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Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Umwandlung von Sonnenenergie in Strom.
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15 Beiträge • Seite 1 von 1
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Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon Bauer84 » So Feb 24, 2019 21:47

Hallo zusammen, ich bin am Überlegen mir eine Halle zu bauen, Dei Dachfläche möchte ich mit einer PV Anlage Bestücken, Gedacht habe ich mir, das ich denn Abtrag durch dien Einnahmen der PV Anlage abtrage, nun meine Frage ob das schonmal jemand gemacht hat und was ihr davon haltet,

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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon Falke » So Feb 24, 2019 22:26

Bauer84 hat geschrieben:Gedacht habe ich mir, das ich denn Abtrag durch dien Einnahmen der PV Anlage abtrage ...


Willst du jetzt den Bau der Halle durch PV finanzieren, oder den Abtrag (Abbau?) der Halle?
Womit finanzierst du dann den Abbau der PV-Anlage? :shock: :roll:

A.
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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon Bauer84 » So Feb 24, 2019 22:30

Falke hat geschrieben:
Bauer84 hat geschrieben:Gedacht habe ich mir, das ich denn Abtrag durch dien Einnahmen der PV Anlage abtrage ...


Willst du jetzt den Bau der Halle durch PV finanzieren, oder den Abtrag (Abbau?) der Halle?
Womit finanzierst du dann den Abbau der PV-Anlage? :shock: :roll:

A.



Ich will denn BA der Halle incl. dr PV Anlage durch das einkommen der PV anlage finanzieren,
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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon T5060 » So Feb 24, 2019 22:36

Die Halle kostet dich 150 € / m² ( ohne Tore und Boden ), obendrauf hast du pro qm Halle 1,2 qm PVA mit 900 kWh/a je installierter kW PVA,
also erhöhst du jeden qm PVA um 125 € Kosten im Solarrechner, dann weist du wo du hinkommst. Du musst mind. 30 % selbstverbrauchen sonst kommst auf ein negatives Ergebnis.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon Tinyburli » Mo Feb 25, 2019 9:25

Nehmen wir mal an, Du baus eine Halle 10 x 10 m = 100 m2 = 15000,-
Da baust 5 x 10 = 50 Module drauf. Bei 300 Watt das Modul = 15 kW.
Das kW bekommst für 1000,- installiert, dann hast Kosten von 30 000,- €

Wennst im Außenbereich bist, bekommst nur 0,075 Euro die kWh

Du erntest in 20 Jahren 20 x 15 x 900 = 270000 kWh = 20 250 ,- €

Im Innenbereich bei 11 Cent die kWh kommst fast an Deine Kosten hin.

Bei Eigenverbrauch rechnet es sich aber, da Du den Strom nicht zu 25 Cent die kWh kaufen mußt.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon Redriver » Mo Feb 25, 2019 21:15

Hallo,
das ein Hallenbau mit PV abbezahlt wird das ging einmal vor ca 10 Jahren als die Vergütung noch bei 40cent je KW lag aber derzeit ist das nicht mehr möglich.
Ausser Tyni wird auch keiner eine 100m² Halle für 15000€ bauen können ich denke eher das dreifache ist anzusetzen.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon "schwabe" » Do Feb 28, 2019 21:39

Hallo,
das ein Hallenbau mit PV abbezahlt wird das ging einmal vor ca 10 Jahren als die Vergütung noch bei 40cent je KW lag aber derzeit ist das nicht mehr möglich.


Exakt - die Zeiten sind längst vorbei (außerdem bekommst du auf Maschinenhallen außerorts unbewohnt fast keine Vergütung mehr)
kannst knicken - wurde leider komplett eingstampft
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand, denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon hat"
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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon eulo » Sa Jun 01, 2019 21:42

Das ist schon lange nicht mehr möglich. Da hättest du ein paar Jahre eher kommen müssen n8
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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon The_Cube » So Jun 23, 2019 23:32

Hallo,

ich besitze - aber erst seid ca einem Jahr - eine Halle mit 24m x 15m im Innenbereich unserer Gemeinde. Die Halle hat ein Satteldach. Ausrichtung der Halle wäre Stirnseite nach norden. Die Halle ist ca 30 Jahre alt und es sind so rote Wellenförmige Platten - brechen wie Ethernit - weiß nicht wie die heißen verbaut. Wie gesagt ich besitze diese Halle erst seid einem jahr nun alleine und mich würde es vorab, bevor ich jetzt eine Solarfirma anrufe einmal interessieren ob es sich überhaupt noch lohnt. Ich lese etwas von 11 Cent, aber kenn mich in der _Branche noch zu wenig aus.

Deswegen eure einschätzung: Lohnt es sich noch, oder gleich Finger weg davon


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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon T5060 » Mo Jun 24, 2019 0:53

Problem ist die wahrscheinliche Asbesteindeckung, die keine Bearbeitung zulässt, ohne vorher die Platten getauscht zu haben (PRÜFEN !!!)
Lohnen tut es sich, wenn du einen Eigenverbrauch von mehr als 10.000 kWh hast
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon Neo-LW » Mo Jun 24, 2019 3:27

Moin,

und noch beachten, daß mit der Entsorgung Sondermüll anfällt.

Der Grundeigentümer ist letztlich die zahlende Instanz.


Olli
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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon Nickoto » Di Aug 06, 2019 12:59

Ich habe mich mal in das Thema eingelesen.

Was viele auch vergessen ist, dass man z. Bsp. auch die Schnee- und Windlast mit einkalkulieren sollte: https://www.baunormenlexikon.de/norm/di ... d654d9bca8 - und ein Modul wiegt um die 20 KG. Schnell kommt man da auf Werte, die man vorab nicht wirklich beachtet hat.

Zudem sollte unbedingt die Dachneigung / der Einfallswinkel optimal passen um das höchst mögliche heraus zu holen. Alles andere lohnt sich nicht "mehr".

Der Service vom Installateur spielt ebenso eine entscheidende Rolle. Lieber ein paar Euro mehr ausgeben und auf der sicheren Seite sein :-). Dieser kann Dir auch relativ exakt ausrechnen, mit welchen Einnahmen Du rechnen kannst.
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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon tröntken » Mi Aug 07, 2019 7:03

Die Statik einer neuen Halle würde ich immer mit pv rechnen lassen, egal ob welche drauf kommt, oder evtl doch erst später.

Wer aber nicht selbst rechnen kann, wieviel Einkünfte er damit generieren kann, und sich auf seinen Solateur verlässt, der kann es auch gleich sein lassen.

Auch die Ausrichtung spielt nicht so eine große Rolle, wie viele annehmen. Bei geringen Dachneigungen sind die OstWest Anlagen meist besser, da einfach die doppelte Fläche zu Verfügung steht, gegenüber einer Südseite.

Eine Halle durch die PV bezahlen wird ehr schwer werden, aber es gibt immer Leute, die ohne Reperaturkosten, auf 25+ Jahre und ohne Rendite kalkulieren. Dann geht es natürlich....
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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon Hagenlüke » Sa Sep 14, 2019 8:25

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

und noch beachten, daß mit der Entsorgung Sondermüll anfällt.

Der Grundeigentümer ist letztlich die zahlende Instanz.


Olli


Klär mich bitte mal auf, welcher Bestandteil heutiger PV Module soll denn bitte Sondermüll sein?
Bei jedem Thema zu erneuerbaren Energien kommen die gleichen falschen schwachsinnigen Beiträge von dir. Es nervt einfach nur noch. Richtig ist, dass es in den Boomjahren um 2006 rum einige Hersteller von Dünnschichtmodulen gab, welche Sondermüll enthalten. Aber das ist 13 Jahre her...
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Re: Hallenbau durch PV Anlage Finanzieren,??

Beitragvon peter62 » Di Okt 01, 2019 18:38

Es lohnt sich schon, trotz geringer EEG - Vergütung .
Natürlich muss du das Dach sanieren , Asbest runter Trapezblech 0,75 rauf (dünner ist nicht zulässig / PV auf Asbestdach ebenso nicht ) .
Unterm Strich bleibt ein "Rohertrag" durch die PV von ca. 5-6 %.

Aaaaber :

1. Dein Handwerker deines Vertrauens wird erst einmal
den "dicken" Daumen ansetzen (Baupreise variieren um 100-200%) = schon geht die Rechnung nicht mehr auf

2. Günstiger Zins von deiner Bank ? und die Jungs wollen Eigenkapital sehen (20%)

3. Richtig , das Ding wird auf 20 Jahre + X gerechnet (20 Jahre EEG - danach Direktvermarktung

4. Der Elektriker um die Ecke , ist in der Regel nicht der PV-Profi - in der Branche benötigst du "Masse" um vernünftige Preise überhaupt realisieren zu können (Moduleinkauf beim Hersteller ab 3 MW - ansonsten über den Handel +25%)

5. wie bei anderen Dingen auch "LAGE , LAGE , LAGE " und damit meine ich die Dachneigung und Dachausrichtung : Daraus ergibt sich der Einspeise-Ertrag sowie die Kosten für UK (damit auch Montagekosten usw. usw. )

6. Nebenkosten wie Statik , Asbestentsorgung (vor allem zugelassene Monteure nach TRGS 519 ) sind auch nicht zu vernachlässigen.

7. zum Hallenbau für 150 / m2 ist in der Regel eine System-halle (ohne Bodenplatte und ohne Fundamente ) PS: habe mal ein paar Jahre ca. 300 Stück gebaut , ich habe die Dinger auch Kalkuliert - also wer da Fragen hat gerne eine PN )

und 8. ich gebe den Kollegen Recht , vor ein paar Jahren hättest du locker mit der PV einen Hallenneubau finanzieren können , 30-40 ct-EEG Vergütung aber da hat das KWp fürs PV - Modul auch 2.000 Euronen gekostet. Die Preise sind zwar massiv gefallen , aber hier musst du mit sehr "spitzen" Bleistift rechnen...

PV lohnt sich halt nur für die "Rechenkünstler" , allerdings auch nicht mehr lange.

Dächer durch Dritte sanieren lassen für PV - Pacht .... das geht auch nur noch begrenzt max. 1 Jahr und die Vorlauf- und Bauzeiten sind da bei großen Anlagen (500-749 KW) lang - hast du hier den falschen Partner , werden die "Projekte" gar nicht realisiert (bei Fragen, einfach PN )

Gruß

Peter n8
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