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Grenzlastregelung beim 716

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Grenzlastregelung beim 716

Beitragvon Gast » Sa Sep 11, 2004 12:16

Hallo, ich wollte gerne mal wissen wie ihr eure Grenzlastregelung stehen habt. Immer auf einem Wert oder stellt ihr ihn jedesmal anders ein wenn ihr etwas anderes macht? Welche Werte sind gut und welche nicht?
Gast
 
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Beitragvon Thomas » Sa Sep 11, 2004 16:43

Hi,
da stellst Du ja genau die richtige Frage. Um das zu klären müsste man erst mal in was technischem promovieren und auch einige Messgeräte anschaffen. Bei der DLG-Prüfstelle haben sie die Ausrüstung, aber auch dort ist man sich wahrscheinlich nicht schlüssig, bzw. die Theorien sind so kompliziert, so daß man sie lieber zurückhält. Ich kenne niemanden unter denen, die den Vario angeschafft haben, der sich auch wirklich damit auskennt. Daneben gibts ja laufende Veränderungen, so wurde die Elektronik der 800 und 900 gerade komplett überarbeitet, um z.B. das Bremsverhalten des Motors zu verbessern. Woraus man auch schließen kann, daß auch nicht alles gold ist, was glänzt. Dafür darfst Du dann jetzt anfangen jedes Jahr weitere 10 Riesen fürs Elektronik-upgrade ausgeben. Eine der Zeitungen hat mal beim Test die Regelung auf 10% stehen gehabt, was dazu geführt hat, daß heute so ziemlich Jeder die 10%-Eistellung benutzt. Das Problem ist doch, wie willst Du das Potential für eine bessere Einstellung überhaupt erkennen. Das Gehör bringts da nicht immer und kann bei dem Hydrostatik-Gram i.Ü. auch täuschen, so daß als Eindruck zurückbleibt, daß man die theoretische Leistung des Fahrzeugs gar nicht abrufen kann, weil der menschliche Bediener immer dahinter zurückbleibt.

P.S.: Bleib da lieber locker, sonst wirst Du noch ein Fall für die Klapse :wink: MfG
Thomas
 
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Beitragvon Gast » Do Okt 07, 2004 17:45

Also ich hatte letzte Woche das Vergnügen mehrer Varios beim Maisfahren unter die Lupe zu nehmen. Bei 14% Einstellung dreht der 716 beim Beschleuningen mit 1700U/min, ein 926 und 930 mit 1900U/min. Erst wenn ich die Grenzlastregelung auf 0% stelle dreht er mit Vollgas. Da ist doch bestimmt ein Fehler in der Software oder? Wer weiß weiter?
Gast
 
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Beitragvon Thomas » Do Okt 07, 2004 21:18

Hi Gast,

ich habe keinen Vario, ich kann die Chose nicht leiden. Habe mich aber wenigstens theoretisch mal damit befasst, weil am Anfang steht man der Sache halt erwartungsvoll gegenüber. Außerdem läuft in meiner Verwandschaft so ein Viech.
Also es gibt mittlerweile drei versch. Elektroniken. Die Neueste ist ein überarbeitets TMS. Grundsätzlich ist es aber so: An dem Terminal kann man Geschw. und/oder Drehzahl einstellen. Mit der Grenzlastregelung bedeutet man der Maschine eine Toleranzzone, in der sich die Drehzahl bewegen darf. Das ist wichtig, weil die Belastung innerhalb eines Arbeitsganges natürlich variiert. Z.B. kann es beim Pflügen eine kittige Stelle geben, wo die Motorelektronik dann anziehen muß. In Wirklichkeit ist das Ganze turboschwierig nachzuvollziehen, und die drei Muster regeln auch versch., beispielsweise wurde bei dem neuen TMS u.a. die Motorbremsung verbessert.
So, bei welcher Drehzahl der Vario dreht, bestimmst Du am Terminal selber, oder von neuen Arbeitsgeräten mit LBS-Steuerung holt sich der Vario die Informationen über beste Geschw. und Zapfwelleleistungsbedarf auch automatisch. Wenn Du also z.B. 14% einstellst, geht der Motor um bis zu diesem Wert von der Nenndrehzahl weg, wenn das leistungsmäßig vertretbar ist und wenn keine Drehzahl bestimmt wurde sondern nur eine Geschw. vorgegeben wurde und der Motor findet, daß die Geschw. auch mit weniger Drehzahl erreicht werden kann. Außerdem haben die Varios im Bereich zw. max. Drehmoment und Nenndrehzahl mehr PS als bei Nenndrehzahl (Überleistungscharakteristik). Daher soll man nie Nenndrehzahl fahren, da er dort überflüssigen Treibstoff verbraucht, ohne mehr zu leisten. Die Elektronik will daher immer im Bereich zw. Drehmomentmax. und der Drehzahl, wo die Überleistung ist, regeln. Weil das TMS aber ständig upgedatet wird, darf man mutmaßen, daß es hier Ungereimtheiten gibt. Die Motorkennlinien kann man auf dlg.org/Landw./Technik/Datenblätter einsehen und sie steht auch in der BA. Die Kennlinien weichen erheblich von denen der Schaltschlepper mit Konstantleistungscharakteristik ab und ich bin auch weit davon entfernt, das zu verstehen. Jedenfalls, diese Hydrostaten brauchen das wahrscheinlich so.
Nichts Anderes haben also auch die Varios gemacht, mit denen Du gefahren bist. Wenn Du die Toleranz tilgst, geht er allerdings auf Nenndrezahl, das solltest Du aber nicht machen, weil da nicht mehr Leistung ist, als z.B. bei 17-19hdt U/min. (modellabhängig). Alternativ kann man auch eine Drehzahl diktieren und der Vario stellt dann eine Übersetung her, mit der man in Abhängigkeit zur Belastung so uns so schnell fahren kann. Um mit dem Vario zu fahren, muß man die Eigenschaften des Motors genau kennen, das mußte man früher ja auch. Wenn nicht, sind die Schlaumayer halt früher schon mit 750-Zapfe Nenndrehzahl gefahren und haben das auf 540 ausgelegte Gerät geschrottet bis dann die Hersteller der Anbaugeräte dazu übergingen, extraschwere Getriebe und Überlastkupplungen einzubauen, um Schäden durch falsche Bedienung zu verhindern.
Ich kenne den Vario nur theoretisch und Praktiker die es besser wissen, weil sie täglich damit arbeiten, können mich gerne korrigieren. Ist vielleicht nicht Alles richtig, was ich gesagt habe, keine Ahnung. MfG

P.S.: Weißt Du Gast, das ist ganz typisch. Die meisten Variofahrer, die ich kenne, wissen auch recht wenig darüber. Fakt ist, daß diese Technik sehr teuer ist und wenn man sie schon anschafft, sollte man sich auch hinsetzen und das verstehen wollen. Aber was ich da schon alles an Thesen gehört habe: "Gell, bei zunehmender Geschw. geht immer mehr Kraft auf den Hydrostrang und bei Nenndrehzahl ist die ganze Power im Hydrostaten!" oder "Ich habe die Geschw. auf 50 Km/h gesetzt, aber am Berg wurde er plötzlich langsamer, was ist da kaputt?" Viele hören Vario, und denken an eine Art Wunderwaffe im Kampf gegen die Schwerkraft. Das Ganze ist ein Artefakt aus der Werbung, da wird der Vario immer als Schlepper von Gotte Gnaden gepriesen, der Alles kann. Ich hingegen bin mir ziemlich sicher, daß auch bei diesem KFZ alle Gesetze der Physik gelten :shock:
Thomas
 
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Beitragvon Gast » Sa Okt 09, 2004 13:56

Also ich verstehe das jetzt so. Wenn ich die Grenzlastregelung auf 10% einstelle und mit 2000U/min fahre dann darf die Drehzahl höchsten bis auf 1800U/min zurückfallen bevor er zurückschaltet. Demnach muss ich bei arebiten mit der Zapfwelle die grenzlastregelung zurückstellen damit die Drehzahl nicht zu stark abfällt. Wenn ich jetzt beim Grubbern mit 1800U/min fahre ist doch 14% besser als 22%. Wenn die drehzahl bei 22% abfällt wird der Motor doch mehr gequält weil er eine niedrigere Drehzahl hat und so verbraucht er doch mehr als bei 14% oder liege ich da falsch?
Gast
 
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Beitragvon Thomas » So Okt 10, 2004 15:02

Puh, ganz schön schwer.

Ich versuchs mal: Der Vario schält eigentlich nicht hinter die Eingaben zurück, bzw. er schält dann, wenn er es für richtig erachtet. Generell strebt die Elektronik an, den Motor auf eingependeltem Niveau zu halten, wenn nichts dazwischen kommt. Wenn man also eine Toleranz eingibt, dann waltet er innerhalb dieses Bereiches frei nach seiner Programmierung. D.h. er sucht eine für die aktuellen Verhältnisse optimale Drehzahl, auch unter dem Gesichtspunkt des Verbrauchs. Er versucht dann, bei dieser Drehzahl zu bleiben, weil gleichmäßiges Fahren den Tank entlastet, dauerndes Schalten erhöht den Spritverbrauch. Innerhalb des Arbeitsganges kann und muß der Vario aber im Rahmen der Toleranz shiften. Z.B. dreht er bei Talfahrt dann weniger stark, als wenn es nach dem Wenden wieder bergauf geht. Er legt dann aber schon mal nen anderen Gang ein, klar. Der Vario bleibt also innerhalb des Bereiches, den man vorgibt. Wann er schält, sagen die Sensoren.
Genau, wenn eine best. Arbeit die best. Leistung benötigt, muß man sie einstellen. Bzw. was sonst passiert ist mir nicht ganz schlüssig; weiß ich jetzt nicht genau. Aber die Einstellung ist eigentlich nicht egal. Vielleicht liegen hier die größten Unterschiede zw. den einzelnen Elektronik-Releases. Generell stellst Du einfach die größte machbare Reduktion ein, jau.
Wegen dem Verbrauch: Also das ist ganz schwierig. Niedrigere Drehzahl benötigt generell eigentlich weniger Sprit. Wenn der Motor aber gequält wird, ist die Verbrennung nicht optimal (schwarzer Qualm), d.h. der Spritverbrauch ist u.U. höher, als wenn man höher drehen würde. Das meinst Du ja auch. Es gibt also einen Schnittpkt. zweier Kurven (Leistungsbedarf des Gerätes und Kennlinie des Motors). Diesen Schnittpkt. muß man in etwa kennen, bzw. man muß das Gerät schon so auswählen, daß es auch unter schwierigen Bed. paßt. Die Optimierung des Verbrauchs ist aber immer eine graduelle Geschichte, bei der es auch auf die Erfahrung des Fahrers ankommt. Messen könnte man da viel, aber der Aufwand wäre sehr hoch. So wie Du formulierst, ist es trotzdem nicht ganz richtig: Niedrigere Drehzahl braucht generell weniger Sprit, sofern die Leistung ausreicht(!). Bei Reduktion der Drehzahl steigt das Drehmoment (siehe Kennlinien) und das ist auch gut (Vorteil Diesel). Deshalb gibt es ja die Sparzapfwelle 750 U/min: Sie dreht bei reduzierter Motordrehzahl auch ihre 540 und zwar uner Ausnutzung des Drehmoments. Das Ganze spart Sprit, bzw. ob eine größere Arbeitsbreite mit Nenndrezahl letztendlich dann nicht doch preiswerter wäre (weniger Überfahrten), ist sehr die Frage im Einzelfall. MfG
Thomas
 
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Beitragvon Krone BigX » Di Mär 22, 2005 19:52

Wie stellt man die Grenzlastregelung am besten beim Trecker Treck ein? Auf 0% damit er kein GAs weg nimmt oder gibt es einen besseren Wert?
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Beitragvon chill out » Di Mär 22, 2005 21:08

also beim TMS stellt man die Grenzlast auf 10-14% und eine Maximale Drehzahl vom 1900U/min
so wurde es mir erklärt und er läuft dann beim Transport mit etwa 1700 U/min
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Beitragvon Powershifter » Di Mär 22, 2005 22:36

Auf traktorpulling würde ich die reglung so weit aufdrehen wie es geht, damit der motor in den bereich des optimalen drehmoments kommt, aso müsste so 1700U/min drehen wenn du vollgas gibst
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Beitragvon Krone BigX » Mi Mär 23, 2005 18:33

@ Powerschifter. Du sagst Grenzlastregelung ganz aufdrehen. m,ein Kumpel sagt wenn er beim 716 die grenzlastregelung auf 0% stellt zieht der wie sau. Ganz anderes als wenn die auf 14% steht.
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Beitragvon frethi » Mi Mär 23, 2005 20:36

Wir fahren unseren 716 mit roundabout 16% in der Grenzlastregelung, das passt relativ gut. Ich bewege mich dabei meistens in den Bereichen 14 - 18 %.
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Beitragvon Powershifter » Mi Mär 23, 2005 20:38

ich hab noch nie einen vari gefahren, aber rein theoretisch müsste der ja so bei 1700u/min sein höchstets drehmoment haben, wie der jetzt am bessten zieht weiß ich nich aber in der theorie is das nun mal sonne sache^^
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Beitragvon frethi » Mi Mär 23, 2005 22:14

Powershifter hat geschrieben:ich hab noch nie einen vari gefahren, aber rein theoretisch müsste der ja so bei 1700u/min sein höchstets drehmoment haben, wie der jetzt am bessten zieht weiß ich nich aber in der theorie is das nun mal sonne sache^^

janee, mit 1700u/min stimmt das schon beim 716, die optimale Kraft liegt glaub ich genau bei 1680u/min an. Auf jeden Fall lass ich ihn auf der Straße und auch aufm Land bei der Bodenbearbeitung mit etwa 1700 u/min laufen.
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Beitragvon andy.s » Fr Mär 25, 2005 14:39

Also die Varios haben die meiste Leistung zwischen 1600-1800 Umdrehungen !
Ich lasse den 716 immer bei 7% stehen, den 924 auf dem Acker auch bei 7%, auf der Strasse wenn er richtig Last ziehen muss dann stelle ich ihn gelegentlich auf 17-21% dann ist der Motor meiner Meinung nach besser ausgelastet!
Naja muss im entefeckt sowieso jeder selber wissen was er macht!
!!! Fehlende PS werden durch wahnsinn ersetzt !!!
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Beitragvon Krone BigX » So Feb 05, 2006 14:07

Naja wenn ich mit dem 818 fahren muss stelle ich die Grenzlast auf 10 ein und die die Drehzahl vom TMS her auf 1900U/min ein, dann läuft er mit ca. 1700U/min. Auf dem Acker fahre ich so bei 12% das geht eigentlich wohl.

Laut Fendt liegt beim 716 bei 8% die Drehzahl für Zapfwellen arbeiten vor, bei 14% die max. Leistung und bei 22% das max. Drehmoment
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