* Das Bambi-Syndrom: Die Natur wird moralisiert und infantilisiert. Aus jugendlicher Sicht ist sie gut, schön, sauber, harmonisch, seelenvoll, hilflos, man darf sie nicht verletzen oder gar töten.
* Neue Natur-Religion: Die Wert-Natur übernimmt in ihrer isolierten Überhöhung pseudoreligiöse Funktionen, die sich besonders im Umfeld des Naturschutzes manifestieren.
* Das Nutzen-Tabu: Man weiß so gut wie nichts über die Produktion von Existenzmitteln und will davon auch nichts wissen
* Das Schlachthaus-Paradox: Die Aufzucht von Tieren und Pflanzen wird bejaht, die daraus resultierenden Produkte werden genossen, die Produktion aber diffamiert.
* Das Nachhaltigkeits-Missverständnis: Ohne Verständnis für die Notwendigkeit von Naturnutzung kann man das Nachhaltigkeitspostulat nicht begreifen. Nur ein Drittel der Jugendlichen haben sich auf Nachfrage dazu geäußert. Dabei wurde es zu 95 % durch Elemente der Naturschutz-Moral ersetzt, die im Bewusstsein der Beteiligten offenbar das Verständnis für eine nachhaltige Naturnutzung blockiert.
euro hat geschrieben:Was kann man dagegen tun?
Aufklären.
Wo liegt der Fehler, wenn diejenigen, die Aufklären könnten, grundsätzlich von der Mehrheit Ahnungsloser überstimmt werden?
