Also bei Douglasie auch noch aber bei Kiefer? ist ja billiger als Fichte.. und auch die Fichte hat ihren festen Preis als Nutzholz und die Nachfrage beim Wertholz ist doch gleich null
Ein 22 jähriger Fichtenbestand ist unter normalen, durchschnittlichen Bedingungen schon weit genug für die Wertastung bis zur 2. Stufe, d.h. so bis auf 6m höhe, hätte bestimmt schon etwas früher gemacht werden können.
Mess mal in welcher höhe die Krone (wo die grünen Äste anfangen) beginnt. Bis dahin kannst du ohne Probleme asten, egal zu welcher Jahreszeit!
Buche und Eiche werden in der Regel nicht geastet, da sie keine Totasterhalter sind und deshalb, richtie Erziehung vorausgesetz, eine ausreichende Astfreie Zone entwickeln!
Fichtenwertastung lohnt sich schon, bei uns im N.Schwarzwald wurden die letzten Jahre bis zu 100% mehr bezahlt für sauber gewachsene Erdstämme ohne Äste, Wimmern und andere Beschädigungen. Da ist man seinen Vorfahren schon dankbar, wenn die "gestämmelt" haben.
ich aste mit einer manuellen Stangensäge (Silky) ist bis 6,10 m teleskopierbar und nicht allzu schwer.
Ich aste auch die Z-Bäume, egal ob Fichte, Kiefer oder sonst was. Für sauberes, astfreies Holz wirst du immer einen guten Preis erzielen (bzw. deine Enkel *gg*). Und weil ihr so auf der Kiefer rumhackt...eine saubere astfreie Kiefer, bei der der Erdstamm Schälholz ist, oder gar A-Holz für Furnier, wird eigentlich sehr gut bezahlt.