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Fendt Farmer 2

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Fendt Farmer 2

Beitragvon catachanfighter » Fr Nov 25, 2011 12:46

Hallo zusammen,

ich habe mir einen Fendt Farmer 2 (FW139) gekauft!
Nun hab ich aber ein paar Fragen.
1) Zur Hydraulik: Wie finde ich raus, ob ich eine Regelhydraulik oder eine manuelle Hydraulik habe ? Die Maschine ist Bj: 61.
2) Was ist eigentlich genau eine Regelhydraulik?
3) Beim Starten rußt die Maschine recht stark. Ist das normal?
4) Was muss ich in den nächsten Tagen unbedingt machen, damit die Maschine winterfest ist?
Ich habe mir die Werkstatt- und Montagebücher gekauft. Leider sind die Bilder da drin teilweise sehr schlecht.

Für eure Hilfe bin ich jetzt schon sehr dankbar!

Schöne Grüße
catachanfighter
 
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon Falke » Fr Nov 25, 2011 13:50

Grundlegendes steht meist in der Betriebsanleitung. Hast du eine solche ?

Sehr viele alte Traktoren rußen und qualmen beim und kurz nach dem Starten mehr oder weniger stark .

Für die Winterfestigkeit unbedingt notwendig ist Winterdiesel im Tank (und in den Leitungen und Filtern und der EP)
und Frostschutzmittel im Kühler (und in den Leitungen und im Motorblock und in der WP)

meint
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon NinjaFlo » Fr Nov 25, 2011 14:05

In diesem link ist es am besten beschrieben was Regelhydraulik ist und wie sie arbeitet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dreipunkthydraulik

Ob deiner Regelhydraulik hatt kann ich so nicht sagen, müsste ich Bilder vom Traktor Hubwerk/Hydraulik sehen,
ich glaub aber das der normale Farmer 2 Bj.61 keine hatte.

Das er bei Starten Rußt ist normal, macht mein Farmer 2S auch, im normalem Betrieb des Traktors sollte der Motor es nicht mehr machen oder nur ganz leicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dieselru%C3%9F
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon Favorit » Fr Nov 25, 2011 16:45

Hi,

unter einer Regelhydraulik kann man sich vieles vorstellen. Bei Fendt hat es seit der 2. Hälfte der 50s Versuche gegeben, das Einzugsgewicht eines Pfluges auf die Hinterachse zu verlagern, so daß dort mehr Traktion entstehen konnte. Gekommen ist diese Regelhydraulik 1958 im Favorit 1.

Etwas spezieller ist die MHR, wie sie von MF entwickelt wurde. Eine MechanischeHubwerksRegelung kann in 5 Stellungen arbeiten:
1) Heben
2) Senken
3) Lage
4) Zug
5) Schwimmstellung/Freigang

Bild

Zunächst gab es nur die Oberlenkerregelung, wie sie im Funktionschema Oben skizziert ist. Ändert der Pflug seine Tiefe, schubst der Oberlenker eine Feder, die letztlich dafür sorgt, daß über den Steuerkeil eine Änderung am Schieberventil vorgenommen wird, wonach entweder mehr Öl gegeben oder eben abgelassen wird. Die Feder selber regelt also nichts - die Arbeit wird im Steuergerät selber verrichtet!
In den 70ern kamen dann Großtraktoren auf und gesattelte Anbaugeräte. Diese können mit dem Oberlenkerprinzip natürlich nicht ausreichend gesteuert werden, sondern dafür wurde die Unterlenkerregelung hinzuerdacht. In den 80s kam dann die EHR auf, diese ist ebenfalls synchron eingeteilt in Ober/Unterlenkerregelung.
Eine MHR auf dem Bock erkennt man leicht an einer komplexen Steuereinrichtung, üblicherweise rechts vom Fahrersitz. Da sind bei den Alten mind. 3 Schlitze mit je einem frei beweglichen Hebel. Davon ist einer, klar für Ausheben/Absenken und die Stellung der beiden Anderen erlaubt eben auf Lage oder Zug zu arbeiten, mit Mischregelung und eben Freigang. Ich kann nicht garantieren, daß es bei allen Fabrikaten gleich funktioniert, daher überlasse ich es jedem Einzelnen, in seiner BA die spezifische Hebelstellung beim Hersteller zu studieren...

Bei Fendt war 1964 der Favorit 3 das erste Modell mit einer >automatischen Regelhydraulik< eigener Herstellung, die mehr konnte. Der erste Favi. mit standartmäßiger MHR war glaube ich der 4S; beim Farmer wurde sie auch ab ´68 bei den S-Typen verbaut, genau wie beim Fix 2E.
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon catachanfighter » Fr Nov 25, 2011 17:27

Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen Kommentare!
Ich hab euch ein Bild von der Hebelei meiner Hydraulik angehängt.

Ist das eine Regelhydraulik oder eine normale Hydraulik?

Problem ist: Heben lässt sich die Hydraulik wenn ich den Hebel betätige. Senken tut sie sich aber nicht - wenn ich mich ranhänge geht sie langsam runter aber nicht von selbst.

Für Kommentare bin ich sehr dankbar!

Schöne Grüße,
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon Albert » Fr Nov 25, 2011 17:35

Hallo,
der FENDT Farmer 2 bj. 1961 hatte noch keine Regelhydraulik. Diese war zu zu dieser Zeit noch nicht bei FENDT üblich und noch von Massey ferguson patentiert.
Der Farmer 2 hatte aber bereits eien Funktion das Hinterachsgewicht zur Schlupfminderung beim pflügen zu erhöhen, wenn der der Hebel gnaz hinten bis zum Anschlag gezogen. HANOMAG nannte dieses System "Radpilot".
Hast Du technische Unterlagen zum FARMER 2?
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon Favorit » Fr Nov 25, 2011 17:46

Hi,

die Ackerschiene geht wahrscheinlich nicht runter, weil das Öl kalt und es ein ew-Ventil ist. Sollte sich geben, wenn Du ein Gerät mit Eigenballast fährst.
Probier mal ein Gerät. Wenn es das nicht sein sollte, kommst Du wieder und wir reden über´s Eingemachte...
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon NinjaFlo » Fr Nov 25, 2011 17:50

Ja ohne Last geht mein Hubwerk auch ganz langsam runter und bei kälte eben noch langsamer,
das hat nix mit im alter zutun,
selbst bei meinem Bj.2002 Traktor ist das nicht anders.

Mfg Flo
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon catachanfighter » Fr Nov 25, 2011 18:21

Okay, dann ist das soweit klar.

Nun zu meiner Dreipunkthydraulik.

Hier ein Bild von dem Ding.
Wo ist eigentlich der Dritte Punkt also der obere Lenker?
Fehlt der? Wo gehört der hin?

Danke und Grüße!
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon Honk81 » Fr Nov 25, 2011 18:29

Wenn ich im kalten Zustand Gas gebe (z. B. fahrt auf der Straße) dann gehen die Unterlenker sogar hoch sofern kein Gewicht drauf ist (Ackerschiene reicht aus). Wenn der Bock warm ist und das Hydrauliköl dann sollten die Unterlenker im Standgas auch wieder von allein runter gehen.
Nach Regelhydraulik sieht das in der Tat nicht aus.
Qualmen direkt beim start ist eigentlich normal, nach spätestens eine Minute sollte das aber weg sein (sofern der Motor nicht unter Last ist).
Was du noch nachgucken solltest ist der Ölbadluftfilter, der wird bei den alten meist nur sehr sparsam gewartet. Einfach unten den Deckel abnehmen das alte Zeugs rauskratzen (Muttis Teigschaber eignet sich hervorragend :twisted: ) und neues Öl bis zur Markierung rein (nicht mehr, nicht weniger! Irgendwas billiges).
Ansonsten wie schon geschrieben: Frostschutz drauf, wintertauglichen Diesel und dann kannste den für 10 Jahre in die Scheune stellen. Da passiert nix. Wobei wenn de willst kannste die Batterie ins warme bringen, oder auch nicht.
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon Albert » Fr Nov 25, 2011 18:31

Hallo, freut mich dass ich Deine Fragen alle beantworten kann:
Der Obere Lenker ist eine lange Gewindespindel mit Kuppelaugen an beidne Enden. ER wird dort befstigt, wo gerade das Zugmaul ist. Das Zugmaul muß mit seinen 2 Bolen abgenommen werden. Mit einem Bolzen befestigst Du dann den Oberlenker.
Schau in Dein Postfach, da habe ich Dir Infos eingestellt.

Grüeß Albert
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon Favorit » Fr Nov 25, 2011 18:51

Hi,

da gibt es centrale eine Doppel-ÖS. Da kannst Du mit einem Stecker einen sog. >Oberlenker< montieren. Diese gibt es klassisch mit Auge oder eben modern mit Fanghaken.
http://www.faie.at/index.php?force_sid= ... mit=Suchen
Faie hat ein paar für Oldtimer mit kleineren Gewinde ab 25€.
http://www2.westfalia.de/suche/?q=Oberlenker
Westfalia hat solche für M30-Gewinde in der `black line´ für 43€ (sind stark genug für die 100PS-Klasse, besonders auch der teurere M36).
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon Sodoko » Mo Nov 28, 2011 12:13

Hallo,

habe Dir eine PN gesendet.

MFG
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon catachanfighter » Mo Dez 05, 2011 21:10

Hallo zusammen,

ich hab gestern an meinem Farmer 2 die Zapfwelle ausprobiert.
Wie vorgesehen, hab ich den Kupplungsanschlag so eingestellt, dass ich weiter durchtreten kann als normal.
Allerdings habe ich das Gefühl, dass es nicht so hinhaut wie es soll.
Ich trete die Kupplung und wähle zum Beispiel die 100 U/min an. Beim Einlegen knarzt es dann doch teilweise. Ist das Ding nicht synchronisiert? Soll ich Zwischengas geben?

Danke und Grüße,
Marco
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Re: Fendt Farmer 2

Beitragvon Eicher Siegerklasse » Mo Dez 05, 2011 22:31

Servus

die Zapfwelle ist beim Farmer 2 nicht synchronisiert. Zwischengas hilft nicht, bewirkt eher das Gegenteil. Der Schlepper sollte zum einlegen der Zapfwelle stehen. Falls es kratzt geh nochmal von der Zapfwellen- Kupplung runter und gleich wieder rauf. Hilft bei unseren auch. Es kann aber auch sein das die ZW-Kupplung verschlissen ist und dadurch nicht mehr richtig trennt. Eventl. geht noch nachstellen.

MfG Andi
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