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Carsten hat geschrieben:Gerade ist mir das Abendbrot aus der Hand gefallen als ich unsere Fernsehzeitung (Funk Uhr) lese und dort ein Bericht über multiresistente Keime finde. Zitate: "Die industrielle Tierhaltung fördert die Entstehung multiresistenter Bakterien", "Zuchtort der Keime ist in erster Linie der Massentierstall", "An die Medikamente kommen sie ganz leicht: Sie können sie direkt beim Tierarzt ordern.", "Landwirte werden immer mehr zum Hauptträger der bösen Keime", "Hauptträger sind Landwirte mit Massenbetrieben", "Vom Stall aufs Fleisch, über die Luft aufs Feld und dann aufs Gemüse". Ich bin einfach nur sprachlos und auf der Suche nach einer anderen Fernsehzeitschrift. Das MRSA Keime hauptsächlich durch die Humanmedizin produziert werden ist mittlerweile bewiesen. Angekommen ist es in der Funk Uhr Redaktion aber noch nicht. Folgender TV Tipp wird angepriesen: X:enius Killerkeime aus dem Stall So. 4.5 8:25 auf Arte
Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet
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Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP
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Werte schätzen
]Carsten hat geschrieben:Ich bin einfach nur sprachlos und auf der Suche nach einer anderen Fernsehzeitschrift.
Carsten hat geschrieben:Hallo,
sicherlich gehört das Blatt jetzt nicht zu der Elite. Das ist aber so grottenschlecht geschrieben das man sich nur aufregen könnte.
MRSA, der wohl bekannteste resistente Keim, stammt zwar ursprünglich vom Menschen, ist aber irgendwann auf Schweine und Geflügel „übergesprungen“ und in einem Umfeld voller Antibiotika weiter mutiert. Experten nennen ihn LA-MRSA, für „livestock associated“ – von Nutztieren stammend. Besiedeln solche Keime erneut Menschen, sind sie gefährlicher als zuvor.
Anders als in der konventionellen Landwirtschaft, sind die Herdengrößen in der ökologischen Tierhaltung kleiner, was den Stress unter den Tieren reduziert. Außerdem achten Bios auf eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen, wodurch das Immunsystem bei Puten, Hühnern und Schweinen gestärkt wird.
Und es gibt viele Orte, an denen sich die ökologische und die konventionelle Landwirtschaft überschneiden. „Die Behandlung mit Antibiotika ist in der konventionellen Landwirtschaft so weit verbreitet, dass Einträge von Rückständen in der gesamten Verarbeitungskette möglich sind, auch über die Luft“, sagt Gerald Wehde von Bioland. Beispielsweise können Keime von mit Gülle gedüngten Fel-dern auf die Weiden oder durch die Lüftungen in die Ställe der Bio-Landwirte gelangen.
Harald hat geschrieben: Noch besser:Und es gibt viele Orte, an denen sich die ökologische und die konventionelle Landwirtschaft überschneiden. „Die Behandlung mit Antibiotika ist in der konventionellen Landwirtschaft so weit verbreitet, dass Einträge von Rückständen in der gesamten Verarbeitungskette möglich sind, auch über die Luft“, sagt Gerald Wehde von Bioland. Beispielsweise können Keime von mit Gülle gedüngten Fel-dern auf die Weiden oder durch die Lüftungen in die Ställe der Bio-Landwirte gelangen.
Harald hat geschrieben:Außerdem achten Bios auf eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen,
Qtreiber hat geschrieben:Harald hat geschrieben:Außerdem achten Bios auf eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen,
Tun das konventionelle Betrieb nicht ?

Diesen Satz sollte man sich genau ansehen. Das ist die Argumentationsebene mit der sich Bio gerade gegen die neuen Kontrollmechanismen der EU wehrt...man will die Schuld für nachgewiesene Schadstoffe grundsätzlich auf andere abladen, weil man selbst, aufgrund der Ideologie, rein sein muss/ist!
Das birgt neuen Sprengstoff zwischen Bio und Konvi!
Südbaden Bauer hat geschrieben:Aha, und als Bio Bauer, ist man jetzt auch Schuld, was irgendeiner über Bio schreibt.
LUV hat geschrieben:Harald hat geschrieben: Noch besser:Und es gibt viele Orte, an denen sich die ökologische und die konventionelle Landwirtschaft überschneiden. „Die Behandlung mit Antibiotika ist in der konventionellen Landwirtschaft so weit verbreitet, dass Einträge von Rückständen in der gesamten Verarbeitungskette möglich sind, auch über die Luft“, sagt Gerald Wehde von Bioland. Beispielsweise können Keime von mit Gülle gedüngten Fel-dern auf die Weiden oder durch die Lüftungen in die Ställe der Bio-Landwirte gelangen.
Diesen Satz sollte man sich genau ansehen. Das ist die Argumentationsebene mit der sich Bio gerade gegen die neuen Kontrollmechanismen der EU wehrt...man will die Schuld für nachgewiesene Schadstoffe grundsätzlich auf andere abladen, weil man selbst, aufgrund der Ideologie, rein sein muss/ist!
Das birgt neuen Sprengstoff zwischen Bio und Konvi!
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