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Frontlader für John Deere 830

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Frontlader für John Deere 830

Beitragvon traktorist2222 » Mo Jan 14, 2008 14:40

Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken, an meinem JD 830 einen Frontlader anzubauen. Ist das an dem kleinen Traktor überhaupt möglich? Was brauche ich dazu alles? Er hat ein sog. "offenes Hydrauliksystem", kann man da doppeltwirkende Steuergaräte für den Kippzylinder nachrüsten?

Den FL würde ich zum Holz aufladen und zum Poltern (wieviel Kraft hat so einer?) und zum Transport verschiedener Sachen verwenden.

Ich bitte um eure Meinungen!
Gruß
Martin


John Deere 6400 mit 6 to. Pfanzelt-Funkwinde, Holzzange und 16 to. Posch-Spalter, Rückewagen Krpan GP8D; Deutz D30S
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Beitragvon Josch » Mo Jan 14, 2008 15:01

Nachrüsten der Ventile ist kein Problem. Im Onlinekatalog findest du die Nummern. Oder gleich Händler fragen ob gebrauchtes Zeugs auf Lager ist.

Beim Lader bietet sich der JD-175 an. Die Werte findest du unten.

PS: Der JD hat ein geschlossenes Hydrauliksystem!!

Gruß, Josch
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175JD-Lader.jpg
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Beitragvon MF-133 » Mo Jan 14, 2008 18:07

Das geht natürlich. Wenn der 830 außerdem eine hydraulische Lenkhilfe hat, kann es sogar Spaß machen. Sonst weniger...
Zur Selbstbeschränkung sollte es ein Lader mit 80 cm Gerätebreite sein.
Ein größerer Lader bringt gar nichts: Das schwächste Glied der Kette ist die Nutzlast der Vorderachse. Beim schwereren Lader reduziert sie sich weiter, denn dessen Gewicht muss ja noch abgezogen werden. Ich denke, bei 400-500 kg ist Schluss.
Schau mal bei landwirt.com. Dort sind oft hunderte gebrauchter Lader drin. Falls neu: Der kleinste, der wohl z.Zt gebaut wird, ist der Hauer MH 50. Stoll baut so wie es aussieht noch noch welche mit 100 cm Schaufelbreite.
Und hier noch der Wermutstropfen: Überschätze nicht den Zugewinn an Produktivität. Dafür ist der Schlepper einfach zu klein und bringt auf morastigem Untergrund zuwenig Traktion. Wichtig: Zum Holzrücken den Lader daheim lassen. Gewicht vorne heißt beim 4x2 Traktionsmangel hinten.
Wenn mit FL-Schleppern noch keine Erfahrung besteht, kann man sie erstmal mit einem gebr.HEcklader (Ebay) sammeln. Die kosten 200 Euro. Dann merkt man ob "so etwas" grundsätzlich ein Vorteil ist. MFG

MFG
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Beitragvon Josch » Mo Jan 14, 2008 19:24

Jep,... @ MF133 da spricht der praktische Anwender aus dir, Respekt.

Wenn noch Werte oder Maße gebraucht werden - einfach posten.
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Beitragvon 2810 » Mo Jan 14, 2008 20:04

Josch hat geschrieben:
PS: Der JD hat ein geschlossenes Hydrauliksystem!!


Hallo josch bist Du da sicher ?
Der tread- Ersteller sagt :offenes System , ich kenne den 830 auch so ,
vielleicht war geschl. System Wunschasurüstung :idea:

@ traktorist : aufpassen welches System eingebaut ist , wegen den Ventilen !!!
Bez. der Hublast muß ich mich den Vorrednern anschließen, er hat ja auch die gepfeilte Vorderachse --->kurzer Radstand.

Bei uns in der Gegend lief mal ein 830 mit LFE-FL (mit dem Rohrrahmen )
Die waren leicht und trotzdem für Deine Zwecke stabil genug.
Ob´s die gebraucht gibt , habe ich keine Ahnung.

MfG 2810
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Beitragvon Josch » Mo Jan 14, 2008 20:43

Ach mensch, liege ich heute wirklich überall falsch?!! :cry:
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Beitragvon 2810 » Mo Jan 14, 2008 20:48

Josch keep cool , ich weiß auch nicht alles , der Wille zu helfen zählt.
Und der ist bei Dir auf jeden Fall vorhanden. :wink:
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Beitragvon MF-133 » Mo Jan 14, 2008 22:19

Also, ich finde den Kenntnisstand von "Josch" in Sachen Deere auch sehr beeindruckend.
MFG
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Beitragvon Josch » Di Jan 15, 2008 12:00

Danke, danke und desshalb hier nochmals der Beweis über die Aussage es wäre ein geschlossenes Hydrauliksystem.

Generell mag ich es aber gerne, wenn meine Aussagen kritisch beäugt werden. Man kann ja wirklich mal falsch liegen.
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Hydraulik_830-1630.jpg
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Beitragvon 2810 » Di Jan 15, 2008 13:04

Hallo traktorist, hast Du den 830 mit LS ,hydr.geschalt. ZW usw?
Dann müßte ja wirklich das geschlossene System eingebaut sein :?:

Oder hast Du das 8-Gang Getr. und normale Motorzapfwelle mit Doppelkupplung :roll:
Weil Du schreibst ja selber : offenes System .
Bei den kleinen der 20-er Serie war doch das offene System eingebaut.
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Beitragvon traktorist2222 » Di Jan 15, 2008 14:37

Hallo,

vielen Dank erstmal für eure Antworten. Er hat ei "offenes System". Zur Zeit ist die einzige hydr. Funktion das Heckhubwerk.
Ich werde es mir mal überlegen mit dem FL!

Was bedeutet eigentlich "offenes" und "geschlossenes System"?
Gruß
Martin


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Beitragvon Josch » Di Jan 15, 2008 20:19

Ich würde noch immer behaupten er hat ein geschlossenes, aber egal.

Nun zu deiner Frage über die beiden Systeme. Ich schreib dir mal hier die Hauptmerkmale auf. Mittlerweile verschmelzen bei modernen Maschinen die Systeme - aber lassen wir das mal unbeleuchtet.

Offenes System:
Konstant fördernde Pumpe.
Druck baut sich nur dann auf, wenn ein Ventil geschaltet wird.
Ventile sind in Reihe (nacheinander) geschaltet was bewirkt, daß der Arbeitsvorgang mit der geringsten Druckanforderung zuerst ausgeführt wird und danach erst solche mit hoher Anforderung.
Sobald das Öl die Ventile passiert hat, fließt das Öl drucklos in den Öltank.
Der drucklose Rücklauf spart Energie.

Geschlossenes System:
Variable Pumpe mit (bei JD) einer vorgeschalteten Ladepumpe.
Druck baut sich sofort auf Maximum auf und bleibt bestehen, auch wenn kein Ventil geschaltet ist.
Alle Ventile sind parallel (nebeneinander) geschaltet, was bewirkt, daß unabhängig von der Last, möglichst alle Arbeiten gleichzeitig ausgeführt werden.
Rücklaufendes Öl wird der Einlaßseite der Pumpe wieder zugeführt und nur Leckageöl gelangt in den Öltank.
Stehen alle Ventile in Neutralstellung, veringert die Pumpe die Fördermenge und öffnet über einen Bypaß eine Art Kurzschluß.
Überschüssiges Öl der Ladepumpe wird dem Öltank zugeführt.
Leider erzeugen geschlossene Systeme mehr Wärme und verschwenden Energie.
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Beitragvon 2810 » Mi Jan 16, 2008 8:01

Josch hat geschrieben:
Ventile sind in Reihe (nacheinander) geschaltet was bewirkt, daß der Arbeitsvorgang mit der geringsten Druckanforderung zuerst ausgeführt wird und danach erst solche mit hoher Anforderung.

Hallo josch , diese Aussage stimmt bei der sogenannten Parallelschaltung
der Ventile.
Esgibt jedoch Ventilblöcke , die haben konstruk. bedingt die "Sperrschaltung" Da wird der hinterliegende erst bedient , wenn das
vor ihm liegende Ventil in Neutralstellung ist .








Leider erzeugen geschlossene Systeme mehr Wärme und verschwenden Energie.



Wenn das stimmt , dann war die Aussage im J-Deere -Prospekt für die
50-er-Serie gemogelt : Kraftstoffsparende Hydraulikpumpe.

Ich glaube die Energieverschwendung muß auch auf den Komfort geschoben werden . LS , bequeme Lamellenkuppl. für ZW und Allrad .

Man kann natürlich darüber streiten, was die Ladepumpe noch zusätzlich an Energie braucht , weil sie nicht abschaltet.
Und dem muß ich dann entgegenstellen , welche Vorteile ein druckgeschmiertes Getriebe hat.

@ Traktorist : hast Du nun LS , hydr. ZW-Schaltung ?

MfG 2810
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Beitragvon Josch » Mi Jan 16, 2008 8:59

@2810 ich verstehe und akzeptiere alle deine Einwände, aber wie soll ich den Unterschied zwischen geschlossen und offen denn sonst erklären!?

Der Energieverlust war ja nicht unbedingt auf JD gemünzt sondern eher verallgemeinert. Denk doch mal an Hydrostatantriebe in geschlossenen Systemen, bei denen die Pumpe bei Nullbedarf kräftig weiter fördert etc.

Ich freu mich auf ein Treffen, bei dem wir irgendwann mal fachsimpeln können. :wink:
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Beitragvon markus4006 » Mi Jan 16, 2008 10:57

Hallo,
meine Meinung dazu ist, wenn Frontlader dann auch Allrad.
Alles andere ist nur Behelf.
Das sind meine selbst gemachten Erfahrungen, in den Kammlagen des Hochsauerlandes.

Gruß Markus
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