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Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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26 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon JohnDeere1174 » Do Nov 14, 2013 20:51

Hallo Fachleute,

Ich brauche mal eure Hilfe...

Überlege schon seit längerem mir eine gebrauchte Rundballenpresse zu kaufen.

Stellt sich nur die frage, ob Netz oder Garn Bindung? Variabel oder Festkammer? Welche Ballengrößen?

Hier ein paar Infos: Es soll nur Heu und Stoh gepresst werden. Ca. 300-400 Ballen im Jahr. Keine Schneidmesser!
Trecker der vor soll, hat 85 PS. Preisvorsellung 3000 - 4000 Euro.

Im Internet findet man ja mehr als genug Pressen. Nur welche ist zu gebrauchen?

Was meint ihr? Könnt ihr mir vor und nachteile nennen.

Danke euch
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon speeder » Do Nov 14, 2013 21:10

Tu dir einen gefallen und kauf auf keinen Fall eine mit Garnbindung.

Nur Nachteile: schlechtes Verladen, schlechte Wetterabweisung, Knoter anfällig...

Nicht umsonst pressen heute 98% aller Betriebe mit Netz. Einen Lohner mit Garnbindung wirst du in Mitteleuropa nicht finden... :lol:
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon JohnDeere1174 » Do Nov 14, 2013 21:14

Ok, wunderbar! Das doch mal ne aussage :)

Hatte mir aber auch schon gedacht, das mit Netz besser ist.

Stellt sich nur noch die frage, fals Festkammer welche größe die beste ist?

1,20 Meter finde ich recht klein für Heu und Stroh. Wiederrum ist 1,80 schon recht groß.

Was nimmt man denn so? bzw. was Pressen die Lohnunternehmer? Was ist die gängigste größe?

Mfg
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon Favorit » Do Nov 14, 2013 23:52

Hi,

das kann man so nicht sagen - es kommt sehr auf die Gegend an und welcher Bedarf vorliegt...
Kürzlich haben wir über die 550 deiner Hausmarke gesprochen:
Das ist eine Variable mit Bändern, die der Hirsch in den frühen 80s rausgebracht hat und die sehr lange und sehr intensiv abgesetzt wurde - weltweit.
Das ist übrigens eine von der Sorte, die sowohl Garn wie Netz verarbeiten kann (so wie sich´s gehört!). Bei der Bindung kommt´s auch immer drauf an, wer und für welche Zwecke - Garn ist halt um Einiges billiger...
Man sollte immer bedenken - beim Pressen entsteht kein Mehrwert, sondern es wird im Prinzip nur eine komprimierte Formung vorgenommen - das ist alles. Das kann zwar seeehr erforderlich sein, das soll hier keinesfalls in Frage gestellt werden, nur ist es rel. zum Ertrag eine recht teure Angelegenheit eigentlich -wenn man´s so betrachtet. Das sollte man nicht vergessen, wenn man z.B. nur sein eigen Heu und Stroh birgt...
Darüberhinaus kommt´s natürlich auf´s Lager an - nicht Alle stapeln auch RB immer draußen - wer andererseits eher hoch türmt, muß natürlich auch auf Stabilitätskriterien achten!
Du siehst: Es kommt drauf an...

Ja, diese JD 550 liegt so ungef. in deinem Preisrahmen - vor allem intl., also im http://www.agriaffaires.de geschaut.

Pro
-preiswert!
-80PS wahrscheinlich nicht mal gefordert!

Contra
-hat eine ganz einfache Pickup alter Machart, die Lager/Steuerkurven sind hier ein bisschen die Baustelle!
-das "Gestell" der Presse ist "schwach" - bei seinen aktuellen Typen fällt auf, daß JD nun vor allem wesentlich stabilere echte Rahmen verbaut!

Andere Hersteller:
-Claas (z.B. die "alte" Rollant46, hat einen guten Raffer und eine breite/gute Pickup mit 1,6 /1,8m-radgeführt; 120er-Festkammer; gute Quali aus dem Claas-Werk im Elsass; wird trotz ihrem Alter und seit Langem verfügbarem Ersatz noch immer recht teuer gehandelt!)
-Krone (Quali aus dem Emsland; Stabketten, sowohl als Variable wie als "Festkammer"; unterstützt gut trockenes Erntegut; in zahlreichen Größen und Erhaltungszuständen am Markt; läuft als KR150/155 (heute`Classic´) im Prinzip schon mit Schleppern wie z.B. Fendt Farmer2 oder 231GT u.ä. ...)
-Welger (Quali aus Braunschweig; *eoh - 1.Liga*; benutzt Bänder; preislich jedoch korrespondent in der Elite-Liga, ev. RP12/15...; hier war Netzbindung aufpreisig!)
-was man halt so kriegt - Du solltest ein bisschen ein Auge auf die Serviceausrichtung in deiner Gegend haben - bei einer älteren Presse kann immer mal was sein...

Die JD550 ist vermultich bei den weit Verbreiteten die preiswerteste Variable am Markt - Zustand je nachdem!

http://www.agriaffaires.de/gebrauchte/r ... p-120.html
Im Affaires werden derzeit ca. 65 Maschinen gelistet, wenn man mit [Nettopreisen von 2-3,5Tsd., nur mit Photo und Angebote nur von Landwirten, also Privatverkauf (Erweiterte Einstellungen)] sucht.
Diese Anzeige wird dabei von der Redaktion derzeit gevavourt - zurecht wie ich finde. Die hat zwar eine schmale Pickup, ist halt aber rel. jung in dem Preisrahmen und der Mann schreibt, daß sie rel. wenig gelaufen und dabei immer top gewartet worden sei und das sieht man glaube ich auch! Pröblem: Die steht mal wieder richtig weit weg am Fuße der Pyreneen - atlantische Seite, Areacode 64 (Autobahn Toulouse nach der Hafenstadt Biarriz/San Sebatian auf der span. Seite - irgendwo bei Tarbes bis Pau runter (auf jeden Fall linksseitig; bisschen schwer zu lokalisieren, weil das wirklich ärgste Pampa ist - die Kleinstadt Navarrenx ist 6km entfernt, Distrikt Oloron-Sainte-Marie (Oloroö-Säent Mariiie gesprochen); eine relig. Sehenswürdigkeit befindet sich bei der Stadt Lourdes/ bisschen Fahren das Flußtal rauf; dort verkehrt übrigens auch die Bahn -macht da extra einen Schlenker!).

biete-welger-rp-120-betriebsanleitung-t75752.html
Für Leute, die mit der Lingua Franka fremdeln.
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon Daniel Setz » Fr Nov 15, 2013 0:07

Hallo!

Bei diesen Mengen würde ich die Kirche mal im Dorf lassen.

Wir haben jahrelang 300-400 Ballen Heu und Stoh im Jahr mit einer alten Welger RP12 mit Garnbindung gepresst. Die Maschine war einfach und zuverlässig. Ich habe die Garnbindung eigentlich nie als großen Nachteil gesehen- sie lief immer störungsfrei und die Ballen ließen sich auch ganz normal verladen. Nur das Binden dauert halt länger als bei Netz.

Wir haben jetzt wegen einer günstigen Gelegenheit gegen eine Welger RP15S getauscht- die Maschine ist auch gut und hat sogar Netzbindung. Allerdings wird die Schlepperleistung (82 PS John Deere 5720) schon langsam knapp.

Ich hätte auch kein Problem damit gehabt, mit der RP12 weiter zu arbeiten, das ist allemal ok, wenn man keine zu hohen Ansprüche hat. Nur die extrem schmale Pickup hat immer ein bisschen genervt, gerade in jeder Kurve...

Ich kann also nur zu einer einfachen Festkammerpresse raten, auch Garnbindung kann man gut akzeptieren. Nur bei der Pickupbreite sollte es nicht allzu schmal zugehen.
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon deutz450 » Fr Nov 15, 2013 0:25

Ich würde eine Presse mit Netzbindung empfehlen, Garnbindung ist bei Rundballenpressen heute hoffnungslos übderholt, Netzbindung ist ausserdem einfacher aufgebaut. Pressen mit Netzbindung gibts auch wie Sand am Meer, und sowas ganz altes ausgelutschtes würde ich mir sowieso nicht zulegen.
http://de.youtube.com/watch?v=iGE8vujaDUA
Unterschätze nie einen Mann der einen Schritt zurück geht, es könnte sein dass er gerade Anlauf nimmt...
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon Ferengi » Fr Nov 15, 2013 0:27

speeder hat geschrieben:Tu dir einen gefallen und kauf auf keinen Fall eine mit Garnbindung.

Nur Nachteile: schlechtes Verladen, schlechte Wetterabweisung, Knoter anfällig...



Seit wann haben RBPs mit Garnbindung Knoter?
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon speeder » Fr Nov 15, 2013 13:05

Also, ich würde dir das Format 1,20 m empfehlen. Die Ballen kannst du dann auch schön von Hand im Stall bewegen bzw. Kippen.
Bei Wetterfestigkeit geht es ja nicht nur um Dauerlager, auch ein Schauer von 30mm kann ja nach dem Pressen durchaus mal runterkommen, das läuft ja bei Netzbindung nun mal besser ab...

Ich habe seit Jahren in Gemeinschaft eine Rundballenpresse, erst eine New Holland, nun eine baugleiche Case.
1,20m, Festkammer mit Stabketten, in meinen Augen gibt's kein besseres System für diese Einsatzmengen/Zwecke.
Ich fahre mit 90 Ps, da ist aber dann im Heu der Trecker schon leistungsbegrenzend.
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon josefthomas » Fr Nov 15, 2013 13:42

Ich fahre eine KR 155 mit Netz mit einem DX 430 75PS Ich bin super zufrieden, sowohl bei Heu (200 St, Stroh (400St) und seit zwei Jahren Silage (100 St.).

Gruß Thomas
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon JohnDeere1174 » Fr Nov 15, 2013 18:54

Danke für die Antworten...

Nun bin ich schon ein Stück weiter. Es soll auf jedenfall eine Presse mit Netz-Bindung werden und sie sollte mind. 1,50 Ballen machen.

Nun noch ein paar fragen zur Klarstellung?!? :) Mit einer Festkammer Presse (Beispiel: Claas Rollant 66) kann ich nur 1,60 Ballen machen, oder auch kleinere?

Wie sieht es mit Ballendruckdichte bzw. Kern? "Festkammer - Variable?
Da die Hälfe der Ballen draußen auf Paletten unter Fließ gelagert werden.

Mfg.
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon Favorit » Fr Nov 15, 2013 20:02

Hi,

Festkammerpressen müssen immer ganz voll sein, damit sie anständig verdichten. Ein Zwischending war die Claas Rollant250 mit dem MPS-Segment - das waren/sind 3 Rollen, die an einem Feder-Gelenk oben-hinten nach Unten weißen und somit beim Start einen kleineren Radius anlegen. Mit steigendem Druck gleitet das Segment auf den eigentlichen Durchmesser zurück. Es wird damit erzielt, daß die Kerndichte höher wird (ca. 10-25% mehr Inhalt insgesamt), als bei einer normalen Festkammerpresse /außerhalb deines Preisrahmens...

Generell haben aber nur Variable wirklich harte Kerne. Also da geht stets mehr rein.
Den Max-Druck der JD550 kenne ich nicht! Die höchste Spitzenleistung wird es vermutlich wahrscheinlich aber nicht sein - also im Vgl. mit neueren Mustern...

Wenn der Ballen aufrecht steht und Oben abgedeckt ist, spielt die Kerndichte in punkto Fäulnis jedoch eigentlich keine Rolle. :arrow:
Aus dem Zusammenhang, der Oben erleutert wurde, heraus hat sich bei Festkammer-RBPs das Maß von 120 letztlich durchgesetzt...
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon PhatFinder » Fr Nov 15, 2013 20:34

Wer meint Garn ist heutzutage immer noch zeitgemäss der soll doch die Ballen die er presst /gepresst hat auch täglich auspacken /auspacken müssen ,gleich noch in einer Rundballenraufe .
Dann erübrigt sich das Thema Garn !
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon Ferengi » Fr Nov 15, 2013 20:38

Aha.

Und was ist so schwer daran nen Ballen mit Garn auszupacken?
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon JohnDeere1174 » Fr Nov 15, 2013 21:09

Welche Pickup Breite sollte man denn haben?

Ich kann mich an unsere alte "Welger AP 12K" errinern, die hat immer alles rechts und links liegen gelassen....

Keine ahung wie Breit die Aufnahme bei dieser waren? 1,20 Meter vielleicht??
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Re: Gebrauchte Rundballenpresse "Netz oder Garn"

Beitragvon JohnDeere1174 » Fr Nov 15, 2013 21:19

noch ne frage.... was ist wenn ich eine "Festkammerpresse" haben und nur noch ca.50 meter im Schwad liegen habe.

Bzw. Ich nur ein viertel ballen zusammen bekomme?! Bei einer Variablen konnt ich dann immer einfach wickeln.
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