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Fugen auf dem Hof vergießen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon Cairon » Do Jul 20, 2017 13:41

Ich weiß nicht, ob es ganz hier rein passt, aber eine bessere Rubrik habe ich nicht gefunden. Ich habe folgendes, ich habe eine betonierte Auffahrt, die relativ wenig genutzt wird. Die Betonplatten sind noch in Ordnung, aber die Bretter, die zwischen den Platten eingegossen waren, sind inzwischen verrottet. In den Fugen sammelt sich jetzt Dreck und es wächst allerlei Grünzeug darin. Ich würde diese Fugen nun gerne wieder verschließen. Auf den Autobahnen habe ich schon öfter gesehen, dass dort die Fugen mit Asphalt heiß vergossen werden. Gibt es ähnliche Verfahren auch im kleinen Rahmen oder müsste ich mir da ein unternehmen kommen lassen? Hat jemand Erfahrungen mit solchen Dingen und kann mir einen Tipp geben? Die Fugen müssten flexibel vergossen werden, damit die Betonplatten sich ausdehnen können.

Danke im Voraus

Gruß Cairon
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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon Akrea » Do Jul 20, 2017 14:01

Bei mir im Asphaltwerk kann man so Würfel bekommen, die müssen geschmolzen werden und sind dann zum vergießen. Die Straßenmeisterei wirft die Klumpen auch in ihren "Risse-Boy".
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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon rolf3358 » Do Jul 20, 2017 14:24

Hallo Teer in den Teerofen und dann mit einem Eimer welcher eine Tülle hat, die Fugen(nach vorheriger Reinigung)ausgießen. Falls Überstände sind im Winter, bei Kälte mit Maurerhammer entfernen-platzt prima weg.
Gruß ROLF
P:S:Die haben die Dehnungsfugenbretter nich entfernt und das Ausgießen vergessen
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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon rolf3358 » Do Jul 20, 2017 16:58

Noch vergessen Fugen müssen trocken und vorbehandelt sein. Wir haben dazu immer Kaltteervoranstrich verwendet.Soein Ofen müsste noch bei nem alten Dachdecker rumstehen. Mit der Feuerung langsam sonst geht das Ding hoch :lol: ne Schöpfkelle müßte der auch noch haben.Handschuhe und entsprechende Bekleidung-heißerTeer tut furchtbar und lange weh :klug:
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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon Cairon » So Jul 23, 2017 8:39

Die Bretter wurden nicht vergessen, wir lassen die Bretter immer als Fuge sitzen. Die meisten Platten halten hier auch keine 40 Jahre. Die Platten werden aber wenig belastet, daher sind die Bretter weg. War schon so gewollt, wie es ist, wir machen die Platten ja selber.
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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon rolf3358 » So Jul 23, 2017 16:15

Cairon hat geschrieben:Die Bretter wurden nicht vergessen, wir lassen die Bretter immer als Fuge sitzen. Die meisten Platten halten hier auch keine 40 Jahre. Die Platten werden aber wenig belastet, daher sind die Bretter weg. War schon so gewollt, wie es ist, wir machen die Platten ja selber.

Großer das ist ein Riesenfehler.Mit Holzkeilen welche zum Quellen gebracht werden habe die Altvorderen im Steinbruch gearbeitet.Im Winter
noch Wasser in die Klüfte-genau wie Dynamit-ohne eine Explosion.
Holz drinnen lassen in der Fuge ist Mist.
Wir hatten Keilbretter am Besten mit Schalöl behandelt für die Fuge (welche nicht durchgehen muß)- nach dem Nachreiben bzw Abkehren vorsichtig entfernen.Brett ca.4cm kürzer als die Schalung-durch hin und Herbewegung horizontal leicht zu entfernen.
Gruß Rolf
:prost:
P.S.Wir mußten in der DDR aus Scheiße Bonbons machen
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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon Fassi » So Jul 23, 2017 17:04

Die Altvorderen haben hier aber auch schon immer die Bretter als Dehnungsfugen drin gelassen. Auch schon zu der Zeit als in der BRD auch noch "Scheißen zu Bonbon" gemacht werden mußte.

@ Cairon: Ich hab die Fugen in unseren Betonflächen so gelassen, und kratze sie gelegentlich mit ner Gartenhacke aus. Allerdings sammelt sich bei uns da auch nicht viel an. Hauptsächlich Heusamen im Sommer und Mist im Herbst.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon rolf3358 » So Jul 23, 2017 21:38

Falsch Fassie sehr unbewandert in Bauphysik- net böse gemeint aber fachlich Ahnung 0000 :!: :!:
Gruß Rolf :prost:
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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon rolf3358 » So Jul 23, 2017 21:50

Cairon hat geschrieben:Die Bretter wurden nicht vergessen, wir lassen die Bretter immer als Fuge sitzen. Die meisten Platten halten hier auch keine 40 Jahre. Die Platten werden aber wenig belastet, daher sind die Bretter weg. War schon so gewollt, wie es ist, wir machen die Platten ja selber.



Warum großer ist einfach falsch
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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon Fassi » So Jul 23, 2017 21:52

Hält seit 40 Jahren und wird wohl noch Weile weiter halten. Von daher is mir die Bauphysik egal, die paßt bei den meisten unserer Fachwerkhüten wahrscheinlich nicht.

Gruß
PS: So als Tipp von Pauker zu Pauker, ab und an mal mit der Praxis beschäftigen und nicht nur der Schultheorie vertrauen.
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon rolf3358 » So Jul 23, 2017 21:56

Fassi hat geschrieben:Die Altvorderen haben hier aber auch schon immer die Bretter als Dehnungsfugen drin gelassen. Auch schon zu der Zeit als in der BRD auch noch "Scheißen zu Bonbon" gemacht werden mußte.

@ Cairon: Ich hab die Fugen in unseren Betonflächen so gelassen, und kratze sie gelegentlich mit ner Gartenhacke aus. Allerdings sammelt sich bei uns da auch nicht viel an. Hauptsächlich Heusamen im Sommer und Mist im Herbst.

Gruß

wir konnten es besser und wichtig wzfaktor bedenken ok danke alter Schwede 8)
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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon rolf3358 » So Jul 23, 2017 22:32

Fassi hat geschrieben:Hält seit 40 Jahren und wird wohl noch Weile weiter halten. Von daher is mir die Bauphysik egal, die paßt bei den meisten unserer Fachwerkhüten wahrscheinlich nicht.

Gruß
PS: So als Tipp von Pauker zu Pauker, ab und an mal mit der Praxis beschäftigen und nicht nur der Schultheorie vertrauen.



Habe viel mehr Praxis als Du, der Rest, durch Studium war sehr befreiend-will wissen was die Welt im Inneren zusammenhält :D
und über Fachwerkhäuser weiß ich mehr wie Du habe, dazu viele Vorlesungen getätigt-siehe Maxit etc.---
Ist geil und speziell kann Dir nen stundenlangen Beitrag liefern-180 eus pro Stunde. Mache alles mit.
Habe 180 WE als Bauleiter erstellt lieber Fassi :!:
Glaube mir bitte Praxis war immer nr 1 und nix war nicht machbar :!:
Bin in großer Verbundenheit immer noch der Alte Rolf
Gruß Rolf der Liebe
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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon rolf3358 » So Jul 23, 2017 23:01

Fassi hat geschrieben:Hält seit 40 Jahren und wird wohl noch Weile weiter halten. Von daher is mir die Bauphysik egal, die paßt bei den meisten unserer Fachwerkhüten wahrscheinlich nicht.

Gruß
PS: So als Tipp von Pauker zu Pauker, ab und an mal mit der Praxis beschäftigen und nicht nur der Schultheorie vertrauen.




Ich kann Dein Fachwerk komplett vom Feinsten rekonstruiern lassen-liebe diese Häuser und alte Villen, Schon Dutzenden geholfen liebe die, die sprechen mit mir,Ich trinke Bier und rede mit dem Haus.Und behandle es wie meins.Ich liebe alte Häuser.Die haben Seele. Da gibt es was, was man nicht beschreiben mag-Seele
Und nun gut und schluß-möchte nit sentimental werden
Gruß Alter
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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon togra » Mo Jul 24, 2017 0:30

@Cairon:
"Unser" Rolf scheint zeitweilen ein Problem zu haben (Alkohol? Übermüdung? Spontane Rechtschreibschwäche?...Ich weiß es nicht....)
Grundsätzlich hat er aber recht; die Bretter gehören raus.
Holz hat nämlich bezgl. Dehnungsfuge leider 2 schlechte Eigenschaften:
- Es quillt auf bei Feuchtigkeit; gerade im Winter, wo noch eine Frostdehnung hinzukommt, kann das Probleme verursachen
- Es verrottet

Das Vergießen mit Gussasphalt ist seit Jahrzehnten eine bewährte und dauerhafte Methode.

Bornit ist da eigentlich das Maß der Dinge.
Die bieten auch (saumäßig teure) Kaltvergussmassen an, die man selbst verarbeiten kann.
Heißverguss ist was für Firmen, da man selbst meist nicht über die geeigneten Verarbeitungsgeräte verfügt. (Ohne einen heftige Ehekrieg zu verursachen :wink: )

Evtl. hilft auch ein Anruf im nächsten Asphalt-Mischwerk.
U.U. vertreiben die Gussasphalt-Würfel, die man dann über die Fuge legt und mit dem Gasbrenner "einschmelzen" kann.
Das ist aber grober Pfusch, da die zulässigen Schmelztemperaturen am Rand immer deutlich überschritten werden, während das Innere des Würfels noch kalt in die Fuge rutscht.

Hält aber auch ein paar Jahre.
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Fugen auf dem Hof vergießen

Beitragvon LionRR » Do Jun 13, 2024 6:15

Hallo in die Runde,
der Fred hier ist zwar schon ein paar Jahre alt - will aber trotzdem meinen "Senf" dazugeben
unser Hang-Stapelplatz im Sägewerk wurde vor 60 Jahren mit vor Ort gegossenen Betonplatten versiegelt - immer wenn mal Zeit war, dann sind wieder 3-4 Felder in der Größe ca. 4x5 m eingeschalt worden und an den leicht überstehenden Holzkanten konnte man die Fläche schön abziehen - an diesem Überstand hat sich mit der Zeit dann Dreck abgelagert, in welchem sich auch Pflanzen wohl gefühlt hatten - diese konnten aber (im Gegensatz zum heutigen Zeitpunkt) leicht abgekratzt werden - diese Schalungsbretter (aus dem heutigen Wissenstand) sind zwar geschwunden und gequollen (und 60 Jahre lang auch nicht verrottet) und durch diese "Bewegung" wurden Pflanzen immer wieder "abgequetscht" und blieben danach einige Jahre ansehlich und blieben auch von Bewuchs frei - doch auch wir hatten solche Berater wie hier im Fred, die uns empfahlen, die Bretter doch herauszuziehen und die Fugen mit Teermasse zu füllen (Feuerchen und Gießkanne) - sah für 5 Jahre schön aus, jedoch dann hat (ich nehme dies mit meinem Laienwissen an) die Sonne den Teer "weggefressen" und jetzt haben wir 20 Jahre lange gemäht und herausgerissen und die Fuge wurde durch den Pflanzenwuchs links und rechst immer breiter, sodass in der Mitte ein Steg hochgeschoben wurde ... die Fugen, bei welchen die Bretter so fest saßen, dass wir sie nicht herausbekommen haben, sind jetzt heute immer noch ok und das Holz nach 60 Jahren immer noch nicht verrottet und eigentlich leicht durch Abkehren zu säubern - alle anderen Fugen müssen wir jetzt wohl oder übel mit dem Freischneider und einer Wildkräuterbürste säubern und dann mit dem Hochdruckreiniger freischwämmen und dann mit einer Betonmasse (das muss ich erst noch austesten) wieder zugießen - also auf keinen Fall "austeeren" - die Pflanzen sind stärker - glaubt es mir
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