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Getreide-Feuchtigkeitsmesser aber welches ?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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53 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Getreide-Feuchtigkeitsmesser aber welches ?

Beitragvon agrarflächendesigner » So Jan 04, 2026 9:50

Hab ein HE50, ist vermutlich so 25 -30 Jahr alt. Läuft eigentlich zuverlässig, vor ein paar Jaren hat es mal zicken gemacht, dann wurde es bei Pfeuffer repariert, hat damals aber über 300€ gekostet.
Letzte Saison hat es auch nochmal zicken gemacht, wollte es fast einschicken. Unter der Saison wollte ich es aber nicht einsenden und irgendwie hat es sich aber wieder beruhigt ??? :mrgreen:
Mit dem Gerät bin ich für gewöhnlich ca. 0,5%-1% über dem Wert vom Landhandel, das passt für mich.
agrarflächendesigner
 
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Re: Getreide-Feuchtigkeitsmesser aber welches ?

Beitragvon AEgro » So Jan 04, 2026 10:39

Jetzt nerv ich mal wieder. :lol:
Ihr seid doch alle erfahrene Ackerbauern - so zuimindest anzunehmen wenn ann eure Beiträge ließt.
Braucht man denn mit einigen Jahren Erfahrung überhaupt ein Feuchtemessgerät ?
Zugegeben, ich habe mir vor ungefähr 20 Jahren auch ein Meßgerät - ein billiges Agreto Ganzkornmeßgerät gekauft.
Und ich kalibriere es auch jährlich bie Saisonbeginn mit den Werten/Proben von Raps, Gerste und Weizen vom Lagerhaus im Vergleich zu
deren geeichtem Gerät.
Aber, eigentlich brauche ich nicht messen.
1. bringt das nur was, wenn mit dem Mähdrescher die Probe gedroschen wird
2. ändert sich der Feuchtegehalt innerhalb einer halben Stunde, wenn die Sonne scheint und nicht gerade windstilles Waschküchenwetter herscht
3. In der Regel bestelle ich den Lohndrescher schon am Tag vorher. Also muss ich sowieso etwas " spekulieren ", was aber bei den heutigen
recht zuverlässigen Wettervorhersagen nicht mehr das große Problem ist.
Ich beobachte also meine Bestände in der Reife, verfolge die Wettervorhersagen unter einbeziehen meiner eigenen "Wettererfahrungen".
Dann entscheide ich, ob ich an nächsten Tag dreschen kann und lege die Reihenfolge der Schläge fest.
Mit einem Anruf beim LU ist dann klar, wann am nächsten Tag ich Anfange.
Und siehe da, es funktioniert so in 9 von 10 Jahren und meist wird nur die erste Fuhre, 1- 2 ha, mit leichter Feuchte über 15 % gedroschen.
Mein Getreide und Raps geht alles zum Handel ins Lager. Ich lagere nicht selbst.
Aber ich glaube nicht, dass ich bei eigenem Lager wesentlich anders arbeiten würde.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
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Re: Getreide-Feuchtigkeitsmesser aber welches ?

Beitragvon JulianL » So Jan 04, 2026 12:05

Ich hab jetzt 2 Jahre das PCE GMM-10 im Einsatz. Das ist ein Ganzkornmessgerät, sprich kein mahlen der Körner nötig, und hat mich 250€ gekostet.
Mein Ziel war es einigermaßen günstig die Feuchtigkeit selbst grob messen zu können. Mit +-0,5 bis 1% wäre ich zufrieden gewesen.
Das Messgerät hat bei der ersten Messung 2% daneben gelegen, die hab ich im Abgleich mit der Messung bei der Baywa korrigiert und seither misst das Ding nahezu perfekt.
Bei mehreren Wiederholungen war ich immer wieder fast identisch zur Messung mit dem kalibrierten Gerät.
Bin absolut zufrieden damit.
JulianL
 
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Re: Getreide-Feuchtigkeitsmesser aber welches ?

Beitragvon countryman » So Jan 04, 2026 14:14

AEgro hat geschrieben:Braucht man denn mit einigen Jahren Erfahrung überhaupt ein Feuchtemessgerät ?

Braucht man mindestens dann wenn ein eigener Mähdrescher vorhanden ist.
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Re: Getreide-Feuchtigkeitsmesser aber welches ?

Beitragvon difra » So Jan 04, 2026 20:16

Würde ich auch so sehen, dass ein Feuchtemesser eine sinnvolle Investition ist, weil du eben die eigene Erfahrung über mehrere Jahre sonst gar nicht hättest. Und gerade bei Gerste z. B., die in den Fahrgassen häufig noch grüne Körner dabei hat, messe ich beim Dreschen alles von 14 bis 20 %, die sich dann nach einem Tag lagern auf 15 % einpendelt.
Ich hatte aber auch schon ein Jahr dabei, bei dem die erste Fuhre bei 17,5 % blieb und dann eben kurz in meinen Satztrockner muss.
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Re: Getreide-Feuchtigkeitsmesser aber welches ?

Beitragvon wastl90 » Mo Jan 05, 2026 8:32

Für mich ist das Feuchtigkeitsmessgerät das eigentlich das wichtigste Gerät in der Ernte. Verschätzt hat man sich schnell - nach oben und nach unten. So kann ich den Lohndrescher zum opitmalen Zeitpunkt bestellen. Meist messe ich ein oder zwei Tage zuvor schon und sehe wie es abtrocknet. Auch wenn das Zeug auf den Anhänger landet, kann ich nochmal schnell kontrollieren ob alles passt. Die Dinger sind doch nun wirklich nicht mehr teuer.
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Re: Getreide-Feuchtigkeitsmesser aber welches ?

Beitragvon Wimsener » Di Jan 20, 2026 21:43

Hallo,
Ich hatte 30 Jahre lang zur besten Zufriedenheit ein Grain Mini V von Protimeter, DLG anerkannt.
Hab ich damals von meiner Prämie, die ich beim Berufswettbewerb gewonnen hab, gekauft- Nicht ganz, Preisgeld war 250 DM und gekostet hats glaub 600 DM plus Steuer.
Egal, hat mich jedes Jahr beim Einsatz daran erinnert.
Dieses Jahr hats leider Mitten in der Saison den Geist aufgegeben.
Im Netz gesucht und GrainXpert von Voss gefunden. Scheint Nachbau oder ähnlich zu Anderen ( Pfeuffer ? ) zu sein, zb 9 und 11 ml Meßschale im Griff. Oder das Mahlen und Pressen in einem Vorgang
Funktioniert soweit gut und kostet ca 280 Euro netto
Hab jetzt im Winter mein Altes einem Bastler zum anschauen gegeben. Der hat gleich den Fehler gefunden- nur ne Leuchtdiode war kaputt.
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Re: Getreide-Feuchtigkeitsmesser aber welches ?

Beitragvon bm650 » Sa Feb 07, 2026 11:01

Servus zusammen,

wir haben folgendes: https://www.humimeter.com/lebensmittel/humimeter-fs1/

Kein zermahlen und und komfortables messen. Kostet ca. 400€
Misst ca. 1% genau
Junglandwirt, der manchmal aufm Schlauch steht-und doch schlauer ist als er aussieht!
bm650
 
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