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Ferguson FE 35 Spezial

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Ferguson FE 35 Spezial

Beitragvon GerdSee » Mi Sep 06, 2017 21:08

Mir wurde aus dem Bekanntenkreis so ein Schlepperchen angeboten.

Für die Heuernte und kleinere alltägliche Dinge könnte ich mir so ein Helferlein vorstellen. Es ist allerdings für mich nicht klar, wo die Schwachstellen von dem kleinen Ferguson liegen.

Er hat einen dreizylinder Dieselmotor und ist Baujahr 1963.

Vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit diesem Modell und kann meinen Horizont erweitern.

Danke.
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Re: Ferguson FE 35 Spezial

Beitragvon ferguson-power » Do Sep 07, 2017 9:08

Schwachstellen gibt es auch beim MF 35 . Dreizylinder ist schon mal gut . Wenn der Perkins A3.152 gut anspringt , wenig bis gar nicht leckt und wenig aus der Motorlüftung bläst , kein Öl im Wasser ist und kein Wasser im Öl ist , dann ist der Motor soweit OK . Ein besonderes Augenmerk verlangt der Mittelachsbolzen der Vorderachse . Da die Schmiernippel schlecht erreichbar sind , kann da schon mal mächtig Spiel vorhanden sein . Das sieht auch nicht beim lenken . Das erkennt man nur mit Aufbocken . Radlager vorne und Achsschenkel kontrollieren .
Viele MF 35 haben nur Handgas . Etwas gewöhnungsbedürftig . Einige wurden auch mit Fußgas nachgerüstet .
Das Lenkgetriebe kann nach etlichen tausend Std auch Spiel aufweisen . Besonders bei Frontladerbetrieb . Die Kupplung müßte eine 2 Stufenkupplung sein . 1. Stufe - Fahrantrieb , 2.Stufe - Zapfwelle .
Die Hydraulik mit 4 Zylinder Boxerpumpe im Hinterachsgehäuse ist eigentlich problemlos , kann aber bei älteren Schleppern mit wenig Wartung auch schon mal Verschleiß aufweisen .Das Schaltgetriebe mit 6 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgängen macht im Normalfall keine Probleme und ist bei vernünftiger Handhabung eigentlich unkaputtbar . Die Radlager der Hinterachse sollten auch durch aufbocken auf Spiel kontrolliert werden . Auch drauf achten ob die Bremstrommeln oder die hinteren Felgen ölverschmiert sind . Dann müssen die Simmerringe der Hinterachse erneuert werden . Die Elektrik der alten MF ist eine Sache für sich . Da gibt es schon mal Probleme , welche sich aber auch lösen lassen . Einmal vernünftig machen und man hat Ruhe .
Alles in allem sind die alten MF 35 brauchbare , robuste Treckerchen .
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Re: Ferguson FE 35 Spezial

Beitragvon GerdSee » Do Sep 07, 2017 19:08

Hallo FergusonPower,

danke für die Antwort.

Ich habe einfach mal zugeschlagen und somit den zweiten Ferguson im Stall. :)

Soweit ist das Kerlchen in Ordnung. Da leckt nix und bläst nix, aber die Schmierstelle für den Mittelachsbolzen der Vorderachse habe ich bis jetzt nicht gefunden.

Muss ich das Kerlchen aufbocken um die Schmiernippel zu finden?
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Re: Ferguson FE 35 Spezial

Beitragvon ferguson-power » Do Sep 07, 2017 19:59

Der hintere Nippel sitzt oben auf de VAbock unterhalb vom Kühler und ist abgewinkelt .
Den vorderen findest du von unten durch eine Bohrung im Halter vom Zugmaul .
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Re: Ferguson FE 35 Spezial

Beitragvon GerdSee » Sa Sep 09, 2017 20:03

Also vorab ... das Schlepperchen ist ein feines Kerlchen. So stellt man sich ältere Traktoren vor.

Der Motor schnurrt wie eine Katze, die Gänge gehen wie Butter und das Handgas ist nach kürzester Gewöhnung ein reiner Spass.

Trotzdem: An dem Drehgelenk der Vorderachse lassen sich keine Schmiernippel finden. Nix is da. Alles abgefingert und mit bester Lampe abgeleuchtet. Nüx! :cry:

Kann da ein wartungsfreies Lager eingebaut worden sein? Der erste und einzige Besitzer ist leider nicht mehr fragbar.
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Re: Ferguson FE 35 Spezial

Beitragvon ferguson-power » So Sep 10, 2017 19:02

Schau mal nach ob der Mittelachsbolzen mit einer Lasche von vorne an den VORDERACHSBOCK festgeschraubt ist ? Wenn ja dann könnte sich ein Schmiernippel in der Vorderachse im Bereich des Bolzens befinden . So ganz genau weiß ich das auch nicht mehr . Ich werd mich aber mal schlau machen .
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