Guten Morgen,
die Pelletiermaschinen chinesischer Herkunft wurden ja schon einmal hier im Forum diskutiert, ich möchte das Thema hinsichtlich Futterpellets noch einmal aufgreifen.
Zum Hintergrund: Wir verkaufen Heu und Stroh in HD-Ballen. Beim Be- und Entladen bzw. beim Handling der Ballen bleiben immer wieder ein zwei Schubkarren Heu/Stroh übrig mit denen wir nichts anfangen können. Zuerst hatte ich überlegt Zwergrinder (Dexter) anzuschaffen, welche die Reste und „Zweite Wahl Ballen“ (keine schimmligen!) verwerten, dann ist mir allerdings in den Sinn gekommen, man könnte die Reste (die eh oft sehr klein und kurz sind) pelletieren.
Ich wollte nicht gleich >10.000 für eine Pelletpresse ausgeben, da bleiben dann nur noch diese chinesichen Billigmaschinen wie sie auf ebay vertrieben werden. Dass eine solche Maschine nicht top verarbeitet ist und auch nicht top arbeiten kann leuchtet ein, allerdings ergab eine Recherche im Internet dass die Presse für Sägespäne kaum zu gebrauchen wäre für Futterpellets allerdings ein relativ gutes Ergebnis liefern kann. Also habe ich kurzerhand die 7,5KW Maschine PP200 für rund 2000€ bestellt.
Die Maschine produziert schöne und stabile Pellets allerdings habe ich den Kniff mit dem Ausgangsmaterial noch nicht ganz raus. Ich habe das Heu mit einem Gartenhäcksler vermahlen. Im Moment etwas aufwendig aber für einen Test ok. Leider kann man die etwa 1cm langen Holme nur ganz langsam in den den Trichter geben, das sie schlecht nachrutschen. Der Durchsatz mit diesem Grad an Zerkleinerung lässt sehr zu wünschen übrig (max. 50kg pro Stunde). Wir haben einen Eimer Pellets nochmal mit der Hand zu Pulver gemacht und wieder in den Trichter gekippt dann geht sie ab wie Lutzi (>300 kg/h). Muss man das Heu also noch kleiner Machen (Pulver? ). Welche Erfahrungen habt ihr und welche Zerkleinerungstechnik nutzt ihr?
Viele Grüße
Thomas
