Hallo zusammen,
könnt ihr mir aus der Praxis heraus helfen zu entscheiden, ob eine Flotationsanlage für uns in Frage kommt ?
66ar im Nebenerwerb. 6 Rebsorten. Pro Sorte so 300 bis 1000 Liter Most ab Presse.
Nur mal als Hausnummer.
Rotwein geht direkt in die Maischegärung. Weißwein lassen wir nach Enzymierung und Pressung über Nacht entschleimen. Dann abziehen und den Trub nochmals in einem kleineren Gebinde zum Absetzen. Keine Trubverarbeitung.
Für uns ist das halt eine ziemliche zeitliche Belastung am nächsten Tag nochmals ran zu müssen. Viel schicker/entlastender wäre es natürlich, wenn wir direkt ab Presse „g´schwind“ flotieren könnten und sich auch die Verluste durch den Trub verringern würden.
Extra „Flotationsanlage“ macht in meinen Augen weniger Sinn als z.B. eine Pumpe von Schneider mit Flotationsaufsatz: Die Pumpe könnten wir nämlich noch anderweitig einsetzen und irgendwann wollen wir eh von der derzeitigen Impeller wegkommen.
Die Frage ist hauptsächlich: Funktioniert denn das Flotieren in diesen kleinen Mengen ?
Ist das technisch sinnvoll und machbar ?
Danke für eure Hilfe !
Timo
