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Grubber-Raps lechzt nach Regen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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24 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Grubber-Raps lechzt nach Regen

Beitragvon Crazy Horse » Sa Okt 29, 2011 15:27

madanf hat geschrieben:Könnte es event. einfach daran liegen, das dein Grubber-Kollege seinen Raps einfach
nicht so stark, oder gar nicht, Andüngt wie du?
Wie du in deinem anderen Beitrag schreibst bist du ja jetzt im Herbst schon gut dabei!

Gruß
Frank



Wini hat eigentlich einen recht schönen Raps. Nur leider steht er etwas zu dick, was auf den guten Böden, wo sich der Raps optimal entwickeln kann, gegenüber der Normalsaat (35-45 Kö/m²) etwas Ertrag kostet. Auf den schwächeren Böden ist man aber durchaus gut beraten, etwas dicker zu säen, wobei für mich auch hier 60 Kö/m² die Obergrenze sind.
Ich hab übrigens auch 450 kg/ha vom selben PK-Dünger gestreut und zusätzlich noch 150 kg KAS (40N) als Strohausgleichsdüngung. Schließlich braucht der Raps frühzeitig seine Nährstoffe für ein optimales Wachstum. Die Voraussetzungen für einen guten Ertrag werden bereits im Herbst geschaffen, und ein gut entwickelter Raps wächst im Frühjahr auch viel schneller los.
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Re: Grubber-Raps lechzt nach Regen

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Okt 31, 2011 11:52

Crazy Horse hat geschrieben:
madanf hat geschrieben:Könnte es event. einfach daran liegen, das dein Grubber-Kollege seinen Raps einfach
nicht so stark, oder gar nicht, Andüngt wie du?
Wie du in deinem anderen Beitrag schreibst bist du ja jetzt im Herbst schon gut dabei!

Gruß
Frank



Wini hat eigentlich einen recht schönen Raps. Nur leider steht er etwas zu dick, was auf den guten Böden, wo sich der Raps optimal entwickeln kann, gegenüber der Normalsaat (35-45 Kö/m²) etwas Ertrag kostet. Auf den schwächeren Böden ist man aber durchaus gut beraten, etwas dicker zu säen, wobei für mich auch hier 60 Kö/m² die Obergrenze sind.
Ich hab übrigens auch 450 kg/ha vom selben PK-Dünger gestreut und zusätzlich noch 150 kg KAS (40N) als Strohausgleichsdüngung. Schließlich braucht der Raps frühzeitig seine Nährstoffe für ein optimales Wachstum. Die Voraussetzungen für einen guten Ertrag werden bereits im Herbst geschaffen, und ein gut entwickelter Raps wächst im Frühjahr auch viel schneller los.



Ja, sein gesäter Raps ist dieses Jahr tatsächlich besser. Aber der "0-Input-Raps" doch nicht. Also der sieht echt mega scheiße aus und bringt auch nichts.
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Re: Grubber-Raps lechzt nach Regen

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Okt 31, 2011 12:09

Holgi1982 hat geschrieben:
Deutz-Fan hat geschrieben: ?!



Das hängt extrem von der eingesetzten Technik ab. Mit top modernen Mulchsaatgrubbern, die mit 4'er oder 6'er Schmalscharen ausgestattet sind und eine leichtzügige Anordnung haben, ziehen sich 3 m auf 25cm leichter, als 25 cm tief mim 3-Schar zu pflügen und das bei doppelter Arbeitsbreite. Außerdem kommt es doch auch darauf an, wie OFT ich grubbere bzw. vor dem Pflügen grubbere. Wenn jemand 2 mal grubbert und dann pflügt, braucht man nicht drüber diskutieren, dass das wesentlich kosten- und vor allem auch zeitintensiver ist als 2 mal grubbern und dann säen.
DIE ZEIT ist neben den geringeren Kosten außerdem für die meisten Betriebe ausschlaggebend. Andere, wie ich und eben auch der Geldgeber Staat, sind von der bodenschützenden konservierenden Bearbeitung überzeugt. Ich kassiere pro ha eine ordentlich Mulchsaatprämie, nur dafür, dass ich meine Erträge durch ausbleibende Anstrengung und Einsatz noch weiter steigern konnte. Was will ich denn mehr? Warum sollte ich mir mehr Mühe und Arbeit machen bzw. mehr Geld ausgeben, wenn ich mit weniger Aufwand MINDESTENS genauso viel ernte und mir dumm gesagt im Herbst schon die Eier schaukeln kann, währenddessen der eifrige Pflüger nicht mal angefangen hat zu säen und den Schlepper beim Tonschollen-Hochholen heiß fährt?
Wenn's so schlecht wäre auf das Pflügen zu verzichten, würde der Staat es doch nicht durch Prämien subventionieren oder 99% aller Professoren und Dr., die sich ihr Leben lang mit nichts anderem als rund um den Boden beschäftigt haben, befürworten, oder?
Ich sag's nur immer wieder: Voraussetzung, pfluglose Bewirtschaftung erfolgreich zu meistern, ist a) das nötige Knwo-How und b) die passende Technik. Außerdem sollte man nicht gleich im 2. Jahr den Kopf in den Sand stecken, wenn mehr Dreck da ist oder die Erträge leicht sinken. Die Böden werden nämlich erst nach 5, 6 Jahren richtig gut.
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Re: Grubber-Raps lechzt nach Regen

Beitragvon Wini » Fr Nov 25, 2011 19:51

Aufgrund der stabilen Hochdrucklage haben wir hier in Franken im
gesamten November keine Tropfen Regen bekommen.

Vornehmlich die Grubber-Rapsbestände haben mittlerweile sämtliche Blautöne angenommen.
Die Fungizidbehandlungen im Herbst waren wohl wieder mal für die Katz.

Wie siehts bei Euch aus ?
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Re: Grubber-Raps lechzt nach Regen

Beitragvon samoht_ » Fr Nov 25, 2011 21:42

Unterfranken, Grenze zu Hessen. Mein Grubber Raps steht hervorragend! Zum Glück erst in der ersten Septemberwoche und recht dünn gesät, daher auch nicht überwachsen. Und: kräftiges Grün!
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Re: Grubber-Raps lechzt nach Regen

Beitragvon ICH BIN'S » Sa Nov 26, 2011 18:40

Hallo,


Dito, aber in Mittelhessen.
Auf meine Flächen keinen Unterschied feststellbar zwischen gepflügt und gegrubbert.


MfG
Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft...
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Re: Grubber-Raps lechzt nach Regen

Beitragvon Crazy Horse » So Nov 27, 2011 17:49

Wini hat geschrieben:Aufgrund der stabilen Hochdrucklage haben wir hier in Franken im
gesamten November keine Tropfen Regen bekommen.

Vornehmlich die Grubber-Rapsbestände haben mittlerweile sämtliche Blautöne angenommen.
Die Fungizidbehandlungen im Herbst waren wohl wieder mal für die Katz.

Wie siehts bei Euch aus ?


Auf diese dümmliche Provokation mit dem Grubberraps geh ich mal nicht ein. Was diese Wachstumsregler-Fungizid-Spritzungen angeht, geb ich Dir Recht - bei dem bescheidenen Wasserangebot wäre weniger oftmals mehr gewesen. Ich hab auch nicht die hohen Mengen verstanden, mit denen hier einige ihren Raps kurzgespritzt haben. Mit Wachstumsreglern muss man einfach vorsichtig sein bei Trockenheit und darf sie nur einsetzen, solange der Raps noch kräftig wächst.
Wichtig war auch dieses Jahr wieder eine frühe Aussaat bis Ende August und die frühzeitige Versorgung mit allen notwendigen Grundnährstoffen.

Ich hoff nur, dass es die Tage mal wieder regnet. Das Getreide braucht dringend Niederschläge und noch 1-2 Wochen Vegetation. Aufs Frühjahr möchte ich mich nicht verlassen. Nachher wird das genauso trocken wie 2011.
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Re: Grubber-Raps lechzt nach Regen

Beitragvon johndeere8608 » Mo Nov 28, 2011 1:52

Ab Donnerstag könnte es klappen mit Niederschlag. Das Omegahoch über Mitteleuropa schwächelt langsam.
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Re: Grubber-Raps lechzt nach Regen

Beitragvon Falk » Mo Nov 28, 2011 12:35

Na Ich wills doch hoffen, will in der ersten Januarwoche ski foan!
Ohne Schnee wärs schwierig!

Ach so der Grupparaps sieht hier mittlerweile besser aus als der Pflugraps!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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