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Flurbereinigung

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2

Flurbereinigung: Was haltet ihr davon?

Ja, Vorteile überwiegen
18
44%
Abhängig von der Strukturierung
16
39%
Nein, Nutzen zu gering
7
17%
 
Abstimmungen insgesamt : 41

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Flurbereinigung

Beitragvon Heiko » Mo Nov 28, 2005 8:06

Hallo miteinander,

bei uns steht eine Flurbereinigung der gesamten Gemarkung an.
Da es nur noch 3 große und 2 kleine Betriebe gibt, ist die Gemarkung allerdings schon relativ gut strukturiert, nur Wege trennen die Felder manchmal ungünstig.

Man muss aber auch bedenken, dass es keine Zuschüsse mehr gibt.

Grüße
Heiko
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Re: Flurbereinigung

Beitragvon Carsten » Mo Nov 28, 2005 11:26

Hallo,

Heiko hat geschrieben:Man muss aber auch bedenken, dass es keine Zuschüsse mehr gibt.


wie ist das gemeint?
Gruß
Carsten
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Beitragvon Heiko » Mo Nov 28, 2005 15:21

...oder gibt es doch noch welche?

Bei einer vorhergehenden Flurbereinigung hieß es, das eine Fortführung der Förderung, zumindest in diesem Maße, unwahrscheinlich sei. (Bei uns in Rheinland-Pfalz)

Der Oberhammer ist jedoch, dass die Flurbereinigung quasi schon beschlossen ist, und nur die Grundstückseigentümer angeschrieben / benachrichtigt worden sind, die im Bauernverein sind.... alle anderen werden vor vollendete Tatsachen gestellt.

Ist eine Flurbereinigung dann überhaupt rechtskräftig?
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Beitragvon Bananajoe » Mo Nov 28, 2005 17:09

In Rodenbach Kreis KL wurde in den letzten Jahren eine Flurbereinigung durchgeführt, die beispielslos in unserer Gegend ist. Es waren soviel ich weiß 3 Konventionelle und 1 Biobauer, dazu noch viele kleinere Pächter/Besitzer.
Wenn ich mir das so ansehe, ist wirklich großartiges gelungen (Das Vermessungsamt Kl gab ne Broschüre heraus).
Große Flächen, nah am Hof selbst und zusammenhängend. Bemerkenswert ist, dass sowohl Feldwege, als auch Zäune neu angepasst wurden und das Land einiges bezuschusste :wink:
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Beitragvon Heiko » Sa Dez 03, 2005 16:55

Zuschüsse gibt es wahrscheinlich keine mehr, die Kosten pro Hektar wären mindestens 90 €, wahrscheinlich höher.

In der Gemarkung sind 3 Große und mehrere kleine.
Von den Großen ist einer auswärtig und hat jetzt schon fast alles um seine Gerätehalle.

Die anderen 2 teilen sich fast die gesamte Gemarkung, fast ausnahmslos große Flächen von mehreren Hektar.

Die Gemarkung wurde vor ca. 30 bis 40 Jahren bereits flurbereinigt. Eine weitere Verbesserung halte ich für unwahrscheinlich, die meisten (oder fast alle) sind dagegen... aber das sind alles kleine, oder große, die nur wenig Flächen in der Gemarkung haben.

In diesen speziellen Fall halte ich absolut nix von der Flurbereinigung!
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Beitragvon Heiko » So Dez 11, 2005 13:52

Welche Möglichkeiten hat man, um gegen eine Flächenzuteilung anzukommen?
Unter der Hand scheint es schon beschlossen zu sein, ohne dass es mittlerweile offiziell ist, dass eine Flurbereinigung kommt, dass einer unserer größten Äcker, der dank gut befestigter Wege und Ortsnähe goldwert ist, einen anderen zugeteilt wird.

Da wir die letzten im Ort mit Vieh sind, sind unsere Äcker die einzigsten, die über Stallmist und Jauche noch andere Dünger als Mineraldünger zu Gesicht bekommen haben. Kann man das irgendwie geltend machen?

Basieren die Daten immer noch auf der Reichsvermessung von 1934? Oder werden Bodenproben gezogen?
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Beitragvon Weinbauer » Mo Dez 12, 2005 10:26

da ist doch sicher mal seit 1943 neu vermessen worden. bei uns wurde mitte der 90er alles neu vermessen.

gegen die flächenzuteilung kannst du erst was machen wenn ein anfechtungsobjekt besteht. d.h. ein verbindlicher plan bzw. eine verfügung.

vom zuteilen aller eigenen fächen am selben ort (z.b. um den eigenen betrieb) halte ich nicht so viel.
was ist wenn mal ein unwetter oder dergleichen kommt. dann ist alles hinüber und es gibt ertragsausfälle. ist einem winzer im nachbarort mit hagel passiert. hatte auch 80% seiner weinberge zusammen am selben. ort.
also ich habs lieber ein wenig verteilt.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Beitragvon Heiko » Mi Feb 08, 2006 9:47

In einer anderen Gemarkung läuft gerade eine Flurbereinigung (Weinberge). Jeder Winzer muss außerdem 1500 € / ha bezahlen... dabei hieß es, dass alle Kosten über die Förderung weitgehend gedeckt werden sollten.

Man hört auch bis jetzt auch nur kritische Stimmen, es gibt mehr Wege wie vorher. So richtig glücklich ist wohl keiner, obwohl es bei Fläche durchaus Sinn gemacht hat.
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Beitragvon Servus » Mi Apr 19, 2006 0:06

wir hatten die flurbereinigung schon vor 20 jahren weil bei uns eine autobahn vorbeigebaut wurde, soweit ist denk ich alles mehr oder weniger gut gelaufen - soweit ich das beurteilen kann war damals noch sehr jung - die felder wurden halt größer und wirtschaftlicher.....

- was man jetzt so hinterher hört, ist dass hinterher noch immer etwas geschimpft wird, da angelich gewisse leute mit den verantwortlichen vermessungsbeamten besser ausgekommen sind (lad die leute doch mal zum kaffe und kuchen ein - soll damals was genutzt haben)
- informiert euch gut welche rechte ihr habt und vor allem welche pflichten die typen haben - die müssen z.B jeden bauern genau die grenzsteine zeigen und persönlich einweisen,
- die wege sollte möglichst optimal gebaut werden also pflastern lassen und teeren - bei uns gibt es sehr viele schlechte feldwege die nur geschottert sind und immer vom regen ausgerissen werden... - da so heißt es jetzt hätte die flurbereinigung gleich richtig gemacht gehört.....bei anderen ortschaften wurde mehr gemacht....

- naja und die die am meisten geschriehen und gewettert haben dass sie weiter machen mit der LW und dass sie große zusammenhängende Flächen brauchen und sich bei den Behördenvertretern eingeschleimt haben waren die ersten die alles verpachtete und privatisiert haben...

gut des sind halt so die sachen die bei uns auch noch nach langer zeit geredet werden .....hinter seit ihr auf jedenfall um eine erfahrung reicher....
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Beitragvon Heiko » Mi Apr 19, 2006 12:08

Am Freitag ist Jahreshauptversammlung vom Bauerverein, Themen unter anderem die Ackerzweitbereinigung.

Grundsätzlich bin ich ja nicht gegen eine Flurbereinigung. Nur fürchte ich halt, das einige große sich die besten Flächen direkt am Ortsrand aussuchen und die Kleinen sehen können, wo sie bleiben.

naja und die die am meisten geschriehen und gewettert haben dass sie weiter machen mit der LW und dass sie große zusammenhängende Flächen brauchen und sich bei den Behördenvertretern eingeschleimt haben waren die ersten die alles verpachtete und privatisiert haben...


Einer der Haupttreiber der Flurbereiningung verkauft mittlerweile Teile seiner Flächen, die 2 anderen nehmen keine Flächen mehr hinzu... ist scheinbar überall so!
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Beitragvon meister karl » Mi Apr 19, 2006 12:52

ja mit den keinen hast du schon recht. aber die nerven sowieso nur wollen immer jeden scheiss zu jedem preis pachten. diese kleinen nebenerwerbsbetriebe sollte man verbieten. die wirtschaften sowieso meistens unrentabell. man sollte auch die fördergelder für die streichen bin ich ich der meinung :evil:
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Beitragvon schnorreswackler » Do Apr 20, 2006 20:06

Hallo Heiko,

bist Du Grundstückseigentümer oder nur Pächter der von der Bereinigung betroffenen Flächen? Wenn Du Rechtsmittel gegen die Zuteilung einlegen kannst, dann ist noch nichts verloren. Aber stimmt, wenn die Großen einen guten Draht zum Kulturamt haben, kann es schwer werden. Zumal, wenn es die sind, von denen ich glaube, dass sie es sind. :roll:
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Beitragvon Servus » Do Apr 20, 2006 21:26

meister karl hat geschrieben:ja mit den keinen hast du schon recht. aber die nerven sowieso nur wollen immer jeden scheiss zu jedem preis pachten. diese kleinen nebenerwerbsbetriebe sollte man verbieten. die wirtschaften sowieso meistens unrentabell. man sollte auch die fördergelder für die streichen bin ich ich der meinung :evil:



ich glaub du redest an ziemlich großen schmarrn daher! - warum soll man die fördergelder der Nebenerwerbslandwirte streichen? - warum soll man den staatlicher Seits eine Ungleichbehandlung betreiben?

Ob vollerwerbslandwirte wirklich so viel rentabler arbeiten? - ich weiß nicht ? - ich kenn viele Nebenerwerbslandwirte die auch vom Hof leben könnten und halt in die Arbeit gehen um günstig sozialversichert zu sein bzw. um schneller den Betrieb voran zu bringen - bei größeren investitionen braucht man halt kein Geld von der Bank, oder kann mal öfter ein Feld/Wald/ o.Ä. kaufen.

zum thema pachten: bei uns ist das eher anders herum - hier pachten die großen alles was ihnen unter die finger kommt, teilweise führen die deppen 20 km und mehr um auf ihre felder zu kommen ... naja wenn man soviel zeit hat um spazieren zu fahren... in des krasse ist die werden von pächter ziemlich über den tisch gezogen und gegeneinander ausgepielt weil sie die flächen brauchen -wegen ihren viel zu groß geratenen schweine/kuhställen.... mit nebenerwerbslandwirten könnten sie das nicht so leicht machen...

Was habt ihr alles - ihr seit ja ein Vollerwerbsbetrieb also ab wann ist man den "groß" - und erklär mir mal bitte wenn ihr "Großen" so rentabl seit warum braucht ihr dann noch Fördergelder?
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Beitragvon Heiko » So Apr 23, 2006 17:13

So war mal auf der Jahreshauptversammlung des örtlichen Bauernvereins gewesen.

Was mich überrascht hat, war dir ruhige und friedliche Stimmung, gerade bei diesem sensiblen Thema.

Da eine Umgehungsstraße schon seit längerem gewünscht / befürchtet wird, vom Straßenbauamt aber keine greifbare Aussage kommt, aber auch zur Zeit ein ziemlich aktiver Flächenwechsel läuft, ist die Flurbereinigung erst mal für 5 bis 10 Jahre auf Eis gelegt.

Dann werden wir mal weitersehen, wieviel von den heut noch 8 aktiven da dann überhaupt noch existieren.
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Beitragvon meister karl » So Apr 23, 2006 17:37

Habe tun wir vieles.
Ab wann man zu den großen gehört ist länderbedigt.
Wer hat denn gesagt das die großen Fördergelder brauchen.
Von miraus können die diese scheisse streichen. Wir würden auch sehr gut ohne diese gelder zurecht kommen. Wir nehmen die nur halt mit, Geld kann man ja nie genug haben.
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