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Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon Grüner Specht » Fr Mär 23, 2018 10:35

Hallo
Ich liege mit meinem Hof an einer 1,5 km langen Straße.
Diese Straße soll teilweise ausgebaut werden (Was immer auch die Gemeinde darunter versteht)
Straße, Bürgersteig und Straßenbeleuchtung sind schon vorhanden.

Ursprünglich waren nur die Anwohner die direkt an dem (Teil Stück) wohnen betroffen.
Nun hat die Gemeinde aber beschlossen, dass alle Anlieger der Straße zu Ausbaubeiträgen herangezogen werden sollen
Eine Einladung zur Bürgerversammlung ist für April geplant.

Seitdem ist an Schlaf nicht mehr zu denken.
Ich bin gerne bereit 1 Paar Tausend Euro zu bezahlen.
Aber was passiert, wenn es nachher 20.000 – 40.000 Euro sind.

Kann man der Gemeinde gegenüber in Raten zahlen?
Ist es überhaupt rechtens, was die Gemeinde nach Gutsherrenart beschließt?
Kann Sie auch beschließen, dass das ganze Dorf herangezogen wird?

Kann man Widerspruch einlegen?
Muss der Staat einen dazu auch nicht beraten?
Darf ich Akteneinsicht in den gesamten Vorgang nehmen – verlangen?
Lohnt es sich einen Anwalt einzuschalten? Und welchen – welches Fachgebiet?

Meine Wiese liegt neben dem Hofplatz auch an der Straße – Wird diese auch herangezogen?
Viele Felder der von Landwirten liegen ebenfalls an der Straße.
Hat jemand schon Erfahrungen gemacht?
Grüner Specht
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon HL1937 » Fr Mär 23, 2018 12:26

Ich dachte die StraBs wird abgeschafft?
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
HL1937
 
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon f.mannecke » Fr Mär 23, 2018 12:42

Echt?
Außer in BW und in einigen Gemeinden, wo es dazu keine Satzung gibt, ist man davor doch nirgens sicher.

Das mit dem Grünland kommt mir aber sehr sehr eigenartig vor.
Was steht bei euch in der Gemeindesatzung?

Allgemein darf nur ein Teil umgelegt werden. (Anliegerstr. z.B. grob 70%).
Das nach min. 40 Jahren oder früher bei einer Verbesserung.

Die Höhe des Beitrages wird oft nach Geschoßzahl erhoben. Und eben entweder nach einer Grundstücksbreite an der Str. oder der Geländegröße und Geländeart.

Lad dir doch mal die Satzung deiner Gemeinde dazu. Falls der Server der Gemeinde das noch zulässt. :lol:

Frage dazu: Hat die Gem. in den letzten 40 Jahren die Unterhaltung ordentlich ausgeführt? Das obliegt denen zu eigenen Kosten.
Wenn die Zuwegung, aufgrund der Unterlassung der Unterhaltung in schlechtem Zustand ist....
Anwalt fragen!

Gruß
f.mannecke
 
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon Terreblanche » Fr Mär 23, 2018 13:18

Was denkt ihr dennw, o wir hier sind? Natürlich arbeitet die Gemeinde ortnungsgemäß nach System.

Deutsche haben ab 1945 kein Besitzrecht mehr.
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon f.mannecke » Fr Mär 23, 2018 13:22

Terreblanche hat geschrieben:Was denkt ihr dennw, o wir hier sind? Natürlich arbeitet die Gemeinde ortnungsgemäß nach System.

Deutsche haben ab 1945 kein Besitzrecht mehr.


Nur der OrDnung wegen:

Das Ding stammt aus der Kaiserzeit. :roll:
f.mannecke
 
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon AP_70 » Fr Mär 23, 2018 13:23

Wie "mannecke" schon geschrieben hat:
besorg dir auf der Gemeinde die
Straßenausbaubeitragssatzung
und die zugehörige
Gebührensatzung zur Straßenausbaubeitragssatzung

Hier werden die meisten Deiner Fragen beantwortet.
Der Bayerische Wald - Das gelobte Land
Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein
Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg
Ich bremse nur zum Kotzen
AP_70
 
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon f.mannecke » Fr Mär 23, 2018 13:31

Mich regt das auf, dass es überal anders geregelt ist.

Falls meine Stimme gefragt ist, abschaffen!

Das ist für einige eine unheimlich hohe Belastung.

Gruß
f.mannecke
 
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon Altmeister » Fr Mär 23, 2018 13:53

Hallo,

nach dem WKB ist jedes baulich nutzbare Grundstück beitragspflichtig.

Demnach ist doch Deine Wiese welche nicht baulich nutzbar ist beitragsfrei.

Eine Auskunft bei einem Fachjuristen halte ich für sinnvoll

Altmeister
Altmeister
 
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon T5060 » Fr Mär 23, 2018 15:03

Nehmt euch mit mehreren einen Anwalt für Bau- und Verwaltungsrecht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon Family Guy » Fr Mär 23, 2018 15:40

Noch ein kleiner Tip:
-bleib kein Einzelkämpfer, such dir Verbündete
-ihr habt Gemeinderatsmitglieder, sprich die richtigen Leute an, lass die alles genau erklären, Politiker sollen die Verwaltung beaufsichtigen
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon Mr.T. » Fr Mär 23, 2018 20:46

Das Grundstück kann solange gestundet werden wie das Grundstück zur Erhaltung der Wirtschaftlichkeit des landwirtschaftlichen Betriebs genutzt werden muss, wonach insbesondere die Tierhaltung zur Landwirtschaft im Sinne des BauGB gehört, soweit das Futter überwiegend auf den zum landwirtschaftlichen Betrieb gehörenden, landwirtschaftlichen Flächen erzeugt werden kann.
ist das nicht mehr der Fall wird die Stundung abgelehnt.
Unsere Gemeinde schickt alle 3 Jahre einen Fragebogen raus und fragt auch die ausserlandw Einkommen wie Photovoltaik, weitere Lohneinkommen, Mieteinnahmen ab.
Wenn diese Einnahmen höher sind als die landw Einnahmen, lehnt unsere Gemeinde die Stundung ab. Ob sie dazu berechtigt sind weiss ich nicht, die machens aber so.
Einer wollte sein Bauerwartungsland nicht an die Gemeinde verkaufen und bekam eine Rechnung über Erschliessungskosten präsentiert . Für seine 0.5 ha sollte er 300 000 Euro an die Gemeinde bezahlen. Der hat dannn verkauft.

Ich würde mir einen guten Rechtsanwalt nehmen.
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon Eliass » Fr Mär 23, 2018 22:08

Family Guy hat geschrieben:Noch ein kleiner Tip:
-bleib kein Einzelkämpfer, such dir Verbündete
-ihr habt Gemeinderatsmitglieder, sprich die richtigen Leute an, lass die alles genau erklären, Politiker sollen die Verwaltung beaufsichtigen

So würde ich auch vorgehen,
ein Rechtsanwalt wäre meiner Meinung nach der letzte Schritt, wobei man natürlich erst den richtigen Juristen finden muss.
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon Mr.T. » Sa Mär 24, 2018 17:20

Ich würde als erstes zum Rechtsanwalt gehen, bevor man was falsches macht.
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon Michael1860 » Sa Mär 24, 2018 17:25

Ich würde wie weiter oben beschrieben den Rechtsanwalt als allerletzte Möglichkeit hinzuziehen.
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Re: Gemeinde hat entschieden – Ausbaubeiträge zahlen

Beitragvon Altmeister » Sa Mär 24, 2018 17:59

Michael1860 hat geschrieben:Ich würde wie weiter oben beschrieben den Rechtsanwalt als allerletzte Möglichkeit hinzuziehen.


Hallo,

kannst Du das erklären?

Ein Aufklärungsgespräch mit einem Fachjuristen ist in dem Fall ganz wichtig,
um zu klären wer ist davon befreit. Ob für eine Wiese bezahlt werden muss, ja oder nein.

Sollte es zu einem Rechtsstreit kommen, ist das Verwaltungsgericht zuständig.

Verwaltungsrecht
Sozialrecht
Arbeitsrecht

Sind die Gerichtsbarkeiten welche mit geringen Kosten und auch ohne Rechtsbeistand
in Anspruch genommen werden können.

Altmeister
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