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Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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15 Beiträge • Seite 1 von 1
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Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon michael2005 » So Nov 20, 2022 14:01

Hallo,

Ich möchte mein Sägewerk überdachen.
Dazu ist ein Dach von 3 x 10 geplant.
Jetzt das für mich nachdenkliche: an einer Seite müssen längs 9m als Öffnung sein um mit dem Kran die Stämme rein zu heben. Ca 8.20m lange Stämme.
Das bereitet mir etwas Kopfschmerzen wie ich das als Holzbauweise realisieren kann.
Ich will ungern Stahlstützen einbetonieren gegenüberliegend und Träger verschrauben/ Schweißen.

Vielleicht hat jemand ein Ähnliches Dach und Bilder?

Gruß
michael2005
 
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon egnaz » So Nov 20, 2022 14:38

9m ist jetzt nicht die große Spannweite. Das geht als Vollhozpfette, Brettschichtholz oder Kantholzbinder.
Wenn das Gebäude breiter wie 3 m sein darf könnte man das Ganze auch wie ein Kragarmregal konstruieren, oder als Schirm eines angrenzenden Schuppens.
Gruß Eckhard
egnaz
 
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon Hinterwälder » So Nov 20, 2022 14:48

Die Säge mit dem Kran direkt beschicken soll nicht unbedingt Material schonend sein, daher mein Vorschlag eine Ablage fürs Holz vor die Säge in Höhe des Sägebetts bauen, auf der dann die Stämme mit dem Kran abgelegt werden können und dann von Hand auf die Säge rollen. Die Sägeware kann dann vielleicht dann auf Ablage rückenschonend vorsortiert und dann abtransportiert werden werden. Man könnte mehrere Stämme auf einmal ablegen und /oder mehrere Stapel Bretter / Balken lagern um sie später zustapeln.
Gruß
Martin
Gruß
Martin
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon Starane » So Nov 20, 2022 15:10

Servus,

9 m ist jetzt kein hexenwerk. Entweder eine große Pfette oder zwei in der richtigen Weise zusammenschrauben.
Wenn du zwei zusammenschraubst müssen die Schrauben (Gewindestangen) im 45 grad Winkel laufen. Die beiden Pfetten dürfen sich nicht gegeneinander parallel verschieben lassen.Würde zwei mit 30x 20 cm zusammenschrauben, dann kast 60x20 cm.

Viele Grüße Starane
Starane
 
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon Westerwälder » So Nov 20, 2022 15:15

Ich hab das für mich so gelöst:

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E8A5117E-7FCD-4284-B766-A4E4D8789AB7.jpeg (118.12 KiB) 1876-mal betrachtet

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843B9BBA-29ED-4DD4-8E26-48F4127A3DE1.jpeg (115.42 KiB) 1876-mal betrachtet


Die Säge wird auch nicht vom Kran direkt bestückt.
Der Westerwald wächst ständig!
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon 240236 » So Nov 20, 2022 16:20

Je nachdem, wo das Dach angegaut wird, könnte man es auch mit Seilen abhängen.
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon Isarland » So Nov 20, 2022 16:23

240236 hat geschrieben:Je nachdem, wo das Dach angegaut wird, könnte man es auch mit Seilen abhängen.


Er will es freitragend. Nach meiner Meinung gehts um die Stützen, die das Dach tragen sollen.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon Gazelle » So Nov 20, 2022 16:50

.
Die Fa. Wessels und die Lufthansa betreiben Hallen, die nach hinten abgespannt sind.
D.h. 'ebenes' Dach, hinten Stützen, und dann Abspannungen, die von
vorne (offene Seite) schräg nach oben zum Kopfpunkt der hinteren Stütze
verlaufen, um dann ein paar Meter hinter dem Gebäude im Boden verankert sind.

Die Bundeswehr hat in den Kasernen 'Schleppdächer'.
Das ist eine Bogenkonstruktion, die vorne vollständig offen ist,
und die Kräfte über Biegung nach hinten in ein Fundament abgeleitet werden.

Ohne Skizze des Fragenstellers werden wir nicht wissen, was wo offen sein soll.
.
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon 240236 » So Nov 20, 2022 17:11

Isarland hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:Je nachdem, wo das Dach angegaut wird, könnte man es auch mit Seilen abhängen.


Er will es freitragend. Nach meiner Meinung gehts um die Stützen, die das Dach tragen sollen.
Wenn ein Dach an einer Seite an einer Wand befestigt wird und die gegeüberliegende Seite mit Seilen abgespannt wird, dann nennt man das auch Freitragend
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon Gazelle » So Nov 20, 2022 17:19

.
Oder so, wie das 'Hängehaus' in Hannover:
Vier Stützen, und dann alles dranhängen.
Dann gehen auch vier offene Seiten.
.
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon Isarland » So Nov 20, 2022 17:21

240236 hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:Je nachdem, wo das Dach angegaut wird, könnte man es auch mit Seilen abhängen.


Er will es freitragend. Nach meiner Meinung gehts um die Stützen, die das Dach tragen sollen.
Wenn ein Dach an einer Seite an einer Wand befestigt wird und die gegeüberliegende Seite mit Seilen abgespannt wird, dann nennt man das auch Freitragend


Ja wenn.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon egnaz » So Nov 20, 2022 17:22

Da er ein Sägewerk überdachen will, ist die Konstruktion doch klar.
Westerwälder hat ja schön gezeigt, wie das als Anbau aussehen kann.
2 mal 20/30 halte ich für reichlich übertrieben. Bei solch einem Dach ist die Gefahr, dass es bei Sturm wegfliegt, größer, als das es bei Schnee durchbricht. Zur Not kann man bei Schnee noch vorrübergehend eine Stütze unterstellen.
Aber ohne nähere Angaben zu den Gegebenheiten sind konkrete Vorschläge nicht möglich.
Gruß Eckhard
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon michael2005 » So Nov 20, 2022 18:28

So dann mal mehr Infos:

So Ähnlich wie auf dem Bild am Haus stelle ich es mir vor, nur die Neigung genau andersrum. Die Öffnung wird der höhste Punkt und es ist keine Wand in der Nähe zum Abstürz.
Eine Ablage davor zu bauen und die Stämme zu Rollen ist kein Problem.
Die Rückwand und 2 Seitlichen Wände werden mit Brettern zu gemacht.
Die Große Öffnung dann bekommt wohl einhängen Wände zum verschließen aus Pvc. Aber das wäre noch ein anderes Projekt.
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon Gazelle » So Nov 20, 2022 18:34

.
michael2005 hat geschrieben:So dann mal mehr Infos:

So Ähnlich wie auf dem Bild am Haus stelle ich es mir vor, nur die Neigung genau andersrum. Die Öffnung wird der höhste Punkt und es ist keine Wand in der Nähe zum Abstürz.



Also sozusagen ein halbes Tankstellendach.
Die Entwässerung dann in Richtung Gebäudewand.

Achtung:
Da muss man erhöhte Schneelast rechnen.
.
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Re: Freitragendes Dach Anregungen hilfe

Beitragvon Starane » So Nov 20, 2022 19:08

Servus,

Gute Fundamente machen. Die Fundamende ca. 10 cm größer als die Steher,also bei 14x14cm das Fundament 24x24cm. Hier dann noch z.B. ein starkes Flacheisen ( ca. 15mm x 70mm)einbetonieren. Von den Flacheisen ca. 2/3 einbetonieren und am ende ca. 15 cm längs einschneiden und auseinanderbiegen. Am herausstehenden Ende ein Loch bohren mit ca. 20 oder 24mm, hier wird dann der Steher angeschraubt.Daran wird der Steher mit dem Fundament verschraubt. An der niedrigen Seite bei 9 m 3-4 Steher und eine Pfette. Auf der Hohen Seite zwei Steher und eine Pfette die die 9 m überspannt. Dann das ganze mit Beigen (Streben) in den Ecken gut aussteifen, bzw. Sehr lang aushalten. Die dürfen an den geschlossenen Seiten fast bis zum Boden gehen. An der offen Seite so lange wie möglich, aber dran denken das hier der Stamm zum schneiden eingebracht werden muss.Als Dach kannst du Sparren und Dachziegel machen oder ein Weitspanntrapetzblech.
Steher z.B 20 x20, die Pfette auf der niedrigen Seite 20 x 20 und auf der hohen Seite zweimal 24 oder 30 x20. Sparren wie gefällt, 20 x 10 oder 16 x8 cm.
Die Höhe kann ich dir noch sagen was du benötigst. Bei Dachziegeln brauchst du mindestens 12 Grad Neigung damit das Wasser ablaufen kann.

Viele Grüße Starane
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