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Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

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Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon Justice » Mo Nov 24, 2014 13:43

In einem anderen Thema wurden Halbautomaten kurz angesprochen. Um das andere Thema nicht durch Zwischenfragen unübersichtlich zu machen eröffne ich (wie gewünscht) ein neues Thema.

Ich selber bin kein Jäger, jedoch Sportschütze und begeistert von Halbautomatischen Waffen des AR-15 und AR-10 Systems. Größter Vorteil für mich ist, das man nach der Schußabgabe nicht aus dem Anschlag muß um Nachzuladen. Im Bereich der Jagd wird eher von einem Nachteil gesprochen, da der Schütze (angeblich) zu schnell zu einem Nachschuß neigt. Manche Jäger nennen Halbautomaten auch gerne mal "Vollernter".

Wie sind eure Erfahrungen mit Halbautomatischen Langwaffen? Welche Verwendet ihr?
Justice
 
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon Ford8210 » Di Nov 25, 2014 14:59

Ich geb dann mal eine Antwort.

Ich selbst habe keinen Vollernter. Und ich werde mir auch keinen zulegen. Zur Selbstverteidigung oder als Fangschußwaffe ist ein Halbautomat in Kurzform, sprich Pistole unschlagbar, da man sofort den nächsten Schuß anbringen kann. Ein Revolver steht dem einer Pistole nicht nach. Wenn man will, dann ist ein Revolver auch ein Halbautomat, nur daß er nicht durch den Gasdruck geladen wird, sondern das Nachladen mechanisch durch Drehen der Trommel erfolgt.

Als Langwaffe zur Jagd sehe ich keine Notwendigkeit. Die Anzahl der Patronen, die im Magazin versenkt werden können, sind bei Jagdwaffen auf drei beschränkt. Mehr werden in der Regel nicht benötigt. Denn spätestens nach dem ersten Schuß wird die Rotte diesen Platz fluchtartig verlassen. Bei einem Repetierer bleibt mir so keine Möglichkeit, einen riskanten Schuß auf die flüchtenden Schweine abzugeben. Beim Vollernter dagegen schon. Und dann ist die Versuchung groß den flüchtenden Sauen schnell hinterherzuschießen, da ja bereits beim Schuß automatisch nachgeladen wird.
Aus meiner Sicht verleitet ein Vollernter zu übereilten und riskanten Schüssen. Denn, wie gesagt, selbst wenn der erste nicht sitzt, kann man sofort einen zweiten und sogar einen dritten hinterherjagen.

Halb- und vollautomatische Langwaffen inklusive MP wurden nur entwickelt, um Menschen schnell und effektiv kampfunfähig machen, bzw. töten zu können. Aus diesem Grund sollten sie auch nur dort eingesetzt werden, wo eine entsprechende Notwendigkeit besteht und auch eine Ausbildung an diesen Waffen erfolgt. Nämlich beim Militär und der Polizei.

Wer gut ist, kann auch mit einem Repetierer im Anschlag nachladen.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon yogibaer » Di Nov 25, 2014 22:53

Ford8210 hat geschrieben: Denn spätestens nach dem ersten Schuß wird die Rotte diesen Platz fluchtartig verlassen.

Ausnahmen bestätigen die Regel. Man kann auch mit einen Drilling nur mit den Kugellauf aus einer Rotte von 3 Überläuferkeilern 3 Stücken herausschießen. Geht natürlich nur wenn die ersten beiden Schüsse auf der Stelle tödlich sind. Noch einfacher geht es bei Rehwild. Kitz + Kitz + Ricke
ist kein Problem. Das alles ohne auf flüchtiges Wild zu schießen.
Gruß Yogi
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon Ford8210 » Mi Nov 26, 2014 8:13

Das sind aber Ausnahmen. In 95 % der Fälle flüchtet der Rest.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon speeder » Mi Nov 26, 2014 12:19

...also... ich bin kein Jäger. Aber ein Landwirt, der die Jagd im allgemeinen gerne und häufig gegen Vorwürfe verteidigt. Das hätte aber ein Ende, wenn ich in unserer Gegend die erste halbautomatische Waffe im Einsatz erlebe.

Klar geht es damit effektiver und schneller bzw. "ertragreicher".

Aber dann könnt ihr auch MG-Nester auf den Ansitz bauen oder Splitterbomben in die Rotte werfen, wenn nur noch die Effektivität das Maß ist.
Sämtliche Ethik bzw. waidmännischen Grundsätze könnt ihr dann vergessen. Und DAS würde die Jagd in der heutigen Gesellschaft binnen max. 20 Jahren unmöglich machen.
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon charlie62 » Mi Nov 26, 2014 13:06

Ford8210 hat geschrieben:Ein Revolver steht dem einer Pistole nicht nach. Wenn man will, dann ist ein Revolver auch ein Halbautomat, nur daß er nicht durch den Gasdruck geladen wird, sondern das Nachladen mechanisch durch Drehen der Trommel erfolgt.

[youtube]lLk1v5bSFPw[/youtube]
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon Ford8210 » Mi Nov 26, 2014 14:41

Respekt! Macht hochgerechnet eine theoretische Schußfrequenz von >240 Schuß/min. Aussage bestätigt!

@speeder
Schön gesagt. Dem ist nichts hinzuzufügen.
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon Phantom » Mi Nov 26, 2014 19:15

speeder hat geschrieben:...also... ich bin kein Jäger. Aber ein Landwirt, der die Jagd im allgemeinen gerne und häufig gegen Vorwürfe verteidigt. Das hätte aber ein Ende, wenn ich in unserer Gegend die erste halbautomatische Waffe im Einsatz erlebe.

Klar geht es damit effektiver und schneller bzw. "ertragreicher".


Wo ist eine Selbstladebüchse effektiver, schneller, ertragreicher als ein Kugeldrilling? Brauch nur 3mal Abdrücken, 3 mal fliegt was. Aber der Drilling ist der Ausdruck der Waidgerechtigkeit schlechthin?

speeder hat geschrieben:Aber dann könnt ihr auch MG-Nester auf den Ansitz bauen oder Splitterbomben in die Rotte werfen, wenn nur noch die Effektivität das Maß ist.


Bei MG reden wir von Vollautomatischen Waffen mit Gurtkapazitäten jenseits der 100 Schuss, bisschen was anderes, merkst was ;)


Allgemein meine Meinung zu Selbstladewaffen:
Ein anständiger Jäger mit Selbstladebüchse ist mir wesentlich lieber als so ein Möchtegern mit 98er (der war auch nur mal eine Militärwaffe; was nicht heißt, dass ich alle mit 98er verurteil). Denn wenn ein Jäger seine SLB wirklich beherrscht, damit sauber und anständig jagd, was spricht dagegen? Und wer einfach drauf losballert ist meiner Meinung nach hier eh fehl am Platz, egal welches Gewehr derjenige hat.

Und wenns mir um Feuerkraft schlechthin gehen würde, dann wären wir bei der guten alten Doppelbüchse mit Ejektor. Bin mir sicher, jedes Duell SLB gegen DB gewinnt die DB wenns um Feuerkraft jenseits der 3 Schuss geht, weil sie einfach viel schneller nachgeladen ist. Fummel mal bei einer SLB die Murmeln ins Magazin. Und sogar bei paar Einsteckmagazinen, bis das alte herausen ist, das neue drin, und durchgeladen, derweil hast auch 2 Patronen gepackt, in die DB und zugemacht.
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon Phantom » Mi Nov 26, 2014 19:21

speeder hat geschrieben:Das hätte aber ein Ende, wenn ich in unserer Gegend die erste halbautomatische Waffe im Einsatz erlebe.


Sicher, dass du auch jede Halbautomatische Waffe als solche erkennen würdest?

Dann schreib mal, das du hier jeweils denkst ;)

1. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... sories.jpg

2. http://www.knappworst.com/media/catalog ... 1144_1.jpg

3. http://www.armeriamicio.it/catalogo_fil ... o_64_1.jpg

4. http://www.americanrifleman.org/wp-cont ... 4sxp_1.jpg


Na, wo haben wir überall einen Selbstlader?
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon Phantom » Mi Nov 26, 2014 19:29

Justice hat geschrieben: Manche Jäger nennen Halbautomaten auch gerne mal "Vollernter".



Die Zeiten sind eigentlich größtenteils vorbei ;)

Justice hat geschrieben:Wie sind eure Erfahrungen mit Halbautomatischen Langwaffen? Welche Verwendet ihr?


Was ich hab ist einfacher zu beantworten: Heckler und Koch SL6

Ansonsten, denke ich muss man bei den Erfahrungen in Kugel und Schrot unterscheiden:

1. Schrot:
Prinzipiell gute Erfahrungen, günstige Stahlschrottaugliche Waffen sind zu bekommen. Nachteil: Nicht jede funktioniert mit 24g für den Schießstand. Eine Bockflinte kostet da gleich das doppelte-dreifache. Und warum so viel Geld ausgeben, wenns im Jahr doch nur 2-3 mal auf Enten geht.

2. Kugel:
Für Drückjagd durchaus sinnvoll, allerdings mit paar Nachteilen:
- mehr Putzaufwand als bei einem Repetierer
- Teuerer als Repetierer
- für mich kenne ich keinen ohne Manko, welches den Kauf ausschließt (Sicherung, Magazin,...)
- präzision idr. jagdtauglich, aber Repetierer idr besser (Ausnahmen bestätigen dir Regel, mein H&K ist zwar sehr präzise, aber der Rollenverschluss so laut, dass man sich gut überlegen sollte, wo man den lädt)
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon tiger24 » Mi Nov 26, 2014 23:10

Sauer 303.

Warum?

Weil ich zweimal das Nachladen vergessen hatte.

Aber garantiert wird damit nicht rumgeballert. Aber wenn er kommen soll, kommt der Schuss.

Nachladen kann ich nicht vergessen.

Man kann sich auch über Automatikautos streiten, Mein x5 hat eine, gibt es was Angehmeres?
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon Kubota7040 » Do Nov 27, 2014 6:32

Habe eine SLF und manchmal ist der 3 Schuss genau der der sonst gefehlt hat. Aber den Riesen Vorteil sehe ich darin das man nicht aus dem Anschlag geht.

Zu den Büchsen.
Klar gibt es die Schützen die im Anschlag nachladen können aber das ist die Ausnahme und ich frage mich wie das geübt wurde . . . :|
Dank & Gruß
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon Ford8210 » Do Nov 27, 2014 10:29

Schießstand?
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon Justice » Do Nov 27, 2014 13:26

Das in den Anschlag gehen und Nachladen kann man auch zu Hause im Schlafzimmer trainieren. Dazu benötigt man keine Schußabgabe. Wichtig ist, das der Anschlag immer wieder der gleiche ist. Auch beim hundersten mal muß das Gewehr genau richtig im Anschlag sein. Hängt euch ein Ziehl an die Wand, und nehmt ein vorher auf dem Schießstand eingeschoßenes Gewehr. Wer es genauer haben möchte, kann sich auch einen Laser für den Lauf kaufen. Sehr zu empfehlen. Zur not tut es auch ein Laserpointer und etwas Klebeband.
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Re: Für und Wieder Halb-automatische Jagdwaffen

Beitragvon hugo1952 » So Nov 30, 2014 16:39

Kubota7040 hat geschrieben:Zu den Büchsen.
Klar gibt es die Schützen die im Anschlag nachladen können aber das ist die Ausnahme und ich frage mich wie das geübt wurde . . . :|



:mrgreen:

Die Frage beantworte ich Dir:

Im Schießkino!

Kostet nen Hunni geteilt durch drei oder vier Nasen, dazu die ca 50 Schuss die man rausballern kann, wenn man denn kann,

und schon klappts mit dem Nachladen im Jagdbetrieb auch aus meinem Forstkarabiner.

Und mein Kumpel A., kann das ebenso wie mein Kumpel D. und dessen Sohn M., und deshalb werden wir auch gern als Gruppe eingeladen,
und uns allen fehlt kein Halbautomat!

Kann jeder halten wie er will, aber wer meint, nur mit dem Halbautomaten einer jagdlichen Situation von
mehreren Stück gleichzeitigem Anlauf Herr zu werden, der hat vielleicht nur keine Lust gehabt mit dem Repetierer
zu üben bis es klappt?

oder hatte einfach einen Repetierer, der ihm nicht richtig lag?

Denn beim flüchtig Schießen da muss nun mal auch die Büchse an den Kopf passen wir sonst die Flinte,

und dann ist das pottpiepeegal ob jemand einen Halbautomaten, einen Repetierer oder eine DB führt,
wichtig ist,
daß derjenige damit umgehen kann!

Ist wie mit dem Autofahren, jeder kann es, viele (meine) besser als die anderen, nur einen F1 würden die meißten
in den ersten Reifenstapel setzen!


:wink:

hugo
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