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Hackschnitzelheizung! Welche Marke?

Ob Biogas, Photovoltaik oder Windkraft, Regenerative Energien gewinnen immer mehr an Bedeutung in der Landwirtschaft.
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Hackschnitzelheizung! Welche Marke?

Beitragvon Jubi » Mi Jul 23, 2008 8:04

Hallo zusammen,
ich möchte eine 100kw Hackschnitzelanlage auf unserem Hof Installieren. Lagerräume und Heizungsraum sind mit dem Frontlader erreichbar. Hackschnitzel werde ich aus dem eigenem Wald erzeugen können. Ich habe jedoch bei der vielzahl der Heizungsanbieter keine Ahnung welche Heizung man bevorzugen sollte.
Welche Erfahrungen habt ihr mit eurem Heizungstyp gemacht? Worauf ist besonders zu achten? Habt Ihr Tipps für mich?
Ich werde mir in nächster Zeit noch einige Anlagen in unserer Nähe ansehen. In meiner engeren Wahl sind im Moment ein Kessel der Firma KWB und einer der Firma Heizomat.

Vielen Dank
Jubi
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Beitragvon hoizfuchs » Mi Jul 23, 2008 22:06

Hallo. Schön dass du dir eine HS Heizung einbaust mit einer Feuerungsleistung von 100 kw. Wir haben selber 2 Wohnhäuser, einen Stall und eine Maschinenhalle (40 kw gebläse) in einem 300 meter fernwärmenetz an eine Hackschnitzelheizung gekoppelt. Wennst du bilder willst frag nochmal nach. Unsere hat 150 kw und ist ein schmid ofen. Er ist meiner Meinung nach der beste ofen der Gegenwart, inklusivve seinen Vorschubrost, womit auch auch oft nasses Material beschicken kann. http://www.holzfeuerung.ch/d/index.php?file=10

Wir sind sehr zufrieden mit ihm. Sehr robust und findet auch Einsatz in großanlagen größer als 5 Mw.

zum KWB. Dieser Ofen ist ein mittelwertiger Ofen. Ein nachbar hat den gleichen mit 150 Kw. Hierbei ist das Problem dass er sehr schöne, kleine und gleichmäßige Hackschnitzel braucht, sonst geht gar nichts, wegen dem DREHTELLER. Dafür ist er aber sehr, sehr günstig.

Was du noch beachten solltest.

Bezüglich der Leistung: 100 kw bei 30 % oder 40 & Materialfeuchte

Viele Hersteller machen hier unterschiedliche Angaben.

Wasserinhalt sollte möglichst groß sein.

Ofenqualität erkennt man auch teilweise am Ofengewicht.

Kauf dir undbedingt die stärkste Austragung, und versetze das Teller ein wenig ( vorne rechts bleibt bei mittiger justierung immer mehr über)

Schau dasst du einen Ofen kaust, denn man regeln kann über luft usw, also von der leistung, nicht dass er im sommer 5 min vollgas fährt und wieder abschaltet. sondern evtl mit 30 % 15 min.

Lamdasonde ist heutzutage Pflicht.

Es sollte ein externer Überhitzungsschutz am Vorlauf angebracht sein.

Und im falle des Öffners der 3 Phasen sollte dann gewährleistet sein dass die umwälzpumpe weiterläuft, (strom aus- pumpe aus(denn bei kwb über steuerung gespeist, ofen erhitzt sich, wird zu heiß) sollte die pumpe weiterlaufen, elektrotechnisch bestimmt machbar.

ps. haben selber geraden einen kwb gekauft mit 30 kw leistung für ein entfernetes neugebautes wohnhaus.
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...

Beitragvon hoizfuchs » Mi Jul 23, 2008 22:09

Auch auf den leistungsbereich der Hersteller achten. z.b. schmid machte aus einen 5 MW ofen auch einen 100 kw ofen. und z.b. Haargasner ausnen 15 kw einen 200 kw hackschnitzel und wenn ich diesen mit unserem vergleiche ist dasn witz...........
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Beitragvon Jubi » Mo Jul 28, 2008 13:45

Danke für deine Antwort. Die Sache mit den G30 Schnitzeln bei dem KWB Ofen gibt mir auch zu denken da z.b. der Heizomat G50 verträgt. Was hälst du denn von dem Einbau eines Pufferspeichers? Bei der KwB erforderlich und beim Heizomat nicht!? Brennt der Schmid Ofen immer?
An die Heizung kommt ein ca. 170 m langes Nahwärmenetz, dieses soll als Pufferspeicher (Heizomat) ausreichen.

MfG
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hallo.

Beitragvon hoizfuchs » Mo Jul 28, 2008 15:11

Wahrlich in der Tat, das Netz ist ein "pufferspeicher". Was hast du für Abnehmer? Uns wollte der Händler auch immer eine PUfferspeicher aufschwätzen, bis Schmid sagte lass das. Der Ofen schaltet bei uns bei 74 grad ein und bei 80 Grad aus; er brennt nicht immer, bzw brennt schon immer, aber bei "aus" bläst er keinen Sauerstoff rein.Ein Pufferspeicher ist für Spitzenzeiten(Hotel,7.00 Uhr) Aber im Moment glaube ich gibts sogar eine Förderung von 2000 euro. Also schaden tut er nicht, ist aber nicht immer notwendig) Im Sommer hast du sogar mit einem weiteren Problem mit dem Pufferspeicher zu kämpfen, wenn der Ofen nich so gut selber zündet- Beispiel:

Ofen macht ca 4000 liter Pufferspeicher voll, dies langt lange zeit, derweil geht das Feuer im Ofen aus und er zündet evtl bei feuchtem Material nicht. Wie heist dein favorisierter Heizomat, bzw wie verbrennt er, kwb ist bekannt übers drehteller, braucht halt schöne HS, Heizohack weis ich jetzt nicht, willst du alles verheizen sprich Hackschnitzel, sägespäne und feuchtes Material dann geh zu schmid mit schubboden, kostet allerdings auch 40 % mehr.
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Beitragvon Nocka » Di Jul 29, 2008 17:09

dann geh zu schmid mit schubboden, kostet allerdings auch 40 % mehr.
und hast bewegliche Teile im heißen Bereich die schneller verschleißen. Schade nur, dass sich die Leute sich nicht melden, die mit den beweglichen Rosten Erfahrungen haben. Vielleicht diejenigen, bei denen sich die zähflüssige Schlacke in den Rosten festgesetzt hat und dann mit Hammer und Meißel die Sache wieder frei bekommen haben. Bei der Verbrennung von Kernholz ist das natürlich kein Thema!
Zudem, bei Schmid erlischt die Garantie wenn Getreide ins Spiel kommt!

MfG F.J.
„ Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt....“
(Khalil Gibran 1883- 1931)
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Beitragvon hoizfuchs » Di Jul 29, 2008 19:18

Wir haben ihn nun 10 Jahre, und bis jetzt hat sich noch nichts festgesetzt, wobei wir von trocken bis feucht, von qualitätshackhnitzel bis sägespaäne heizen, und ausserdem war die Rede von einer Hackschnitzelheizung und nicht vom Getreide- bei den Lebensmittelpreisen?!
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Beitragvon hoizfuchs » Di Jul 29, 2008 19:19

ja extra für das nasse material und schlackebildung ist der schubrost ausgelegt! ausserdem bewegt er sich alle minuten 2 oder 3 mal für 2 sekunden.
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