Vielleicht kann mir hier ja Jemand weiterhelfen.
Ich studiere Gartenbauwissenschaften (also sozusagen Agrar ohne Tiere) und bin in etwa einem Jahr vorraussichtlich fertig.
Meine Interessen liegen vor allem bei Mikroorganismen, Qualitätssicherung, Lagerung, Beratung usw.. Am liebsten würde ich mit Lebensmitteln arbeiten (z.B. als Kontrolleurin oder so). Eigentlich bin ich flexibel, hauptsache ein Job, für den sich das Studium gelohnt hat. Reich muss ich dabei nicht werden!
Über die Berufsaussichten hört man immer total verschiedene Sachen. Meine Angst ist, nach dem Studium nichts passendes zu finden und körperlich hart arbeiten zu müssen. Ich habe leichte Arthrose und mittlerweile auch eine heftige Allergie gegen Gräser. Jobs wie Gärtner sind also eigentlich raus.
Ich habe nun 3 Möglichkeiten:
-Einen Master in Gartenbau dran zu hängen
-Einen Master an einer anderen Uni in Agrar zu machen (angeblich kann man da mit Gartenbaubachelor einsteigen)
-Eine Ausbildung machen
Ich habe von Agrar gehört, dass da die Berufsaussichten sehr gut sein sollen. Keine Ahnung, inwiefern sich ein Agrarstudiengang mit dem Schwerpunkt Pflanzen eigentlich noch von Gartenbau unterscheidet. Aber mein Eindruck war bisher, dass man mit Agrarstudium irgendwie besser dasteht, ist das so?
Mit der Ausbildung würde ich mich in Richtung Labor orientieren. Aber hätte ich z.B. als biologisch-technische Assistentin noch Vorteile durch meinen Bachelor in Gartenbau? Oder wird man dann behandelt, als hätte man nur die Ausbildung? Grundlagen wie Chemie, Physik, Zellbio, Mikrobiologie und vieles mehr habe ich im Studium schon recht ausgiebig gehabt.
Am einfachsten wäre natürlich, ich könnte beim Gartenbau bleiben. Vielleicht hat ja Jemand Ahnung, was man damit für Chancen in meinen genannten Interessengebieten hat?
Wäre sehr dankbar, wenn ihr ein paar Ratschläge oder Erfahrungen für mich hättet!

deshalb mein Beitrag hier..