Hallo,seit letztem Winter habe ich einen alten Jensen Buschhacker,der aber 3 verschiedene Hacklängen produzieren kann,2-4 und 6cm! Da habe ich zuerst 3-4rm 2cm Hackschnitzel erzeugt,es kam zu einer leichten Gärung,Erwärmug,jetzt allerdings schaufel ich das Zeug zwischen einigen Scheithölzern,und zwar Eiche frisch aus dem Februar,ist jetzt trocken,ganz praktisch zu einschaufeln in den 14kw Scheitholzofen Vitoleg 100 von Vießmann! Nun die 6cm Ware hat sich nicht erwärmt,ist halt sperriger ,beim einfüllen,bei den 2cm Hackchnitzeln kann es bei zu hoher Schichtung zu kleinen Verpuffungen kommen,was man bei der Grobware nicht hat,deshalb muß man das kurze überlegt in Mischung mit Scheithölzern einlegen! Wie seht ihr die praktische Handhabung ? Mfg.H.Sch.
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
Hallo Fortschritt! Du musst dich mit der Materie noch fest auseinander setzen! Gratuliere dir das du so ein Gerät hast, lass es dir nicht ausreden! Zum 1. warm wird es,zu feucht u. zu kurz gehackt,mit viel Feinastanteil,Nadeln o. Blättern! Zum 2. du musst das Material vortrocknen,am besten dort wo du es abgesägt hast,ja nicht auf einen Haufen legen! Zum 3. ich mach meine Erfahrungen schon seit 93 mit einem Naturzug-Unterabbrandofen! Wie gröber gehackt,wie besser die Trocknung! Bei 6cm bist du an der unteren Grenze für einen reinen "Unterabbrandofen" bei händischer Beschickung. Das Problem ist,die Öffnung unten macht es dir zu! Die Primärluft muss durch das Hackgut können,zur Abbrandöffnung. Habe u. hatte das selbe Problem,bei einer Korngrösse v.3-16cm. Die Lösung beim Hersteller o. Instalateur totale Fehlanzeige bei mir. Kann ja sein das du bei Vissmann jemanden findest,zeig ihm auf jedenfall dein Material. Ein Neffe (Instalateur) biss sich in die Materie ein. Einen schrägen Rost einlegen! Das Scheit macht dir die Öfnung nicht zu,sondern das Hackgut,u.dann raucht es am Kamin,u. du bist gleich d. Müllheizer im Dorf. Glaub mir Äste u. Knickholz ist kein Müll,es braucht nur mehr Hirn beim Heizen. Wenn es dir zu nahe geht gerne per PN! Schildere dann dein Umfeld bitte,um eine bessere Einschätzung zu bekommen!
@Steyrer 8055 ,nun ,wie gesagt der Vitolig 100,ist noch kein Vergaser,und mit Köpfchen beschicken,ist das A und ,um Verpuffungen zu vermeiden! Ich bin ldw. fast Rentner,habe die Vießmann Kombi mit Ölbrenner,(der nur bei frostigen Wetter,und im Sommer für Warmwasser genutzt wird,also der Ölbrenner ist noch sehr wenig genutzt! Bin aber froh,wenn man mal Rücken hat ,oder einen Infekt,das dann der Ölbrenner da ist,man wird sowieso nicht jünger ! Der Jensen Buschholzhacker war nach dem Motto gerne haben gekauft,schon ein gut erhaltener Oldtimer,über amortisieren, brauchen wir in meinem Alter wohl nicht mehr drüber reden,Holz kann ich von dem Pächter meiner Flächen,beim Baumrückschnitt und Fällen in den Wiesen genügend bekommen,muss ich aber selber sägen ! Es macht Spaß,auch wenn es mal ein paar Wochen anstrengend ist,aber das Ende ist halt offen,hoffe möglichs noch 10Jahre das so händeln zu können,meine Söhne sind in der Stadt Bremen,und haben mit dem ganzem bei mir auf dem mittlerweile Resthof nicht mehr viel am HUT ! Apropo die Lagerung der Hackschnitzel habe ich bei 4rm auf einem alten Anhänger unter Dach,und 8Rm auf einer Betonplatte,an einer Eckmauer,(ehemals Lagerstätte für Futterabfälle)und decke es mit einem Vlies ein! Bei einer Besichtigung (eingeladen von meinem Pächter) BEI einem Verwalter von ehemals Reemtsma Tabak);;Sein Studien Kumpel sahen wir einen riesen Stapel Hackschnitzel,in einer sehr großen Lagerhalle,ich meinte raus zu hören,das sich das durch Erwärmung selber trocknet,wird vielleicht mal umgeschichtet,mit einem Radlader,der Betrieb hat 7000ha,da fällt dannschon was an,bei Knicks,und er hat wohl einen 800Einwohner Ort dort mit Heizwärme zu versorgen! War hochinteressant,der Betrieb liegt in Ostseenähe,zwischen Lübeck und Wismar,könnt hier noch einen Roman schreiben,Fakt ist wo Geld ist von außerhalb der Landwirtschaft,findet man alles vom feinstem vor,gesund ist dei Entwicklung insgesamt nicht ! Mfg.H.Sch.
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Hallo Fortschritt! Jetzt weis man etwas mehr zu deiner Situation! Vergleich dich nie mit einem Grossen,wer ein 800 Seelen Dorf versorgt muss technisch anderst denken. Wenn es bei dem schwitzt ist das kein Thema. Grössere Öfen haben eine Schamott-Ausmauerung,da darf kein Hackgut mit 15-25% Feuchtigkeit gar nicht rein,minimum 40% u.mehr.Er verkauft Wärme keine Arbeit,ist ein grosser Unterschied.Den Bären mit dem schwitzen,band man mir auch schon auf,sei wie beim Heustock. Habe die selbe Heiz-Situation wie du,nur o. Kinder,u.den vererbten "Holzvogel".Bin ich krank,lieg im Krankenhaus,o.bin eingegipst,läuft "Gott Lob" die Ölheizung.Ich mache mit meinen Hackern die Vollbaum-Ernte,u.der Räumefekt ist enorm.Ich habe alle anderen Schienen ausprobiert,darum bin ich glücklich mit meinem Gerät.Wer gerne mit Holz arbeitet u. Besitz hat,ist nicht zu faul zum heizen.Ich weis von Älteren die sagten,jetzt wollen sie mir das heizen u.Holz machen auch noch nehmen.Freu dich das du unter Dach Platz hast,das habe ich leider nicht,aber um die Vortrocknung wirst du nicht rum kommen. Niemand kann so billig trocknen,wie Sonne,Wind u.kalte Luft! Deine unterste Grenze sind die 6 cm,auch vom Händling her.Nimmst du d. HG kleinweise zum Ofen,o.hast du eine Bucht im Heizraum dafür? Sag mir handelt es sich bei dir,um Laub o.Nadelholz? Ich heize fallweise mit Herz,Wurzel,Ast,Knick u.Stammholz,von allen Baumarten.Holz bis 10 cm gibt Stückholz,darunter HG. Mein Pöttinger-Hacker dürfte baugleich,zu deinem Jensen sein,mein KOPO ist eine ganz andere Welt!
Hallo@Steyrer 8055 ,Nun das war ein guter Hinweis,sicherlich muss man bei unserer Beschickung von einfache Scheitholzöfen ,besser vortrocknen,hatte jetzt übers Jahr einen flachen 5,7t Anhänger,nicht mehr verkehrstgl. ist ! Das war gut,allerdings hatte ich so ,rm auf cm gehackt,das Holz aus frischer Eiche wurde warm,war jetzt aber trocken,leichtes Schaufeln,hat vielleicht ja Heizenergie gekostet! Weiss noch nicht,ob ich nur cm mache ,oder 4cm,2cm war definitiv zu kurz,obwohl die 6er Ware,schon ein bischen stuckiger ist beim Einschaufeln! Vielleicht sollte man noch eien Anhänger kaufen,nur für die Lagerung,weil ich jetzt das meist ,wie schon geschrieben,an einer Eckmauer abkippe,mit Vlies abdecke ! Mfg.H.Sch.
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HS müssen für die Lagerung so grob als möglich (abhängig von der HS-Anlage) und stückig sein, feineres Hackgut macht dagegen bei der Förderung und Zuführung zum Kessel weniger Probleme. Je feiner und feuchter die HS desto größer die Gefahr der Nacherwärmung da der HS-Haufen nicht so gut durchlüftet wird. Auch ein hoher Feinanteil im Hackgut ist hier negativ. Die im Lager entstehende Wärme kann direkt vom Energiegehalt der HS abgezogen werden - irgendwo muß diese ja herkommen. Weiter ist zu erwähnen dass HS aus Laubholz (Eiche ausgenommen) aufgrund der höheren biologischen Aktivität schneller abbauen als HS vom Nadelholz. Aber das kennen wir ja vom Stückholz, auch dort verliert zB. die Buche bei Überlagerung deutlich mehr an Heizwert als Fi/Ta in der gleichen Lagerdauer. Stückholzkessel und Hackschnitzel sind eigentlich nicht kompatibel, je feiner die HS desto problematischer. Die ganz grob gehackten Aststücke bereiten idR. keine Probleme, da sich hier die blanke Holzoberfläche noch in Grenzen hält. Das Ursache ist folgende: Die HS haben eine deutlich größere Oberfläche als Scheitholz bei gleichem Füllvolumen. Dadurch hat man dann ein deutlich größeres Ausgasen als beim Stückholz. Diese Gasmenge können die Stückholzkessel dann nicht sauber abbrennen. Schaut mal in die Retorte eines modernen HS-Kessels - da brennt nur eine Handvoll bei 50Kw! Abhilfe kann evt. eine künstliche Verkleinerung des Brennraumvolumen sein, muß im Einzelfall ausprobiert werden. Gruß, der Limpurger
Hallo Fortschritt! Ich würde mir keinen Wagen kaufen,steht sich nicht dafür! Die Menge die du hast,reicht dir allemal der Wagen u.die Ecke,u.sonst kannst du immer noch auf den Wagen einen Gitteraufbau machen. HG ist nur zum zuheizen,mit gutem Räumefekt auf dem Feld,u. sinnvoller Nutzung von Ästen. Die Eichenäste hätte ich auch gehackt. Ich heize ca. 50/50 Stückholz zu HG bei allen Baumarten. Ich hatte anfangs das Problem,wohin mit den Ästen,die Bäume standen am Waldrand,der Waldbesitzer wollte keine Äste vom Wiesenbesitzer,darum meine HG-Erzeugung u. ich war der Pächter. Die Idee den Wagen noch so zu nutzen,ist sehr gut von dir! Wie nimmst du das HG in den Heizraum,hätte mitunter eine Idee für dich?
Hallo,@ Limburger,gut erklärt,meine jetzige Testphase mit eben einen Naturzug Kessel ,Vitolig 100 ,untenabbrand,hat mir gezeigt,das Scheitholz,nach wie vor mit 60-70% Anteil wichtig ist,nichts destotrotz ist es auch angenehm Kurzware Hackschnitzel ,dazwischen zu schütten! Erst anzünden mit Zeitung und Pappe,dann gemischt einige Stücken Scheitholz,mit Hackschnitzel ,und auch die Verbrennung fällt sauberer aus,als wenn man zuviel HS. auf einmal rein schüttet,was ja regelrecht das Feuer abwürgt,mit heftiger Rauchentwicklung! wie schon geschrieben,Stammholz,kann ich selber ,bei einem Pächter meiner Flächen sägen,da habe ich dann einen einfachen Sägeholzspalter,und Vorspalter der einefachen Art,für Stücke über 30cm Durchmesser,macht schon Arbeit ! Wenn ich 30-40% Hackware verwende,kann die Scheitholzproduktion in dem Maße reduziert werden! Und selbst abelagertes Buschholz,liegt hier schon mal in einsamen Wirtschaftswegen,da produziert man recht schnell seine Hackware ,und eben auch die Reste Verwertung vom Kopfholz der gefällten Bäume ,hier öfter hauptsächlich an Rändern von Acker und Wiesen,habe keinen Wald ! Mfg.H.Sch.
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@Steyrer 8055,hat sich gerade überschnitten,unserer Eintrag hier,ja du hast recht,will das man nicht übertreiben,könnte meinen alten Anhänger vielleicht mit einem STABILEN höheren aufbau ,aus Schalholz,mit Abstand genagelt erstellen,dann könnte es draußen im Frühjahr und Sommer trocknen ,vielleicht mit Vlies als Dach,im Herbst dann abkippen,du händelst es ja auch im kleinem ,so ähnelt sich unsere Hobby Holzerei,mit etwas Gerwinn ! Ich habe für Scheitholz eine alte Milchkammer mit breiter Tür,so das ich immer mal 12 Gitterboxen,mit der Pallettengabel praktisch reinstelle,das Buschholz,hole mit Schiebkarre ,und stelle es in unserem großem Heuzungsraum !Mfg.H.Sch.
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Hallo Fortschritt! UI der Heizraum ist aber gross,wenn 12 Gitterboxen Platz haben,das hätte ich nicht gedacht? Weisst du wie praktisch es ist,wenn 1 Gitterbox mit HG gefüllt ist? Mit der Schneeschaufel Box-Ofen,u.alle 4 Wo.eine weitere Box hinstellen. Wenn dein Stückholz in Boxen verstaut ist,kann man das selbe mit HG machen,trocknet noch besser. Bei mir trocknet alles in Harpfen in Palettengrösse, zu jeder Jahreszeit gehackt,u.in 3-4 Monaten maximal trocken.Wir haben fast das selbe Ofensystem,ich mit einem TOP-Lader,nur muss ich mit kleineren Brötchen vom Platz zurecht kommen. Mein Gewinn ist persönlicher Natur,da die Denkweise nicht nur vom Tellerrand bis zum Mund geht. Sehr zum Gespött meiner Nachbarn. Nur die Freude u.der Vorteil ist das Gleiche! Freude beim Heizen ist,wenn man kann,aber nicht muss!
@steyrer 8055,,sorry hatte ne 1 vor der 2 getippt,es gehen 2 Stückholzboxen rein,in die seperat alte Milchkammer,von da gehe ich immer mal mit einem Maurerkübel zum 8mtr. entfernten Heizungsraum,wo aber locker ne Schiebkarre mit reinpaßt,Mfg.H.Sch.
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!