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Getreidevermarktung

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8 Beiträge • Seite 1 von 1
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Getreidevermarktung

Beitragvon Datamax » Di Aug 30, 2005 21:37

Tag Leute
mir ist die Idee gekommen, Getreide in kleineren Mengen als Futter für Hobbytierhaltung an den Mann zu bringen. Hat von euch jemand im Hofladen so etwas schon probiert bzw. lohnt sich der Aufwand überhaupt. MfG Datamax
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Beitragvon agromind » Di Sep 13, 2005 11:28

Hallo,

ich hab zwar selber keinen Hofladen, bin jedoch Beraterin für Direktvermarktung. Mir ist zwar kein Landwirt bekannt, der Getreide in größerem Maße an Hobby-Tierhalter verkauft, denke aber, das mit der richtigen Ansprache der potentiellen Kunden sicherlich ein Markt hierfür vorhanden ist. Die Verbraucher werden immer kritischer. So ist es für Tierliebhaber immer wichtiger, dass ihr Liebling auch vernünftiges Futter bekommt. Meine Erfahrungen zeigen, dass z. B. immer mehr Hunde- und Katzenbesitzer direkt beim Bauern das Fleisch für Ihre Zweibeiner kaufen. Hobby-Landwirte kaufen ja ohnehin schon immer beim benachtbarten Landwirt das Futter für Ihre Tiere. Wieso sollen also nicht auch Hamster-Besitzer, etc. direkt beim Landwirt kaufen. Probier´s einfach - Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

LG Marion
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Beitragvon Bananajoe » Di Sep 13, 2005 15:49

Es kann sich durchaus lohnen. Besonders, wenn es Weizen von minderer Qualität ist, beispielsweise Futterweizen mit Notreife.
Hier kannst du doch erheblich mehr erwirtschaften, als wenn du es an den Großunternehmen verkaufen würdest.
Vorrausetzungen hierfür sollten sein, dass immer eine qualifizierte Kraft auf dem Hof ist, welche das Getreide abwiegen und abfüllen kann.
Zweitens solltest du eine gute Lagerungsmöglichkeit (also nicht mal hier vom Getreide nehmen, dass du aus Platzmangel auf Gummilagen gekippt hast) und 3. solltest du eine gute Dosierungsmöglichkeit besitzen. Möglichst einen feinfühligen Schieber, welcher sauber in die Säcke füllt. Und natürlich eine gute Sackwaage :wink:
Wir verkaufen eigentlich alles von 10 kg-etlichen Zentnern.
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Beitragvon wm88 » Di Sep 13, 2005 16:00

Meine Schwester hat einen Hofladen und verkauft da u.a. auch Getreide und Hühnerfutter abgepackt in 25 kg Säcken. Käufer sind eigentlich immer dieselben, die kaufen dann aber auch schon mal 100 kg.

Ob sichs lohnt? eher nicht - aber frisst ja kein Brot.
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Beitragvon Paul 1976 » Fr Nov 25, 2005 14:28

Hallo,

ich finde die Idee gut, bist du schon angefangen? Hast du einen eigenen Hofladen, oder willst du Heimtiermärkte damit beliefern?
Melde dich mal wie es läuft, hört sich interessant an, kann man zwar bestimmt nicht mit reich werden, aber für die Wintermonate ne schöne arbeit.

Viele Grüße

Paul
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Beitragvon Herr_Schmidt » So Apr 30, 2006 10:09

Ich mache die Direktvermarktung von Getreide an Kleintierhalter schon seit 1995. Ich betreibe keine öffentliche Werbung (Medien oder Handzettel) alles läuft über Mund-zu-Mund-Werbung.

Ursprünglich kam die ganze Sache erst auf nachdem mein Vater aus Altersgründen die Saatgutvermehrung abgegeben hatte. Vorher wurde das Bruch- und Schmachtkorn aus der Getreidereinigung an Kleintierhalter (hauptsächlich Geflügel) verkauft. Nachdem aber keine Saatgutvermehrung mehr betrieben wurde, aber die Nachfrage von Kleintierhaltern immer noch da war, stellte ich die bestehende Getreidereinigungs- und Siloanlage um und baute sie noch aus um auch Sonderkulturen (Erbsen, Schwarz- und Nackthafer, Sonnenblumen) zu reinigen. Mittlerweile vermarkte ich die kompl. Ernte meines 50 ha-Nebenerwerbsbetriebes an Klein- und Großviehhalter. Alles abgesackt in 12,5 oder 25 kg Säcken. Um wirtschaftlich und rationell arbeiten zu können habe ich alles soweit modifiziert, sodaß ich das Arbeitspensum alleine schaffe.

Mein Verkaufsraum ist ein umgebauter Kuhstall, wo auch die Absackung und ein Teil der Reinigungsanlage steht. Das hat sich sehr bewährt, da man der Kundschaft zeigen kann, bzw. sie sieht, wie "ihr" Getreide gereinigt und abgesackt wird.
Worauf die Abnehmer natürlich achten ist neben dem Preis auch die Sauberkeit und Staubfreiheit des Getreides. Ich habe zu Anfang den Mais vom Anhänger herunter abgesackt und verkauft. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen auch den Mais zu reinigen.
Eines muß auch jedem bei dieser Sache klar sein, positive Mund-zu-Mund Werbung verbreitet sich schnell, negatives spricht sich jedoch viel viel schneller rum. Da ist eine 100%ige Kundenzufriedenheit gefragt, da muß man auch mal fünf gerade sein lassen.
Mein Motto: Klarheit statt Schonung !!
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Beitragvon Herr_Schmidt » So Apr 30, 2006 17:13

1. Wo ich wohne, wer ich bin und was ich mache habe ich im Mitglieder-Forum niedergeschrieben, schau da bitte nach dann muß ich die ganze Geschichte hier nicht nochmal schreiben (der Mensch ist von Natur aus faul :D )

2. Mit den Preisen halte ich mich an die Erzeugerpreise, die wöchentlich in unserer "Hessenbauer"-Zeitschrift ausgegeben werden. Natürlich noch'n Aufschlag für Lagerung, Reinigung und Absackung. Da hab ich mir mal die Mühe gemacht und ein Jahresmittel ausgerechnet. Darauf kalkuliere ich meine Preise. Ich halte die Preise das ganze Jahr hinweg und gleiche sie dann bei der neuen Ernte entweder nach oben oder auch nach unten an.

3. Schwarzhafer hat ein geringeren Eiweißgehalt an schnellverfügbarem Eiweiß. Der wird hauptsächlich von Pferdeleuten genommen ist aber ein reines "Modegeschäft" Was der eine hat, muß der andere auch haben. Vom Aussehen unterscheidet er sich nur durch seine schwarzen (dunklen) Spelzen. Aber über den Schwarzhafer streiten sich die Gelehrten.

siehe hier :? http://www.winration.de/php/forum/index ... ile=pferde
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