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Gelenkwelle schmieren....

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon 3607 » Sa Jul 02, 2016 21:48

Hallo alleseits,

klingt vielleicht primitiv: wie schmiert man eine Gelenkwelle? -

Hintergrund: an einem Gelenk sind 4 Nadellager (2 Gabeln á 2 Lager) und ein Schmiernippel.

Klar: ich presse Fett rein - aus einem Lager kommt es sehr schnell raus gedrückt. Dieses hat vermutlich genug Fett bekommen.
Woher weiß ich aber, dass die anderen 3 auch etwas (genug) abbekommen haben?

Falls die Frage krümelkackrig ist, dürft Ihr mich ausschimpfen.

Grüße aus Sachsen, Jürgen
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon joke31 » So Jul 03, 2016 7:07

Kann man ja sehen wenns aus den anderen auch raus quielt.
Bin Ostfriese und das ist gut so
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon 3607 » So Jul 03, 2016 8:46

joke31 hat geschrieben:Kann man ja sehen wenns aus den anderen auch raus quielt.



...tuts aber nicht weil das Fett den Weg des geringste Widerstandes wählt....


Grüße aus Sachsen, Jürgen
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon Deutzfahrer John » So Jul 03, 2016 12:08

Hallo,

die Gelenkwellen, die ich kenne, haben keine Nadellager sondern Gleitlager.
Bei Nadellagern an dem Kreuzgelenk würde es schnell zu Brinelling (Grübchenbildung) kommen aufgrund der kleinen Schwenkbewegungen.
Das Problem, an den Schmiernippel gescheit heran zu gelangen, kenne ich auch. Am Besten nach dem Betrieb abschmieren, dann ist das alte Fett warm und geschmeidig.
Wenn sich das vorhandene Fett mit Staub vermischt hat, wird es betonhart, wie ich bei einem Pflug-Radlager festgestellt habe.
Das Fett zieht sich aufgrund von Spaltwirkung in die Lagerschale wenn es warm genug wird.
Viel Fett ist eh nicht nötig. Das was rausdrückt schützt vor Schmutz, schmiert aber nicht.
Also ein bis zwei Hübe mit der Fettpresse reichen vollkommen aus.

Gruß
Deutzfahrer
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon Milchtrinker » So Jul 03, 2016 12:24

Deutzfahrer John hat geschrieben:die Gelenkwellen, die ich kenne, haben keine Nadellager sondern Gleitlager.


... bei welchem Hersteller, Serie oder Typ sind Gleitlager verbaut ??? habe ich bis dato noch nie gesehen !!!

Selbst bei Kardangelenken zwischen zwei Achsen ... wo nahezu Null Bewegung herrscht sind mMn. Nadellager verbaut
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon Fadinger » So Jul 03, 2016 12:28

Hallo!

In den Kreuzgelenken habe ich bislang nur Nadellager gesehen.
Aber ich kann Dich beruhigen, erst entweicht überall die Luft, erst dann beginnt das Fett irgendwo rauszuquillen.
Bzw., es sollte gar nicht rausquillen, nur so lange pumpen, als leicht Fett hineingeht (= als es im Lager fehlt und Platz hat!), sonst zerstört man mit Gewalt die Simmerringe ... :klug:

Gruß F
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon Deutzfahrer John » So Jul 03, 2016 13:40

Milchtrinker hat geschrieben:
Deutzfahrer John hat geschrieben:die Gelenkwellen, die ich kenne, haben keine Nadellager sondern Gleitlager.


... bei welchem Hersteller, Serie oder Typ sind Gleitlager verbaut ??? habe ich bis dato noch nie gesehen !!!

Selbst bei Kardangelenken zwischen zwei Achsen ... wo nahezu Null Bewegung herrscht sind mMn. Nadellager verbaut


Das müsste eine Walterscheid gewesen sein. Allerdings von nem alten Fella Turboheuer.
Habe gerade mal gegooglet und gesehen, dass wohl mittlerweile alles Nadellager sind.
Überrascht mich, aber ist vermutlich leichgängiger als ein Gleitlager.
Es wundert mich auch immer wieder, wie man die Nadellager so günstig herstellen kann.
Ersatzgarnituren sind erstaunlich billig, da lohnt das schmieren ja kaum :lol:
Wieder was dazu gelernt...
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon stulli » So Jul 03, 2016 13:58

Ich frag mich schon seit Jahren, warum die Hersteller den Schmiernippel nicht von außen (vom Zapfwellenstummel aus gesehen) montieren. Dann könnte man durch wegknicken der Kopfes gut an den Schmiernippel dran kommen und müsste nicht durch das Suchen im Schutzkorb seine Finger versauen. Nach dem Tausch des Schmiernippel bei einer beschädigten Zapfwelle ist das jetzt eine saubere Sache.
Ist Morgen­grauen der Moment, in dem man realisiert, dass man wieder zur Arbeit muss?
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon countryman » So Jul 03, 2016 15:15

in der Theorie könnte man die Nippel bei angebauter ZW durch den Schutz schmieren.
Wie das in der Praxis gehen soll hat mir auch noch keiner erklären können. Daher wird immer die ZW zumindest schlepperseitig abgenommen und abgewinkelt, dann wären zum ZW-Ende hin zeigende Nippel in der Tat besser und einiger Hersteller machen das auch schon so (gesehen bei Comer).
Noch besser ist ein Nippel an einem der Büchsenböden der Nadellager, aber dann muss auch wirklich der Schutz in Ordnung sein weil es sonst dort noch schneller wickelt.
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon Staffelsteiner » So Jul 03, 2016 16:12

Fadinger hat geschrieben:Hallo!

In den Kreuzgelenken habe ich bislang nur Nadellager gesehen.
Aber ich kann Dich beruhigen, erst entweicht überall die Luft, erst dann beginnt das Fett irgendwo rauszuquillen.
Bzw., es sollte gar nicht rausquillen, nur so lange pumpen, als leicht Fett hineingeht (= als es im Lager fehlt und Platz hat!), sonst zerstört man mit Gewalt die Simmerringe ... :klug:

Gruß F

Genau das wollte ich auch grad schreiben!
Manchmal ist ein weniger mehr. Denn, wo leicht was raus geht (weil die Lagerbüchsen-Wedis durch schnelle Pumpstöße überdehnt oder gar durchgedrückt sind) kann überdies auch noch leicht was rein (Staub/Schmutz u.a.)

Zum Glück wird aber ein kleiner Fettrest mit Notlaufeigenschaften wegen der Zentrifugalkräfte noch ziemlich lange in den Nagelbüchsen bleiben....
Wenn die Dichtungen lang gut sind, müssen Gelenkwellen nur selten ein klein wenig nachgeschmiert werden.
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon joke31 » So Jul 03, 2016 16:14

countryman hat geschrieben:in der Theorie könnte man die Nippel bei angebauter ZW durch den Schutz schmieren.
Wie das in der Praxis gehen soll hat mir auch noch keiner erklären können. Daher wird immer die ZW zumindest schlepperseitig abgenommen und abgewinkelt, dann wären zum ZW-Ende hin zeigende Nippel in der Tat besser und einiger Hersteller machen das auch schon so (gesehen bei Comer).
Noch besser ist ein Nippel an einem der Büchsenböden der Nadellager, aber dann muss auch wirklich der Schutz in Ordnung sein weil es sonst dort noch schneller wickelt.

Das gibt es bei Bondioli&pavesi. Unser claas frontmähwerk und schwader sind damit ausgestattet.
Das schmieren der gelenke geht so hervorragend.
Bin Ostfriese und das ist gut so
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon JueLue » So Jul 03, 2016 16:43

... habe seit 1 Jahr so einen Schutz test-weise im Einsatz:

Bescheuerte Werbung

Der Schutz ist bisher tadellos, und abschmieren und Kontrolle ist wirklich sehr viel einfacher.

JueLue
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon S 450 » So Jul 03, 2016 17:06

Also über die neueren Walterscheid Schutzrohre kann man ja nicht meckern. Aber wie zum Teufel demontiert man die alten Schutzrohre, die keine 3 Nuten haben?. Ich hab neulich 3 Schraubenzieher reingesteckt und rausgedrückt, war aber nicht so toll für den Schutztrichter.
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon 3607 » Mo Jul 04, 2016 18:10

Fadinger hat geschrieben:Hallo!

es sollte gar nicht rausquillen, nur so lange pumpen, als leicht Fett hineingeht (= als es im Lager fehlt und Platz hat!), sonst zerstört man mit Gewalt die Simmerringe ... :klug:

Gruß F



...ich gehe jetzt davon aus, dass bei meiner Welle die Simmerringe im Eimer sind. Es baut sich jedenfalls kein Druck an der Fettpresse auf.
Die Welle war zu einer Bodenfräse dazu. Von daher kenne ich ihre ev. leidvolle Geschichte nicht.

Ich wollte die auch schon mal zerlegen, aber diese Schalen hinter den Segerringen gehen auch nicht so richtig freiwillig raus worauf ich mir gesagt habe: Geht solange es geht.

Grüße aus Sachsen, Jürgen
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Re: Gelenkwelle schmieren....

Beitragvon countryman » Mo Jul 04, 2016 18:42

ist alles gut, die Fliehkraft drückt das Fett ja in die Nadelbuchsen. Erst wenn das Kreuz Spiel in der Lagerung bekommt ist Zerlegen geboten. Die Nadelbuchsen sind weder völlig offen noch übertrieben abgedichtet, zur Verlustschmierung vorgesehen halt. Kreuzgelenke im Automotive-Bereich sind dauergeschmiert und richtig abgedichtet! Will bloß in der LW keiner oder die Hersteller trauen sich nicht ;-)
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