seit etlichen Jahren mähe ich unsere Streuobstwiesen und Schneide bei Bedarf Hecken und Bäume zurück. Insgesamt etwa ein halbes bis dreiviertel Hektar. Das habe ich bisher einfach aus Gewohnheit und als Beitrag zum Landschaftsschutz gemacht. Bedanken tut sich natürlich niemand, nur der Hundekot wird mir gratis zur Nutzung überlassen
Nach einem Todesfall in der Familie, einem Beinahe-Unfall und Reparaturkosten für defektem Mulcher komme ich ins Grübeln, ob ich nicht doch vielleicht von der Allgemeinheit, die sich am Landschaftsbild erfreut, einen kleinen Obolus erhalten könnte. Bisher hatte ich noch nie mit "Gemeinsamen Antrag" oder anderen Förderungen etwas zu tun. Es gibt in der Gemeinde zwar eine Streuobstförderung, aber die sieht so aus, dass ich die Bäume jährlich schneiden soll für 8 € pro Baum, aber das würde nur noch mehr schlecht bezahlte Arbeit bedeuten. Das Auflesen der Äpfel lohnt sich auch kaum noch.
Gibt es denn eine Förderung fürs reine Mulchen, also offenhalten der Wiesenlandschaft, die auch für so einen Kleinstbetrieb möglich wäre, damit ich wenigstens einigermaßen die Maschinenkosten decken könnte?
