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Güllegrube als Zisterne

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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38 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon langholzbauer » Mi Aug 12, 2026 19:38

Das Spülwasser kann und darf ein Landwirt richtig dokumentiert mit dem Prallteller auf seinen Flächen ausbringen, wenn es unter 4,6 % TM hat. :klug:
Ob und wann mann da auch Fremdwasser einträgt, überlasse ich der Fantasie.
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon Hwoarang » Mi Aug 12, 2026 19:45

Um welche Größe geht es überhaupt.
10, 100, 1000 Kubik?... Macht vielleicht bei der Herangehensweise einen Unterschied
Nur weil keiner vom Hochhaus springt heißt das nicht das ich es auch nicht tue.
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon Alla gut » Mi Aug 12, 2026 19:46

Bei frischer dicker Gülle "schafft" das klare Wasser sicher ,das weis ich noch gut , Stichwort "Mistwürmchen " .
Ohne zu rühren .
Wir hatten mal so einen Fall mit Input Haustoilette .
Vielleicht kamen so die zersetzenden Würmer rein ?

Wie das Klarwasser wirkt wenn die Sinkschicht schon 30 Jahre alt ist weis ich auch nicht .
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon gaugruzi » Mi Aug 12, 2026 20:44

Ja es wäre interessant wie groß die Grube ist. Ich habe es auch mal überlegt und vor ca. 3 - 4 Jahren hätte ein Saugbagger mit 2 Mann bzw. Kanalreinigungsfirma für eine runde ca. 200 m3 Grube ca. 1500 EUR gekostet. dann wäre sie erstmal sauber gewesen.
dann wäre noch abdichtung Blindmachung von den öffnungen / Rohren wo sonst die Sch.... reingelaufen dazu gekommen und
die neuen Einläufe von Dachrinne und Pumptechnik.

Ich habe geschätzt dass ich auf 3000 EUR und mehr gekommen wäre und habe nichts gemacht.

Wäre hauptsächlich für Spritzwasser gewesen. auch wenn der Kubik Wasser und Abwasser kosten ca. 6,00 EUR.
wenn ich im Jahr 20 Kubik aus der Leitung brauche sind die Kosten überschaubar.

Sicherlich rechnet sich das ganze irgendwann nach 20 /30 Jahren......

Eine Überlegung wäre es zu machen da die Gemeinde bei Dachflächen Niederschlagsgebühren verlangt. Sind im Jahr ca. EUR 120 was aber auch noch vertretbar ist.
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon County654 » Do Aug 13, 2026 7:02

Ich hatte der Gemeinde vor 3 Jahren angeboten, sich mit 50 % an denn Reinigungskosten einer 400m³ Grube zu beteiligen um Löschwasser zur Verfügung zu haben.
Wurde damals abgelehnt, könnte aber derzeit macherorts ein Thema sein.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Aug 13, 2026 8:00

County654 hat geschrieben:Ich hatte der Gemeinde vor 3 Jahren angeboten, sich mit 50 % an denn Reinigungskosten einer 400m³ Grube zu beteiligen um Löschwasser zur Verfügung zu haben.
Wurde damals abgelehnt, könnte aber derzeit macherorts ein Thema sein.


Auf was für Ideen manche kommen.... :roll:
Löschwasser steht in geschlossenen Ortschaften für Wohnungsbrände oder Gebäudebrände genug zur Verfügung.
Wenn Du dann außerordentlich Betrieb machts, egal welcher Art, muss man sich halt selber drum kümmern.
Sonst kann ja jeder kommen und die Gemeinde müsste sich bei jeder Miste beteiligen.
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon Alla gut » Do Aug 13, 2026 9:32

Das mit den Löschwasserreserven ist in weitläufigen Landgemeinden schon ein Thema .
Ehemalige 100 jährige Gemeindereservoirs wurden da für den Zweck schonmal ertüchtigt .
Das vor 25 Jahren als die gesamte Versorgung mal erneuert wurde .
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon Redriver » Do Aug 13, 2026 9:49

Hallo,
genau auf welche Ideen manche kommen
Schwabenjung26 hat geschrieben:Auf was für Ideen manche kommen.... :roll:
Löschwasser steht in geschlossenen Ortschaften für Wohnungsbrände oder Gebäudebrände genug zur Verfügung

Ich glaube nicht das in den meisten Gemeinden genug Wasser über längere Zeit zur verfügung steht.
Aber wer im Aussenbereich baut muß hier auch offt Löschwasser vorhalten da wird mittlerweile bei der Genehmigung schon drauf geachtet.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon langholzbauer » Do Aug 13, 2026 11:46

Ob sich eine Gemeinde an solchen Projekten beteiligt, hängt von mehreren Faktoren und nicht zuletzt von der finanziellen Ausstattung ab.
Im Allgemeinen sind aber Feuerwehren dankbar, wenn sich jemand um Reserven für tankertaugliches Löschwasser kümmert.
Denn die Trinkwasserleitungen sind auch nicht unerschöpflich und bei Fernwasser muss die Gemeinde das Wasser auch bezahlen.

Da lässt sich vielleicht auch im Rahmen einer Übung die letzte Spülung des grob gereinigten Pottes organisieren.

Wir haben hier im Ort auch das Problem, dass der ehemalige Löschteich im Zuge der Dorferneuerung naturiert wurde und nun nur noch ein Tümpel ist, der keinen Tropfen Löschwasser liefern kann.
Damals wollten und konnten sich die Planer und Genehmiger nicht vorstellen, wie knapp das Wasser heute tatsächlich ist. :roll:

Aber das schweift schon viel zu weit vom anfänglichen Anliegen ab!
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon County654 » Do Aug 13, 2026 11:59

Schwabenjung26 hat geschrieben:Auf was für Ideen manche kommen.... :roll:
Löschwasser steht in geschlossenen Ortschaften für Wohnungsbrände oder Gebäudebrände genug zur Verfügung.
Wenn Du dann außerordentlich Betrieb machts, egal welcher Art, muss man sich halt selber drum kümmern.
Sonst kann ja jeder kommen und die Gemeinde müsste sich bei jeder Miste beteiligen.


Ich halte die Idee nicht für abwegig.
Es standen Kosten von 4-5.000 € im Raum, also gut 2.000€ für die Kommune.
Wenn man damit Daseinsvorsorge für die nächste Generation betreiben kann, ist das Geld gut angelegt.
Ich habe 50.000 l Löschwasser in einem Tank am Hof mit permanentem Zulauf aus einer Quelle.
Bin also nicht unbedingt auf den 400m³ Behälter angewiesen.
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Aug 13, 2026 15:05

Für den Einzelnen ist das eine prima Vorstellung, bin ich ja bei Euch.
In der Summe wärs auch ne gute Vorsorge, bin ich auch bei Euch.

Allerdings ist die Gesetzeslage eine andere.
Hier muss und wird die Kommune das notwendige Löschwasser zur Verfügung stellen, und da sprechen wir von 24m³/Std über die Dauer von 2 Stunden bei mind. 1,5bar im Umkreis von 300m um das Brandobjekt.
Das sind grad mal 400l/Minute, da bekommst grad mal einen Trupp einer Feuerwehr mit ausgelastet. Siehe auch Feuerwehrgesetz, mehr muss die Kommune nicht!

Was darüber hinaus benötigt wird wird im Rahmen eines Bau-Genehmigunsverfahrens überprüft. Sollte das nicht ausreichen muss jeder selbst Vorsorge betreiben, egal in welcher Art.
Und damit beteiligt sich keine ernsthafte Kommune an so einer kleinteiligen sinnvollen Lösung, weil eben der Nachbar gegenüber was dagegen haben könnte und sich die Beamte damit angreifbar machen könnten.
Das ist die Denkweise im besten Deutschland aller Zeiten.
Vielleicht ändert sich diese Denkweise noch, aber bis dahin werden die Verantwortlichen noch viel Kaffee miteinander trinken müssen.

Braucht ihr mir hier nichts erzählen, ich mach hier den Kommandanten, dazu habe ich all das schon mal beruflich geplant und kenne die Erfordernisse.
Und bei einem popeligen Küchenbrand reichen mir inkl. Füllung aller Schläuche hoffentlich die 600Liter die ein altes LF8/6 bereits seit 30 Jahren mit an Bord hat. Von den 1000l eines modernen TSF-W gar nicht zu sprechen. Da kann sich die Truppe dann im Nachhinein noch die Hände waschen und die Schuhe dazu.
Die TSF-W werden ja schon hergenommen um frisch gepflanzte Bäume in der Kommune zu gießen weil die nicht mal mehr nen IBC Container selbstständig auftreiben können.

Sorry für OT.
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon AEgro » Do Aug 13, 2026 15:26

Ebenfalls OT.
Früher hieß das Motto bei der freiwilligen Feuerwehr,
spritz obendrüber, dann brauchen wir nicht mehr soviel aufräumen.
Und ganz Unrecht hatten die Alten nicht.
Bei den Bränden, die ich in 45 Jahren als aktiver FW-Mann erlebt habe, wars immer so,
dass die Betroffenen immer besser dran waren bei der Entschädigung durch die Feuerversicherung,
wenn möglichst viel verbrannt war.
Und da gabs auch keine Diskussionen über evtl. Restwert und ob noch wieder Instand zu sezten.
Deshalb bruachts nach m. M. auch nur soviel Wasser, dass nicht betrofene Gebäude geschützt werden können.
Für einen rechtzeitig Erkannten Entstehungsbrand reicht das Wasser aus den wasserführenden Fahrzeugen.
Zum Thema:
Ob eine Grube/Zisterne als Löschwasserbehälter geeignet ist, ist auch stark von ihrer Lage abhängig.
Die alten Gruben wurden früher um Kosten zu sparen fast immer möglichst nah an die Gebäude gebaut.
Wenn der Stall brennt, möchte ich als Einsatzleiter keinen meiner Männer zur Wasserentnahme 5 m neben die Giebelwand stellen.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon 304 » Do Aug 13, 2026 22:21

County654 hat geschrieben:Ich hatte der Gemeinde vor 3 Jahren angeboten, sich mit 50 % an denn Reinigungskosten einer 400m³ Grube zu beteiligen um Löschwasser zur Verfügung zu haben.

Da bist du an der falschen Adresse.

Über den Grundschutz hinausgehend notwendiges Löschwasservolumen ist Sache des Eigentümers. Liegt im Eigeninteresse jedes Eigentümers entsprechend vorzusorgen und sich zu beteiligen.
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon langholzbauer » Do Aug 13, 2026 22:29

Ist da nicht auch wieder ein Denkfehler drin?
Solange in dem Stall noch Vieh und Futter/Stroh mit hoher Brandlast untergebracht sind, braucht es den Pott auch noch für Gülle.

Mittlerweile werden große befahre Pötte mitten im Hof und einige mitten im Ort frei, weil nach 30/40 Jahren die Viehhaltung komplett in den Außenbereich zieht.
Sowas zu reinigen, mit einem guten Quellzufluss und Überlauf auszustatten, kostet auf Jahre gerechnet ein Bruchteil, dessen, was die Fernwasserversorgung der FW und damit der Gemeinde bei nur einem Großbrand berechnet.
Wenn das ganze unbürokratisch als Privatpartnerschaft organisiert ist, übernimmt der Eigentümer des Pottes die Wartung und Unterhaltung kostenlos, dafür, dass er das Wasser nutzt und sich die Gemeinde nur um die nötigen Genehmigungen kümmert .
Und natürlich gehört dafür ein sauberer Vertrag aufgesetzt!
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Re: Güllegrube als Zisterne

Beitragvon T5060 » Do Aug 13, 2026 23:48

In der Zeit wo ihr diskutiert, hätte ich die Grube abgepumpt, den Schlamm rausgeschippt, das Ding eingeschäumt und sauber abgewaschen.
Würde aber nochmal waschen um im Beton eingelagerte Salz auszuspülen. Dann kann man das hübsch anmalen, mit einer Wendeltreppe versehen
und man hat ne rattenscharfe geile Location geschaffen.
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