Hallo
bin neu hier
Ich bewirtschafte im nördlichen Vorarlberg/Österreich 20 ha Plentermischwald auf ca. 800 m Seehöhe, bin etwas über 40 Jahre alt und bereits seit über 20 Jahren im Wald tätig.
Nach dem ich in den letzten Jahren teilweise kräftiger in den Altbestand eingegriffen habe, funktioniert auf einigen Teilfächen die Naturverjüngung nicht. Es wächst alles, angefangen von Farnen über Brombeeren bis hin zu Holunder, nur nicht wirkliche Forstpflanzen. Ich beabsichtige daher heuer im Frühjahr auf diesen Flächen Weißtannen, Douglasien, Lärchen und Stieleichen zu pflanzen.
Von einem Forsttechniker wurde mir empfohlen, statt wurzelnackte Pflänzchen, Ballenpflanzen (z.B. von Lieco) zu verwenden, da diese schneller anwachsen und daher bald über dem "Unkraut" sind und zudem keine Wurzeldeformationen haben und daher auch resistenter gegen Sturm und viel Schnee (Hanglage) sind.
Hat von Euch jemand Erfahrung mit Lieco Pflanzen, lohnt sich der doch deutliche Mehrpreis oder würdet ihr wurzelnackte Pflanzen, eventuell mit einer Startdüngung verwenden?
