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Gartenbaubachelor - und dann?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Gartenbaubachelor - und dann?

Beitragvon Krista » Mi Dez 10, 2014 18:41

Hallo zusammen :)

Vielleicht kann mir hier ja Jemand weiterhelfen.

Ich studiere Gartenbauwissenschaften (also sozusagen Agrar ohne Tiere) und bin in etwa einem Jahr vorraussichtlich fertig.

Meine Interessen liegen vor allem bei Mikroorganismen, Qualitätssicherung, Lagerung, Beratung usw.. Am liebsten würde ich mit Lebensmitteln arbeiten (z.B. als Kontrolleurin oder so). Eigentlich bin ich flexibel, hauptsache ein Job, für den sich das Studium gelohnt hat. Reich muss ich dabei nicht werden!

Über die Berufsaussichten hört man immer total verschiedene Sachen. Meine Angst ist, nach dem Studium nichts passendes zu finden und körperlich hart arbeiten zu müssen. Ich habe leichte Arthrose und mittlerweile auch eine heftige Allergie gegen Gräser. Jobs wie Gärtner sind also eigentlich raus.

Ich habe nun 3 Möglichkeiten:
-Einen Master in Gartenbau dran zu hängen
-Einen Master an einer anderen Uni in Agrar zu machen (angeblich kann man da mit Gartenbaubachelor einsteigen)
-Eine Ausbildung machen

Ich habe von Agrar gehört, dass da die Berufsaussichten sehr gut sein sollen. Keine Ahnung, inwiefern sich ein Agrarstudiengang mit dem Schwerpunkt Pflanzen eigentlich noch von Gartenbau unterscheidet. Aber mein Eindruck war bisher, dass man mit Agrarstudium irgendwie besser dasteht, ist das so?

Mit der Ausbildung würde ich mich in Richtung Labor orientieren. Aber hätte ich z.B. als biologisch-technische Assistentin noch Vorteile durch meinen Bachelor in Gartenbau? Oder wird man dann behandelt, als hätte man nur die Ausbildung? Grundlagen wie Chemie, Physik, Zellbio, Mikrobiologie und vieles mehr habe ich im Studium schon recht ausgiebig gehabt.

Am einfachsten wäre natürlich, ich könnte beim Gartenbau bleiben. Vielleicht hat ja Jemand Ahnung, was man damit für Chancen in meinen genannten Interessengebieten hat?

Wäre sehr dankbar, wenn ihr ein paar Ratschläge oder Erfahrungen für mich hättet! :D
Krista
 
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Re: Gartenbaubachelor - und dann?

Beitragvon xyxy » Mi Dez 10, 2014 19:29

Meine Interessen liegen vor allem bei Mikroorganismen, Qualitätssicherung, Lagerung, Beratung usw..

evtl bei solchen Firmen?
http://www.bruns.de/neuigkeiten/#news242

das Geschäft funzt dort wenigstens auch unter Sanktionsbedingungen.... :mrgreen:
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Re: Gartenbaubachelor - und dann?

Beitragvon Fassi » Mi Dez 10, 2014 23:15

Die suchen auch immer mal wenn: http://www.eko-plant.de/

Ansonsten ist der Wechsel von GaLa zur Landwirtschaft vom Regen in die Traufe (außer Du willst Dich bei Wirtschaftswissenschaften einschreiben).

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Gartenbaubachelor - und dann?

Beitragvon Skai » Do Dez 11, 2014 17:29

Der Bachelor im Gartenbau ist tendenziell noch weniger Wert als ein Gesellenbrief, vor allem wenn keinerlei Praxiserfahrungen vorhanden sind.

Mir drängt sich aber grad ne andere Frage auf.
Warum geht man in den Landwirtschaftlichen bzw. Gartenbaulichen bereich wenn man allergisch gegen körperliche Arbeit und Pollen ist?

Rein Erfahrungsgemäß überhäufen die dich mit Angeboten im Gartenbau.
Gerade im GaLa-Bau oder Zierpflanzenbau gibt es mehr Angebote als fähige Bewerber, wobei es da nur mit dem Bachelor schwer werden dürfte, sich gegen die Meisterkandidaten durchzusetzen.
Im GaLa-Bau ist der Lernstoff 1:1 identisch (zumindest an den Fachschulen) und letztendlich entscheidet eh die Berufserfahrung.
Skai
 
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Re: Gartenbaubachelor - und dann?

Beitragvon Krista » Fr Dez 12, 2014 9:44

Meine ganzen körperlichen Probleme sind erst während des Studiums aufgetreten, habe das mit der Arthrose z.b. erst während eines Studentenjobs als Gärtner bemerkt. Auch die Allergie ist erst durch den Stress zum Vorschein gekommen.
Als ich anfing wurde mir von der Beratung unserer Uni erzählt, wie toll die Aussichten in der Forschung wären, das war mal mein eigentliches Ziel. Mittlerweile weiß ich aber, dass man dort nur sehr schwierig was bekommt. Unser Uni Standort ist wohl auch schon von Schließung bedroht.
Praktika mache ich auf jeden Fall noch. Nur welchen Schritt gehe ich dann? Dass mehr als einen Bachelor brauche, ist mir bewusst :(
Krista
 
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Re: Gartenbaubachelor - und dann?

Beitragvon Skai » Fr Dez 12, 2014 10:17

Sondier mal den Arbeitsmarkt ob überhaupt passende Stellen vorhanden wären die auch zu deinem Profil passen.
Danach würde ich die Entscheidung abhängig machen.

Eine Ausbildung nach dem Studium ist auch nicht so ganz falsch. Eine Stelle als BTA zu bekommen ist aber eher Glückssache. In meinem Freundeskreis haben mehrere drei die Ausbildung zur BTA gemacht und von denen arbeitet nur eine in dem Beruf und das obwohl hier das DKFZ und die BASF ständig welche suchen.
Der Markt ist einfach übervoll mit BTAs aktuell.

Eine Ausbildung als Biolaborantin wäre doch was.
Da müsste mit dem Bachelor sogar eine Verkürzung der Ausbildungszeit in nicht gerade geringem Umfang machbar sein.
Den Master in Gartenbauwissenschaften könnte man dann sogar später bei Gelegenheit mal nachschieben wenns unbedingt gewollt wäre.
Skai
 
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Re: Gartenbaubachelor - und dann?

Beitragvon Weinbauer » Fr Dez 12, 2014 11:05

@krista: hast du schonmal einen laufbahnberater aufgesucht? an deiner jetzigen uni/FH nachgefragt. auch studienberatung. dozenten nach berufsmöglichkeiten gefragt? arbeitsamt?

ich sehe mit einem bachelor nicht wirklich grosse möglichkeiten in der nicht unmittelbaren berufsausübung in dem bereich. im weinbau ist es z.b. so, dass ein bachelor bei stellenbewerbungen mit einem techniker oder meister gleichgesetzt wird. und das sind fast immer aufgaben die mit direkter berufsausübung verbunden sind.
ob dies beim gartenbau anders ist, bezweifele ich.

vll. master machen und dann sehen, zumal dann ja noch 1-2 jahre zeit hast. aber zuerst mal zu einer beratung.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: Gartenbaubachelor - und dann?

Beitragvon Krista » Fr Dez 12, 2014 16:57

@Skai
Biolaborant klingt echt spannend :D Während meines Studiums habe ich gemerkt, dass mich Pflanzenkrankheiten usw sehr interessieren. Allerdings sitzt man da vermutlich dann nur noch im Labor, deshalb wäre eine Ausbildung auch nur meine 2. Wahl. Hätte ich nach der Ausbildung dann auch noch was von meinem Studium in Sachen Aufstiegschancen ect? oder müsste ich dafür nochmal Biologie studieren?

Ich habe gehört, dass einige Gartenbauer im Qualitätsmanagement oder Beratung untergekommen sind. Also z.B. Supermarktketten wie Rewe beraten, wo sie am besten einkaufen sollen usw.. in diese Richtung würde ich super gerne gehen, weiß aber nicht, ob da ein Master in Agrar vorteilhaft wäre oder ich beim Gartenbau bleiben sollte. Im Master bei uns behandeln wir fast nur Themen, die eher beim Züchten ect relevant sind..

@Weinbauer
Habe Dozenten gefragt und die Beratung unserer Uni. Es hieß meist, es wäre alles fantastisch. Von den wenigen fertigen Gartenbauern die ich kenne, hört man dagegen auch andere Sachen. Da gibts es wohl viele, die sich umorientieren müssen. Als Züchter hat man wohl gute Aussichten, nur fällt das ja dank Allergie wohl für mich raus (außer vllt bei Gemüse). Wie es in anderen Richtungen aussieht, ist irgendwie nicht ganz so klar, wo sucht man denn gezielt nach Gartenbauern? Ich gucke immer mal wieder nach Stellenausschreibungen, habe nicht viel gefunden.

Praktisch anpacken kann ich schon noch, nur den ganzen Tag ununterbrochen Leitern hochklettern oder am Boden knien könnte ich nicht auf Dauer (so wars halt während meines Studentenjobs). Für einen reinen Gärtnerjob wäre ich also nicht fit genug (ich habe halt schon oft gehört, dass studierte Gartenbauer am Ende als Gärtner gearbeitet haben, weil sie nichts gefunden haben.. für mich gäbe es die Möglichkeit garnicht)

Ich will einfach nicht die falsche Entscheidung treffen und mich in die falsche Richtung spezialisieren :| ich werde, wenn ich mit dem Bachelor fertig bin, schon fast 26 Jahre alt sein. Wenn ich nach dem Master dann keinen Job finde und mich umorientieren muss, steige ich mit 30 wahrscheinlich erst ins Arbeitsleben ein.
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Re: Gartenbaubachelor - und dann?

Beitragvon Skai » Sa Dez 13, 2014 11:53

Um ein zweites Studium oder eine solide Ausbildung wirst du nicht drumrum kommen, sollte keine Lust auf 1-2 Jahre Arbeitslosigkeit nach dem Studium vorhanden sein.

Die meisten die ein Gartenbauliches Studium machen haben entweder einen eigenen Betrieb, sind Betriebsnachfolger oder werden von einem Konzern/Betrieb unterstützt.
Das selbe könnte man auch fast 1:1 auf den Agrarbereich übertragen.

Was du letztendlich machen kannst entscheidet eh der Geldbeutel.
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Re: Gartenbaubachelor - und dann?

Beitragvon Krista » Sa Dez 13, 2014 12:17

@Skai
Meinst du ein 2. Studium im Sinne von was ganz neues studieren oder einen Master dran hängen? Nur mit Bachelor aufzuhören hatte ich ja nicht vor, dass man da nichts bekommt, ist ja klar
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Re: Gartenbaubachelor - und dann?

Beitragvon Skai » Sa Dez 13, 2014 12:57

Machs doch einfach davon abhängig wie deine Chancen in deiner Region sind.

Hier ist zb die BASF mit der Pflanzenschutz und Düngerforschung. Da kann man eigentlich ohne größere Hemmungen so ein Studium bis zum Master durchziehen.
Wenn halt solche Konzerne nicht vorhanden sind bleibt eigentlich nur Umzug oder Neuorientierung.

Mit dem Master/Bachelor irgendwo beim Qualitätsmanagement eines Supermarktes oder Großmarktes unterzukommen ist sehr unrealistisch. Da wird mittlerweile auf Kaufleute gesetzt und Berater im Einzelfall von aussen hinzugezogen.

Etwas ganz neues würde ich da jetzt nicht gerade Studieren.
Was noch recht gut läuft ist der GaLa-Bau und Landschaftsarchitektur.

Was sagt dein Studienberater dazu? Irgendwelche möglichkeiten muss es doch geben ergänzend etwas dazuzunehmen.
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Re: Gartenbaubachelor - und dann?

Beitragvon Krista » So Dez 14, 2014 21:17

Mit der Studienberatung unserer Uni habe ich das letzte Mal vor meinem Studium gesprochen. Ich habe vorher ein Semester was ganz anderen studiert und wollte eigentlich zu Biologie wechseln. Die Beratung hat mir dann nahegelegt, wie viel besser die Aussichten im Gartenbau wären.
Mittlerweile fühle ich mich irgendwie fehlinformiert und suche deshalb den Austausch im Internet, wie die Lage wirklich ist. Dann starte ich bei der Beratung auch noch mal einen Versuch.

Also bei uns gibt es in der Nähe das Pflanzenschutzamt, Forschungseinrichtungen wie die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft.. das waren auch mal meine Ziele. Doch ich habe gehört, es wäre schwierig dort was zu bekommen. Vielleicht klappt es ja doch, ich bemühe mich dort auf jeden Fall um ein Praktikum. Nur ich brauche irgendwie auch einen Plan B :regen: deshalb mein Beitrag hier..

Vielleicht hat hier ja auch Jmd Gartenbau studiert und hat irgendwelche Erfahrungen für mich..

Edit: Wie gut kann man als Gartenbauwissenschaftler überhaupt in Galabau und Gartenlandschaftsarchitektur arbeiten? Hatte eigentlich gehört, dafür wäre ein völlig neues Studium nötig.
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