreich. Wer eine gebrauchte Maschine kauft und sie dann implizit mit neueren Modellen vergleicht, muß zu einer schlechten Beurteilung kommen.
Der 108 ist kein Pflegeschlepper. Sein Hubraum-Motor (Sauger) ist für Ackerarbeiten ausgelegt. Außerdem gab es für den S später eine billigere Kabine ohne Gummielemente und Schallisolierung.
Als Gras-Hüpfer wäre der 200S besser. Der DX 4.30 von Deutz, ein sehr ausgewogenes KFZ, hat ja auch den 913-Motor und ein für die 80s repräsentables TW 901-Getriebe mit 18/6 usw und Optitrac-VA mit Zentralantrieb - kompakter Universalschlepper.

Der frühe 108S hatte ja keine Kabine.
Insgesamt gibt es 3 Baumuster: ´72-´76; ´76-´79 und ´79- ´80. Jedesmal wurde die Hubkraft erhöht.
Der 108 hat als Typschlepper 2 Zusatzhubzylinder und auch eine höhere Stützlast (1,2to), als die kleineren Modelle (die Anhägerkupplung ist bei allen auf Schiene verstellbar bis unter ZW). Sonst unterscheidet er sich motortechnisch vom 106 nur durch die hohe Drehzahl von 2300/Min.
Als Zusatzausrüstung gab es das Wendegeriebe 13/13, das über die Wegzapfwelle funktionierte und nicht sehr oft verkaufte. Das Getriebe ist in der Basis ein 4-Gang-Getriebe, molybdänbeschichtet, von dem der Schnellgang besonders ist. Die 3 Arbeitsgänge sind feingestuft (synchronisiert) und über Hase-Schildkröte gedoppelt. Dieser Effekt der 2 fachen Doppelung wirkt auch für den synchronisierten Rückwärtsgang. Eine Zusatzgruppe als Schnecke (Feinstufe festgestellt) lieferte 16/5 (Superkriechgang). Obwohl das Feinstufengetriebe noch kein Overdrive-Getriebe war, ist es ein sehr gutes 30km/h-Getriebe. Man hat:
von 1,4-7 km/h -> 8 Gänge
von 4,9-9,4km/h -> 4 Gänge
von 7 -16,5km/h -> 4Gänge
und im Transport von 5,7-30km/h eine griffige Schaltung, bei der die Feinstufe (30%) optional eingesetzt werden kann.
Die Hydr. mit 1ew/1dw mußte früher speziell geordert werden; 2ew oder 2dw waren auch möglich. Der 108 hat ja mit 47l auch eine stärkere Pumpe. Die Schlepper konnten mit integrierter FKH/FZ ausgestattet werden und auch mit Druckluft (2Leitungs mit Option). Der speziell angepasste FL Kat3 (BaasTrima) hob 1260kp. Bei den offenen S-Modellen kostete die Heizung extra. Die LS-Verion konnte mit einem noch(!) besseren Sitz bestellt werden. Außerdem gab es das Zugpendel und für die kleinen Modelle hydraulisch angetriebene Mähausleger mit 5 und 6". Auspuff nach Oben war ebenfalls speziell.
Als Reifung war serienmäßig 7.50-20 zu 13.6-38 oben. Alternativ 16.9-34 oder 18.4-30. Die Allradversion hatte mit 11.2-24 rel. große (für damals) Schlappen verfügbar und hinten war dann der 16.9er auch praktischer. Wer den 18.4-30 wollte, bekam vorne 12.5-20 oder sogar 14.5-20 verpasst. Diese Mediumpaarung ist außerdem besser umreifbar, da der 11.2 nur mit 320/70R24 geht (bzw. bei Felgenwechsel 380/70R20), während die Unimogtype mit 405/70R20 oder 420/65R20 machbar ist - gute Universaldimenionen für alle Zwecke. Es geht aber andererseits auch 335/80-20 MPT bzw. 365... als Conti AS-Farmer (z.B. für FL-Maschinen als Zweitschlepper bis 30km/h und Grünland/Plege ausreichend; Reifen zugelassen bis 70km/h, hohe Tragfähigkeit bei 2,5 und 3Bar). Hinten geht 480/70R34 oder 600/70R30 SVT beim 16.9er obzw. 600/65R30 (Standartsuperbreit) beim 18.4er.
Als Plegereifen waren 9.5-24 und 9.5-44 lieferbar - und Conti hat diese Diagonal-Gummis immer noch im Programm!
Mit einer GG von nur 6to ist der Farmer 100S kein moderner Geräteträger, obwohl er alle Anbauten seiner Klasse (bis 75PS) ausheben kann (ca. 3,5to zum Schluß nicht durchgehend ). Es ist ein 70er-Format, unter dem mächtigen Favorit 600S und 600LS angesiedelt.

Der Schlepper verfügt über die 4-Zyl.-Version des D-226.
Dahinter kommt erst mal die Turbomatik und auf dem Weg zur Farkupplung geht das Verteilergetriebe ab. Dieses besitzt Kegelradlagerung und kann mit hohen Stunden leicht verschleißen. Unten ist die lastschaltbare, luftgekühlte Lamellenkupplung, die nach 10.000 schon mal blau-blank sein kann. Das ZW-Getriebe bietet 540/1000/(Weg) und die optionale Wendefunktion läuft als Mantelwelle auf dieser Transaktionale. Oben also die Einfachkupplung, die zum geometrisch abgestuften Integralgetriebe führt. Mit einer Pedalbetätigung läßt sich das Differential sperren. Der Endantrieb ist beim 108 als Doppelportal ausgeprägt. Die Bremse ist eine luftgekühlte Scheibenbremse mit losen Klößen.
Insgesamt kann der Schlepper von mechanisch begabten Leuten mit einem Werkstatthandbuch und entspr. Werkzeug gut selbst repariert werden. Der Hersteller hält ET für diese erfolgreiche Serie gut bevoratet.
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Re: Fendt Farmer 108 s

Beitragvon Honk81 » Sa Jan 29, 2011 20:13

Aufs übliche Achten:
- Äußeres Erscheinungsbild (wer aufs äußere keinen Wert legt hats vielleicht auch nicht so mit den Inneren Werten). Durchrostungen, fehlende Teile etc.
- Reifen
- Bremsen
- Kupplung (schwer zu testen durch die TK)
- TK (Gang einlegen, Bremse treten, Kupplung kommen lassen, Gas geben, sollte nicht über 1000 U/min kommen)
- Elektrik
- Kurbelwellengehäuseentlüftung
- Lenkungsspiel
- Wie ausgelutscht ist die Pedalerie (stimmen die Betriebsstunden?)
- Spiel in Gelenken, Radaufhängung, Vorderachse, Radlager, Dreipunkt etc.
- Leckagen (Motor, Getriebe, Hydraulik)
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