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Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Hier ist Platz für alles was mit Futterbau und Grünland zu tun hat.
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Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon Deutz-Fahr(er) » Mo Feb 21, 2011 21:43

Hallo zusammen,

denke darüber nach dieses Frühjahr mein Grünland nachzusäen.
Dachte daran den Lehnerstreuer in die FH zunehmen während des Schleppens.
Hab das bei uns schon mal bei uns gesehen,bin mir aber nicht ganz sicher wie erfolgreich
solche Aktionen sind,da ich selber noch nie nachgesät habe :oops:

Wenn man sich so umhört bekommt man bei uns von 5 Bauern,5verschiedene Meinungen.
Einige machens so wie ich vorhab,andere sagen beim Walzen wär eine Nachsaat
erfolgreicher weil das Saatgut gleich angewalzt wird,wieder andere bringen das Saatgut mit der
Gülle aus und einige meinen das all diese Methoden,Geld und Zeitverschwendung sind,
da nur beim Einsatz eines Nachsaatgerätes eine erfolgreiche Nachsaat erfolgen kann.


Von der Kostenseite wären natürlich die Methoden Walzen,Schleppe,Güllefass die billigsten,
jedoch sollte sich nach solchen Aktionen auch Erfolg einstellen,den das Saatgut schmeisst einem
der Landhandel ja auch nicht direkt hinterher :wink:

Wie sind den eure Erfahrungen und Meinungen zu dem Thema.
Wie handhabt ihr das auf euren Betrieben
Würde mich über einige Antworten freuen.
mfG,der Deutz-Fahr(er)
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Re: Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon jm8538 » Mo Feb 21, 2011 22:47

Hi, das mit den verschiedenen Meinungen wird hier nicht anders sein. :lol:
Ausprobieren und seinen eigenen Weg finden
Ich kann dir nur sagen/schreiben wies bei mir seit 3 Jahren funktioniert. Vorher hab ich mit nem Pendelstreuer nachgesät. Kurz habe keine Fronthydraulik aber nen Frontlader wo ein APV-streuer von E-bay drin hängt, hinten ne schöne alte aufgemotzte 6m Wiesenschleppe (so ne Netzschleppe wo der Rahmen immer krumm und schief wurde, jetzt nicht mehr dank Eisenbahnschienen) dazwischen nen alten Ford 6640 SLE. Das funzt gut wenn nicht zuviel Wind.Etwas vorweg, ganz genau geht's nur mit pneumatik !! reicht bei dieser breite (6m) allerdings für meine Zwecke und ist der alternative Wiesenhobel. Der Nachsaateffekt ist bei mir im ersten Jahr nicht so aufgefallen aber nach und nach wenn´s jedes Jahr gemacht wird sieht man das Resultat schon an den Erträgen und der Analysenwerte.
Da du bestimmt ne Standardmischung verteilen möchtest muss du unbedingt auf die "entmischung" im Streuer achten. Erst auf dem Feld einfüllen!!. bei der ersten Runde lass ich den Streuer eher langsam laufen damit nicht alles beim Nachbarn landet, ab der 2ten Runde dann volle Power lieber ein bisschen schneller und doppelt/dreifach überlappen bei kleineren Öffnung des Auslaufes am Streuer.
P.S. ich säe am liebsten nach, wo für die Pferde Gärheu gemacht wird da fällt der eine oder andere Samenkorn noch aus beim Zetten und so vermehrt das ganze sich von selbst. Auf den Flächen für die BG´sler wird nur mehrjähriges Raygras nachgesät.

Bei Trockenheit ist ein anwalzen meiner Meinung nach von Vorteil. Den Vögeln ist egal ob gewalzt/geschleppt/gestreut ist die mögen das schon (einfach mit einplanen). Alternative gibt nur ne Pro-Nachsaatkombi vom LU oder Lokalverein und mehr Aufwand (Money).
Mit der Gülle hab ich auch schon gehört, aber noch nicht ausprobiert, kann mir aber vorstellen dass die Stinke-Samen nicht gleich aufgepickt werden.

Wer´s ein bisserl teurer mag kann ja auch Mantelsaat benutzen.

Da auch im Herbst noch Zwischenfrüchte (S-Raps) eingesät werden hab ich mich letzten Herbst erstmals mit dem APV getraut, erst mal leicht Grubbern, dann APV vorne/Trekker/2,5m Federzahn ist ein super Streuergebnis/Aufwuchs geworden.

ah ja meiner Meinung nach sind diese 2 Systeme die billigste und schnellste Lösung da eh geschleppt werden muss und die ZF eh gesät werden muss.

so Text nach bestem Wissen und Gewissen ohne Garantie und Gewährleistung, bitte beachte meine AGB in der Bibel, zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie dem Nachbarn seinen Wellensittich oder Ihren Apotheker :klug:
derjenige der ein Schräibfehler findet, soll mir eine Tüte Deutsch zuschicken
jm8538
 
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Re: Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon Jet 3 » So Mär 20, 2011 21:45

Auf den StelIen im Grünland wo Trittschäden vom Weidevieh waren,Wildschweinschäden und Maulwurfshügel habe es dieses Jahr so
gemacht :ein oder zweimal mit dem Standartwiesenhobel (ihr kennt das Teil) drüber ,dann grosszügig Grassamen von Hand mit der klassischen Streuwanne am Mann verteilt.Anschliessend mit der Wiesenwalze gewalzt .Ich denke das ist eine zweckmässige Lösung ,für das Geld ,Diesel ,Zeit und Aufwand was Spezialgeräte kosten kauf ich lieber ein paar kg Grassamen mehr und streu den grosszügig von Hand und walze einmal drüber ansatt jetzt gleich ein Spezialgerät zu kaufen oder leihen beim MR .Egal ob Lehnerstreuer oder spezielles Grünlandsähgerät. Ich denk das Wichstigste ist das beim ersten Schnitt die Wiesen eben sind ,dann hat man auch wenig Dreck im Futter ,gegen Wühl und Scherrmäuse hilft konsequentes Fallenstellen (hatte da dieses Jahr auch schon etwas Erfolg),gegen die Schweine konsequentes Jagen (war jetzt einfach gesagt in der Praxis nicht so einfach).
Ansonsten mache ich spätestens alle zwei Jahre auf den Wiesen die gemäht werden ein spät geschnittener Heuschnitt ,dann ist die Grasnarbe auch dicht von dem Samen der da ausfällt und dann brauchts auch keine Nachsaat .
Würde mich auch über weitere Beiträge hier zu diesem Thema freuen .
Jet 3
 
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Re: Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon fendt59 » So Mär 20, 2011 22:23

Ich habe einen Lehner Vario und eine Hassia Schlitzdrille beide benutze ich zur Grünlanderneuerung.Nach
langem probieren habe ich mit dem Vario in Verbindung mit der Schleppe die besten Ergebnisse mit der
Mantelsaat erreicht.Ist natürlich vom Materialeinsatz erheblich teurer,als normale Übersaat,allerdings können die Vögel den Samen durch die Düngerumhüllung nicht erkennen.An der Schlitzdrille ist ebenfalls
eine Schleppe installiert,gute Ergebnisse erreiche ich,wenn ich die Drille mit normalem Samen auf ca 21Kg/ha abdrehe.Durch die Ablage in den gefrästen Schlitzen und anschließendem überfahren mit der
Schleppe,halten sich die Verluste durch die Vögel in Grenzen.
Power to the Bauer,mit Fendt
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Re: Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon Dairyfarmer » Di Mär 22, 2011 22:17

Ich kann nur vom Lehner-Streuer berichten - ich hab ein paar Jahre damit nachgesät, während hinten die Schleppe war. Das große Problem ist wirklich der Wind, außerdem zog der Kühler vom Schlepper die Samen an, da ohne Fronthydraulik direkt vorne an Zugmaul.
Ich bin mitlerweile davon überzeugt, mit den Güllefaß nachzusäen, ein Bekannter schmeisst die gewünschte Menge vorm ankuppeln des Saugschlauches in den Schlauch, andere saugen es permanent während des Befüllen mit an.
In der Profi vor ein paar Jahren war ein bericht drin.
Wenn es im Frühjahr schnell gehen soll ist der Pneumatik-Striegel die erste Wahl
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Re: Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon manuel95 » Sa Mär 26, 2011 11:15

hab mir jetz auch mal alle beiträge gelesen und bin jetz auch neugierig geworden ... hab auch noch nie nach gesäht, nur ich glaub jetz wirds langsam zeit da der ertrag und die vielfalt der gräser sehr zurück geht. was würdet ihr streuen, wenn die wiese nur zum Heu bzw heulageschnitt genutzt wird ?
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Re: Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon Der Happel » So Mär 27, 2011 20:40

manuel95 hat geschrieben:hab mir jetz auch mal alle beiträge gelesen und bin jetz auch neugierig geworden ... hab auch noch nie nach gesäht, nur ich glaub jetz wirds langsam zeit da der ertrag und die vielfalt der gräser sehr zurück geht. was würdet ihr streuen, wenn die wiese nur zum Heu bzw heulageschnitt genutzt wird ?


Ich würde genau dann garnichts streuen. Hast du genug Flächen zum Wechseln oder bist nicht jedes Jahr auf den Radikalschnitt angewiesen, lass die Wiesen sich in einem Jahr selbst besamen. Einfach mal im Jahr nur einen späten Schnitt Heu mähen.Mäht man immer sofort jeglichen Aufwuchs weg ists klar, dass die Gräser und Kräuter, die nicht Überjahrig sind, mit der Zeit wegfallen. Zudem ists Saatgut fürs Grünland exorbitant teuer :regen:
Im Wald da rauscht der Wasserfall,
wenn's nicht mehr rauscht ist's Wasser all.
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Re: Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon jm8538 » Mo Mär 28, 2011 19:25

Fahre jetzt so.......
IMG_0199.JPG
IMG_0199.JPG (120.13 KiB) 8352-mal betrachtet


so ein Streuer muss nicht teuer sein, Lehner ist sicher der Ferrari aber auch mit einer Ente kommt mann ans Ziel.
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Re: Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon Dan1983 » Di Mär 29, 2011 12:49

Wir haben den auch immer in der Fronthydraulik gehabt, haben vor 2 Jahren die schleppe umgebaut so das der streuer jetzt auf der Schleppe ist, funktioniert sehr gut!
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Re: Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon 210ponys » So Jan 22, 2023 17:05

Dan1983 hat geschrieben:Wir haben den auch immer in der Fronthydraulik gehabt, haben vor 2 Jahren die schleppe umgebaut so das der streuer jetzt auf der Schleppe ist, funktioniert sehr gut!

naja aber dann liegt der Samen ja ohne Bodenkontakt?
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Re: Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon jo2008 » Mo Mär 13, 2023 0:01

Mein Striegelverleih des vertrauen hat sesin Gerät verkauft. Jetzt stellt sich mir die Frage Striegel selbst kaufen oder mit der Schleppe der Jagdgenossenschaft weiterfahren und ggf. nen Lohner mit ner Pronto nachm 3.Schnitt nachsäen zu lassen. Was meint ihr?


MfG
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Re: Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon U406MZ » Fr Mär 17, 2023 9:24

Habe die letzten zwei Jahre immer Ostern mit dem geliehenen Striegel gestriegelt und nachgesät. Werde dieses Jahr nur Schleppen, ggf. mit Elektrostreuer punktuell nachsäen und im Spätsommer mal striegeln mit Nachsaat.
Habe den Streuer hinten auf der Schleppe aufgebaut damit er vorne nicht vom Kühler eingesaugt wird. Eigentlich geht das ganz gut, beim Striegel wird er ja auch nicht angewalzt.
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Re: Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon Schwabenjung26 » Fr Mär 17, 2023 11:31

Ich habe immer im Frühjahr geschleppt mit ner geliehenen Schleppe und dann im Anschluss in der FH den Eelktrostreuer und hinten mit der Güttlerwalze angedrückt.
Ging ganz gut, aber vermutlich ist der Streuer hinten dann doch besser aus den genannten Gründen. Ich kann nur an der Walze nicht viel anbringen, ist ne Gemeinschaftsmaschine.
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Re: Grünlandnachsaat mit Schleppe und Lehnerstreuer

Beitragvon Kartoffelbluete » Fr Mär 17, 2023 15:56

Grassamen vor die Güttlerwalze ist eigentlich optimal!
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