Was spricht gegen Außensilos aus Kunstoff/GFK ? Die kosten zwar mehr, aber es muss ja einen Grund geben, warum die fast ausnahmslos an neueren Ställen stehen.
Ich kann mir nicht vorstellen, das das Probleme gibt. Zur Sicherheit mal einen Lieferanten befragen.
Aber man spart sich die Überdachung komplett und kann sicher sein, das die Witterung dem Silo nichts anhaben kann. Dach allein reicht ja nu auch nicht, bei Schlagregen im Sturm. Wie sieht es dann mit ner Baugenehmigung aus? Wieder so ne Sache... Der Lange
Hallo, unser GfK Silo muss übern Sommer leer sein, sonst ist im Herbst immer rundrum 10cm Schimmelgetreide an der Wand. Es ist die Kondensfeuchte die in der Nacht an der Aussenwand kondensiert und dann zunehmend nach innen wandert. Hab schon gedacht ne grosse Mütze drüberziehen, aber wir machens bis Juni leer. Ist egal was wir drinhatten, Luzernepellets oder Rapsschrot, alles schimmelt an der Wand. Gruss Christian
Interessante Beobachtung, Engelberger. Hab ich noch nie von gehört. Hier stehen solche Silos so ziemlich an jedem Stall, der jünger, als 20 Jahre ist. Gut, da kommt Futter rein, welches binnen einer Woche verfüttert wird, dann wird neu befüllt.
Zur Getreidelagerung (über Monate) nutze ich Blechsilos indoor. Die wollen auch im Herbst belüftet werden, sonst wird warm da drinnen. Könnte das vielleicht die Ursache sein, das ihr nicht belüftet oder dies nicht möglich ist?
Das GFK Silo für Futter hatte ganz am Anfang auch etwas Probleme mit Kondenswasser. Der obere Deckel schließt sehr dich so das die Feuchtigkeit nirgends aus dem Silo vernünftig raus konnte. Die Abhilfe ist recht primitiv: oben quer über die Öffnung eine Dachlatte gelegt (befestigen damit sie nicht reinfallen kann!) Damit der federgespannte Deckel drei Zentimeter offen ist. Mit Wasser von oben gibts keine Probleme, die haube des Deckels geht weit genug herunter...
Mit Schimmel hatten wir an den GFK Silos noch nie ein Problem, die sind aber auch nach max. 4 Wochen leer. Wenn die Silos leer sind klopf ich aber jedes mal dran. Wir haben eher schlechte Erfahrungen mit den früheren Wellblechsilos gemacht. Auf den Wellen setzt sich das feine Futter ab, so hat man immer altes Futter mit im Silo.
Die Befürchtung des schwitzens habe ich auch, deshalb die Idee mit dem Silosack, dafür gibt es ja auch noch Belüftungskonen unten und ich kann mir vorstellen das durch den Sack auch Feuchtigkeit durch kann.
Für die Menge soll das ganze eben möglichst einfach gehalten werden... und optisch noch OK sein.
Mit den Ablagerungen am Rand kenne ich auch vom Kraftfuttersilo, jetzt im "Winter" und bei (in unserem Fall) kürzerer Lagerdauer kein Problem. Im Sommer dann eher, allerdings haben wir da auch weniger Verbrauch und entsprechend längere Lagerdauer.