Servus zusammen!
Ich komme aus Bayern, bin ganz kleiner Nebenerwerbslandwirt mit ca 5 ha in Bewirtschaftung und plane aktuell den Austausch einer Ölheizung gegen eine Hackschnitzelheizung.
Leider hab ich selbst kaum Wald, aber ich denke, dass der Hackschnitzelpreis die nächsten Jahre am noch am ehesten bezahlbar zur Beheizung eines Altbaus bleibt. Ausserdem könnte ich diese direkt aus dem Ort beziehen.
Die Anlage soll meine aktuelle Heizung mit einem Verbrauch von Aktuell ca. 3500 Liter Öl im Jahr ersetzen. Eventuell kann ich noch 2 Nachbarhäuser anschließen, deren aktueller Ölverbrauch zusammen bei etwa 4000 L liegt.
Da im Bestand kein Platz für eine Hackgutheizung samt Bunker ist müsste ich die Heizung jedoch in ein neues, separates Gebäude bauen. Da ich eh einen Ersatz für eine sehr alte wagenremise schaffen möchte würde ich das gerne kombinieren.
Interessant wird das Ganze natürlich nur mit den aktuellen Förderprogrammen, für die ich in jedem Fall entsprechende Beratung einholen möchte. Aber speziell in Kombination mit Landwirtschaft erhoffe ich mir hier fachkundige Erfahrungen von Gleichgesinnten, die vlt schon so ein ähnliches Vorhaben umgesetzt haben.
Wie sind eure generellen Erfahrungen mit der Wärmelieferung an Nachbarn?
Wie sind die in den Förderungen enthaltenen "Umfeldmaßnahmen" zu sehen? Gibt es hier eventuell Besonderheiten für kleine Nahwärmenetze?
Konkret: Wenn ich eine Halle baue, die zu etwa 2/3 für die Heizung und Lagerung der Hackschnitzel verwendet wird, kann die Errichtung dieser Halle dann auch anteilig (2/3) bei der Förderung durch die Bafa geltend gemacht werden?
Besten Dank und viele Grüße,
Hans



