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Güllegrubber nachrüsten

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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8 Beiträge • Seite 1 von 1
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Güllegrubber nachrüsten

Beitragvon The_bread » Sa Feb 27, 2016 18:54

Hallo zusammen,

aktuell ist bei uns das Thema bodennahe Gülleausbringung in aller Munde.

Jetzt würde mich interessieren, ob ich zum Beispiel an einem altem Stahlfass (Pump- oder Vakuumfass) einen Güllegrubber anbringen kann bzw. wie kann ich erkennen, dass der Rahmen für einen solchen stark genug ist?
Das Hauptaugenmerk würde ich dabei darauf legen, dass die Gülle im Boden ist. Bodenbeareitung wäre nur sekundär. Breite wäre so ca. 3-4m.

Was wäre alles zu beachten, um verstopfungsfrei fahren zu können?

Auf Youtube hab ich ein System gesehen, bei dem mit zwei Verteilern (vom Prinzip her wie Schwanenhals, nur pro Verteile 2m) die Gülle verteilt wird, und anschließend mit ein paar Grubberzinken eingearbeitet wird. Ist dieses Prinzip dann 2020 auch noch zugelassen? Das Video kann ich leider nicht mehr finden :(

Ich würde mich auf eine Menge Anregungen freuen
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Re: Güllegrubber nachrüsten

Beitragvon xyxy » Sa Feb 27, 2016 19:25

In Meppen werden solche Teile versteigert im März, zu sehen auf https://www.rbauction.de/heavy-equipmen ... meppen-deu
Fifty shades of green
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Re: Güllegrubber nachrüsten

Beitragvon Holmer 91 » Sa Feb 27, 2016 21:01

Hallo,

befasse mich auch schon einige Zeit mit dem Thema. Hauptproblem ist, dass es bei den Fässern, die nicht definitv für eine 3- oder 4-Punkt im Heck ausgelegt sind, es sehr schnell sehr eng wird was die Stützlast an der Zugöse angeht - Stichwort Mindeststützlast.

So, mal angenommen das Fass hält den ganzen Spaß aus, dann würde mir n Grubber mit 13 Zinken, 37,5cm Strichabstand, und Einebnungsscheiben oder Zustreichern am besten gefallen. Damit hat man dann was vor z.B. Raps in die Stoppel oder vor Mais in die ZF.
By the way, was halten die profis hier von Packer- oder Stabwalzen hinterm Güllegrubber?
Arbeitsbreiten um die 3m sind mMn zu wenig, da fährt man mit dem Fass zu viel im Acker rum, auch wenn man nur mit 6-8m³ unterwegs ist.
Und wenn man schon in einen Grubber investiert, fallen die paar Kröten für nen ordentlichen Verteilkopf auch nicht mehr ins gewicht.

Bleibt das Frühjahr wenn man Gülle z.B. ins Getreide bringen will, dort dann wieder mit Breitverteiler ala Möscha oder Zunhammer solang sie noch zugelassen sind, oder man organisiert sich noch Schleppschlauch/Schleppschuh - teurer Spaß.
Und das Grünland ist nochmal so ne Sache für sich, wäre aber bei uns egal, weil kaum vorhanden.

mfg, Holmer
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Re: Güllegrubber nachrüsten

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Feb 27, 2016 21:11

Ich hab von der Sache keine Ahnung, nur frag ich mich manchmal, wenn ich nen 6m Grubber am Güllefass direkt festgemacht sehe, was da für ne unglaubliche Belastung zusätzlich aufs Fass geht.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Güllegrubber nachrüsten

Beitragvon landmann14 » So Feb 28, 2016 8:49

Ich habe vor ein paar Jahren ähnliche Überlegungen angestellt. Erst wollte ich auch einen Gruber hinten anbasteln, habe ich aber verworfen, da dann auch die Achse versetzt werden müsste und ein stabiles Hubwerk da hin müsste, wo keine passende Vorbereitung ist. Die nächste Idee war eine gezogene Scheibenegge anzuhängen, konnte ich mich aber auch nicht wirklich mit anfreunden. Dann habe ich versuchsweise einen Frontgrubber montiert und einen Gülleschlach unterhalb des Schleppers langgeführt und die Gülle direkt vor den Frontgrubber gesprüht. Hierzu habe ich mir aus Holland so einen Sprühkopf besorgt, der die Gülle direkt nach unten auf 3 m Breite verteilt. Jetzt musste ich aber immer mit Schlepper und Faß durch den frisch gegrubberten Acker fahren. Da das auch alles nicht Ideal war, habe ich mir vor zwei Jahren in Holland ein gebrauchtes Peecon-Fass mit original Vier-Punkt-Hydraulik gekauft, hier den Sprühkopf angebaut und einen zweibalkigen Grubber mit Stabwalze dahinter. Dies scheint mir nun eine gute, sichere und kostengünstige Lösung zu sein.
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Re: Güllegrubber nachrüsten

Beitragvon Holmer 91 » So Feb 28, 2016 19:30

Hallo,

was mir evlt anstatt einem Grubber vorschweben würde wäre ein Schleppschuhverteiler, bei dem auf dem Acker ein Striegel die Güllewürste im angeritzten Boden noch etwas zudeckt. Selbstverständlich so konstruiert, dass man das ganze auch ohne Striegel nutzen kann.
Mir wurde auf der Agritechnica auch von einem Hersteller zugesagt, dass sowas schon inder Entwicklung sei, leider wollten sie kein testfass damit rausrücken :lol:

mfg, Holmer
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Re: Güllegrubber nachrüsten

Beitragvon Florian 716 » Mo Feb 29, 2016 19:53

Holmer 91 hat geschrieben:Hallo,

was mir evlt anstatt einem Grubber vorschweben würde wäre ein Schleppschuhverteiler, bei dem auf dem Acker ein Striegel die Güllewürste im angeritzten Boden noch etwas zudeckt. Selbstverständlich so konstruiert, dass man das ganze auch ohne Striegel nutzen kann.
Mir wurde auf der Agritechnica auch von einem Hersteller zugesagt, dass sowas schon inder Entwicklung sei, leider wollten sie kein testfass damit rausrücken :lol:

mfg, Holmer



Moin. Ist halt die Frage ob diese Variante als eingearbeitet anerkannt würde. Wenn ja wäre das eine gute Lösung. Vor allem weil man ohne irrsinnige Schlepperleistung eine ordentliche Schlagkraft hätte
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