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halben Acker kaufen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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halben Acker kaufen?

Beitragvon dennis81 » Di Dez 05, 2017 10:10

Hallo,

hoffe bin hier richtig.

Wir haben früher zu Hause bisscheln Landwirtschaft gehabt, das wollte ich gerne wieder.

Hab vor 5 Jahren ein altes Haus gekauft und es ist fast fertig (viel gebaut), auch aussen,
leider kleines Grundstück.

Gegenüber des Hauses (andere Strassenseite) ist mäßig genutztes Ackerland, der Besitzer
wohnt ein gutes Stück weg und muss mit dem Trecker hierhergondeln, das ganze in Niedersachsen.

Es gibt diesen "Grünstreifen" der vermutlich auch gefördert wird?!?
Bebaut mit Häusern werden soll die ganze Ecke soweit ich weiss nicht.


Ich dachte so max an 1 Morgen (Viertelhektar) für ein paar Obstbäume und den Rest Garten,
paar Kartoffeln usw. usf. einen kleinen Einachser mit Zubehör und noch paar andere
Sachen habe ich schon da.

Ich möchte mich nur gut vorbereiten wenn ich mit dem Bauern spreche, es wäre klasse
wenn es klappt, da es direkt am Haus dran wäre und nicht eine kleine Weltreise mit dem
alten Einachser ;)


1 Morgen ist halt nicht allzuviel, da ist die Frage ob er für so kleine Mengen überhaupt
extra zum Notar rennen will.

Das kleine Stücke mehr qm Preis haben als große ist mir klar, aber nunja wäre bei
der größe aber vermutlich gut machbar, der Hauskredit ist in 1 Jahr abbezahlt (war
nicht so viel).

Ich möchte lieber kaufen als pachten..

Da die Strasse zwar am Dorfrand liegt, aber noch immer innerorts könnte der Bauer
darauf spekulieren das es irgendwann Bauland wird.

Angenommen das Stück wäre abgetrennt, müsste der Bauer dann den Grünstreifen an
der Stelle unterbrechen (wäre ja sonst "doppelt gemoppelt") und verliert so Fördergelder?


Könnt ihr mir paar Tips geben wie ich ihn überzeugen könnte? :D
dennis81
 
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon allgaier81 » Di Dez 05, 2017 10:21

Moin,

mit Einwurf genügend kleiner Scheine wirst du ihn vielleicht überzeugen können. Aber die Fördergelder für einen Grünstreifen (meinst du Blühstreifen oder ähnliches?) sind nicht so hoch wie die EInnahmen wenn es mal Bauland wird.

Wie groß ist die Gesamtfläche? Zerschneidest du mit deinem Flicken die ganze Fläche?
Mach doch mal eine Skizze.
Gruß, allgaier
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon Family Guy » Di Dez 05, 2017 10:43

"Gehe nicht zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst"
Die Frage, ob Land verkauft wird, muss man sehr vorsichtig angehen, sonst versteht dein Gegenüber die Sache völlig falsch und dein ganzes Vorhaben ist durch.
Hast du irgendwie durch die Blume gehört, ob der Abgeber verkaufsbereit ist? Gibt es Kinder, gibt es Vollerwerb?

Ich persönlich würde mich von Land direkt am Dorfrand nicht trennen, denn du hast die Begründung schon selbst gegeben, irgendwann wird es eventuell mal Bauland, Landbesitzer denken oftmals in Dekaden und länger.

dennis81 hat geschrieben:1 Morgen ist halt nicht allzuviel, da ist die Frage ob er für so kleine Mengen überhaupt
extra zum Notar rennen will.


Grundstücksgeschäfte grundsätzlich nur beim Notar, hat nichts mit wollen zu tun.
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon allgaier81 » Di Dez 05, 2017 10:51

Eventuell kannst du es eher langsfristig pachten um dort Gemüse anzubauen. Obstbäume sind dann schlecht.
Wärst du denn bereit 10000€ und mehr für ein bisschen Gemüseland auszugeben?
Gruß, allgaier
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon dennis81 » Di Dez 05, 2017 10:58

Family Guy hat geschrieben:Die Frage, ob Land verkauft wird, muss man sehr vorsichtig angehen, sonst versteht dein Gegenüber die Sache völlig falsch und dein ganzes Vorhaben ist durch.
Hast du irgendwie durch die Blume gehört, ob der Abgeber verkaufsbereit ist? Gibt es Kinder, gibt es Vollerwerb?
Ich persönlich würde mich von Land direkt am Dorfrand nicht trennen, denn du hast die Begründung schon selbst gegeben, irgendwann wird es eventuell mal Bauland, Landbesitzer denken oftmals in Dekaden und länger.


Das ist mir bewusst das es ein sensibles Thema ist, daher frage ich auch hier.
Ich wollte mich halt mal nett mit Ihm unterhalten und dann ein Angebot machen auf einem Zettel und dann kann er entscheiden.
Aber das sollte dann schon Hand und Fuss haben auch preislich bin ich noch nicht sicher was ich anbieten soll.

Habe nicht gehört das er verkaufen will, er kommt von weiter weg und hat Land vor allem wohl dort, Kinder sind glaub ich da, habe mal einen Jungen mit rumfahren sehen, denke schon das es Vollerwerb ist, er hat dicke Technik.

Für allgaier81:

Ja ich meinte Blühstreife an der Strasse, habe mal eine Skizze angehängt.

Bild

Das Gelbe sind normale Häuser bzw. bebaute Grundstücke, Grau ist das Ortsausgangsschild und Rot das was ich gerne hätte ;)
Zuletzt geändert von dennis81 am Di Dez 05, 2017 11:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon dennis81 » Di Dez 05, 2017 10:59

allgaier81 hat geschrieben:Eventuell kannst du es eher langsfristig pachten um dort Gemüse anzubauen. Obstbäume sind dann schlecht.
Wärst du denn bereit 10000€ und mehr für ein bisschen Gemüseland auszugeben?


Den Morgen für 10000 plus Notarkosten würde ich sofort nehmen.
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon Eicher1950 » Di Dez 05, 2017 11:14

Das rote gehört dann zum grünen, und das gehört in einem Stück dem potentiellen Verkäufer ? Wie kommst du darauf, dass er verkaufen möchte ? Falls er an dich verkaufen SOLLTE, was ich eher nicht glaube, da das wirtschaftlich totaler Unsinn wäre, wirst du für die Fläche wahrscheinlich etwas mehr Geld in die Hand nehmen müssen...vor allem dann, wenn er merkt wie groß dein Interesse ist.
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon dennis81 » Di Dez 05, 2017 11:19

Eicher1950 hat geschrieben:Das rote gehört dann zum grünen, und das gehört in einem Stück dem potentiellen Verkäufer ? Wie kommst du darauf, dass er verkaufen möchte ? Falls er an dich verkaufen SOLLTE, was ich eher nicht glaube, da das wirtschaftlich totaler Unsinn wäre, wirst du für die Fläche wahrscheinlich etwas mehr Geld in die Hand nehmen müssen...vor allem dann, wenn er merkt wie groß dein Interesse ist.


Ja genau so ist es, das rote gehört zum grünen dazu.

Nunja, meinst Du es ist von vornherein hoffnungslos?

Im Dorf gibt es ansonsten noch weiteres ungenutztes Bauland für Neubauten, das hier ist wohl nicht "im Plan" enthalten, daher dachte ich man kann ihn ja mal fragen.

Aber klar, theoretisch könnte sich das später irgendwann mal ändern.

Aber das eine Haus links davon ist (schätze in den 60erin) ja auch "rausgeschnitten" und verkauft worden.
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon Eicher1950 » Di Dez 05, 2017 11:25

Was heißt "ungenutztes Bauland" ? Ist das schon ausgeschriebenes Bauland oder könnte man da einfach vom Platz her drauf bauen ? Das ist ein Unterschied. Ich weiß nicht ob dein Fall Hoffnungslos ist, ich kenne ja die Umstände nicht. Wenn die Fläche die du haben willst Bauland sein sollte, dann wird der Verkäufer auch sicherlich einem Verkauf zustimmen, allerdings auch zu den örtlichen Preisen für ausgewiesenes Bauland..das wird dann teuer. Du musst sowieso mit ihm sprechen..danach wirst du wissen ob du Erfolg haben wirst oder nicht..:).
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon dennis81 » Di Dez 05, 2017 11:27

Eicher1950 hat geschrieben:Was heißt "ungenutztes Bauland" ? Ist das schon ausgeschriebenes Bauland oder könnte man da einfach vom Platz her drauf bauen ? Das ist ein Unterschied. Ich weiß nicht ob dein Fall Hoffnungslos ist, ich kenne ja die Umstände nicht. Wenn die Fläche die du haben willst Bauland sein sollte, dann wird der Verkäufer auch sicherlich einem Verkauf zustimmen, allerdings auch zu den örtlichen Preisen für ausgewiesenes Bauland..das wird dann teuer. Du musst sowieso mit ihm sprechen..danach wirst du wissen ob du Erfolg haben wirst oder nicht..:).


Nein die Fläche ist natürlich kein Bauland.

Im Dorf gibt es aber an 2 anderen Stellen noch Bauland am Rande von kleinen Neubaugebieten wo noch Land verkauft wird für EFH.

Interressant nur das er vor vielen Jahren schonmal ein Stück extra verkauft hat, das würde heute sicher nicht mehr als Bauland eingetragen, aber ein Stück abgeschnitten ist heute schon.
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon Eicher1950 » Di Dez 05, 2017 11:33

Das Problem ist eigentlich ganz leicht erklärt: VERKAUFEN kannst du nur einmal :).


Danach ist es weg, deshalb wird jeder Landverkäufer sein Land nicht zum Spottpreis veräußern..:). Da sehe ich das größte Problem. In deinem Fall wäre vermutlich günstiger irgendwo einen Garten zu pachten..das ist natürlich nicht so bequem als die Fläche bei dir gegenüber, das sehe ich ein..aber wohl realistischer..:).
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon Family Guy » Di Dez 05, 2017 11:37

Wenn der jetzige Besitzer nicht unter allergrößter Geldnot leidet, wäre er dumm, nein absolut blöd, das Filetstück seiner Koppel zu verkaufen. Die Zeit arbeitet für ihn, und wenn es kein Bauland wird, hat er auch nichts verkehrt gemacht.
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon dennis81 » Di Dez 05, 2017 11:42

Ihr habt vermutlich Recht, ob es das "Filetstück" ist weiss ich nicht.

Dachte ich versuche da mal was zu investieren und halt mehr bieten, aber eine konkrete Vorstellung habe ich nicht.

Gut es soll jetzt auch nicht peinlich werden, werds dann wohl eher lassen ihn zu fragen.
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon Family Guy » Di Dez 05, 2017 11:46

dennis81 hat geschrieben:....
1 Morgen ist halt nicht allzuviel....


Wenn man davon leben will und muss ist jeder eigene Morgen wichtig. Bring nie den Spruch, da kannst du dich von trennen, du hast doch genug.
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Re: halben Acker kaufen?

Beitragvon Fassi » Di Dez 05, 2017 11:52

Evtl. wäre es ja erstmal geschickt, zwei Dinge in erfahrung zu bringen:

1. Aus wievielen Flurstücken besteht die bewirtschaftete Fläche überhaupt?
2. Gehört sie auch wirklich demjenigen, der sie bewirtschaftet?

Kann ja durchaus sein, dass es mehrere kleine Flurstücke sind und davon evtl. auch welche am Rand. Ok, in weiten Teilen Niedersachsens vermutlich eher unwahrscheinlich, aber doch möglich. Und manchmal sind Eigentümer auch geneigt, solche Kleinparzellen zu verkaufen. Was in diesen Fällen auch einfacher ist, wie einen kleine Teilfläche auszumessen.

Und Bauland, naja, immer ortsbezogen betrachten. IM Speckgürtel von Ballungsgebieten sieht die Sache ganz anders aus wie auf dem Land. Bei uns wird vermutlich so schnell kein Grundstück am Dorfrand zu Bauland. Und auch die Bebaungsgrenze wird so schnell nicht verschoben. Es gibt hier noch min. 6 ausgewiesene Bauplätze (seit über 20 Jahren)mit null Interesse an Bebauung. da kann man dann solche Spekulationen durchaus aussen vor lassen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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