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Haltbarkeit Lamdasonde

Ob Biogas, Photovoltaik oder Windkraft, Regenerative Energien gewinnen immer mehr an Bedeutung in der Landwirtschaft.
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Haltbarkeit Lamdasonde

Beitragvon Carl Schlag » So Jan 13, 2013 10:26

Moin,
mal ne Frage in die Runde: Wie lange hält eine Lamdasonde so durchschnittlich? Hintergrund meiner Frage ist das ich einen Scheitholzvergaser habe der jetzt 5 Jahre alt ist. Ich habe keine Reserveheizung. Wenn nun was am Kessel kaputt geht wird die Bude kalt. Geht man hin und ersetzt Lamdasonde oder Gebläse nach x Stunden ? Vieleicht hat ja jemand Erfahrungswerte.
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Re: Haltbarkeit Lamdasonde

Beitragvon Brotzeit » So Jan 13, 2013 15:00

Hallo Carl,

meinen HV habe ich seit 2007 (ETA SH50). Die Lamdasonde war schon 2x defekt. Hat mir zum Glück nichts gekostet, ging jedesmal auf Gewährleistung.

Wenn die Lamdasonde ausfällt kannst du trotzdem Heizen, nur der Abbrand verläuft halt nicht optimal. Ich hatte es nur gemerkt, weil das Holz restlos verbrannt war (keine Rest-Holzkohle mir drinn, welche das Anschüren erleichtert).

Gruß
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Re: Haltbarkeit Lamdasonde

Beitragvon Carl Schlag » So Jan 13, 2013 17:05

Hallo,
bis jetzt habe ich keine Probleme mit dem Kessel gehabt, nur irgendwann ist ja mal das erste mal. Das man mit defekter Sonde noch heizen kann wuste ich gar nicht.
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Re: Haltbarkeit Lamdasonde

Beitragvon Brotzeit » So Jan 13, 2013 17:17

Gerade ist mir eingefallen: Zur Vollständigkeit muss ich noch dazu sagen, dass die Lamdasonden bei den beiden Defekten jedesmal zu wenig Sauerstoffgehalt angezeigt haben....

Gruß
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Re: Haltbarkeit Lamdasonde

Beitragvon Falke » So Jan 13, 2013 17:57

Mein HV Solarfocus Therminator I Baujahr 2000 hat jetzt die dritte Lambda-Sonde.
Ein normaler Start ohne funktionierende Sonde ist bei diesem Modell nicht möglich, ich hab mich kurzzeitig so beholfen :

Netz aus/ein (z.B. mit dem Heizraum-Hauptschalter), danach geht der Kessel in einen Stromausfall-Modus (Lüfter läuft etc.),
Holz einlegen, anzünden - und sobald eine Mindestrauchgastemperatur erreicht ist, geht der Kessel, wie auch sonst nach der
Startphase, in den Normalbetrieb.

Die wenigsten Sonden gehen schlagartig kaputt. Eine 'erlahmende' Sonde erkennt man daran, dass die 'Aufheizzeit' immer länger
wird.


Gruß
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Re: Haltbarkeit Lamdasonde

Beitragvon Robinie » Mi Jan 16, 2013 17:37

Brotzeit hat geschrieben:Gerade ist mir eingefallen: Zur Vollständigkeit muss ich noch dazu sagen, dass die Lamdasonden bei den beiden Defekten jedesmal zu wenig Sauerstoffgehalt angezeigt haben....

Gruß
Brotzeit


Das würde dann bedeuten, daß die Sekundärluft 100% öffnet? Oder wie merkt man, daß die defekt ist?
Robinie
 
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Re: Haltbarkeit Lamdasonde

Beitragvon Brotzeit » Mi Jan 16, 2013 18:55

@Robinie: Guggst du hier:

Brotzeit hat geschrieben:Hallo Carl,
Ich hatte es nur gemerkt, weil das Holz restlos verbrannt war (keine Rest-Holzkohle mir drinn, welche das Anschüren erleichtert).
Gruß
Brotzeit


Ich erklär's mir so (ohne Gewähr) :wink: : Wenn das Brennholz so langsam zu Ende geht, steigt der Sauerstoffgehalt. In diesem Fall schaltet die Regelung normalerweise auf "Gluterhaltung" um. Durch die fehlerhafte Sonde wird dies nicht erkannt und der Ofen brennt volle Lotte weiter, bis nix mehr da ist.

Man kann's laut Betriebsanleitung auch überprüfen: Den kalten HV aktivieren und die Türe, ohne Anschüren öffnen. Nach ca. 5 Minuten sollte ein Sauerstoffgehalt > 14% (ca.) angezeigt werden.

Gruß
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Re: Haltbarkeit Lamdasonde

Beitragvon abu_Moritz » Sa Jan 19, 2013 6:02

Brotzeit hat geschrieben:Man kann's laut Betriebsanleitung auch überprüfen: Den kalten HV aktivieren und die Türe, ohne Anschüren öffnen. Nach ca. 5 Minuten sollte ein Sauerstoffgehalt > 14% (ca.) angezeigt werden.


Bei mir zeigt es bei dem Test 21% an :-)

An meinem ETA wurde die auch schon 1x getauscht nach 2 Jahren, ETA hat wohl den Hersteller gewechselt und nun weniger Ausfälle...
Gruß Jo


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Re: Haltbarkeit Lamdasonde

Beitragvon Carl Schlag » Sa Jan 19, 2013 14:03

Hallo,
da scheint es ja doch einige Unterschiede zu geben. Mein HDG ist Bj. 2008 und bis jetzt funktioniert die Lambdasonde tadellos. Der Rest (Steuerung usw.) natürlich auch. Mein Gedanke war das ich mir wichtige Teile wie Lüftermotor oder so ins Regal lege, weil halt keine Reserveheizung.
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Re: Haltbarkeit Lamdasonde

Beitragvon Waidler743 » Sa Jan 26, 2013 21:13

Mein HDG ist Baujahr 2000 und hat noch die erste Lambdasonde drin. Ich habe auch keine Reserveheizung und trotzdem keine Ersatzteile auf Vorrat liegen.
Grüße vom Waidler
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Re: Haltbarkeit Lamdasonde

Beitragvon w0lverine » Do Jan 31, 2013 8:28

abu_Moritz hat geschrieben:
Brotzeit hat geschrieben:Man kann's laut Betriebsanleitung auch überprüfen: Den kalten HV aktivieren und die Türe, ohne Anschüren öffnen. Nach ca. 5 Minuten sollte ein Sauerstoffgehalt > 14% (ca.) angezeigt werden.


Bei mir zeigt es bei dem Test 21% an :-)

An meinem ETA wurde die auch schon 1x getauscht nach 2 Jahren, ETA hat wohl den Hersteller gewechselt und nun weniger Ausfälle...


Das kann ich bestätigen, ETA hat vor ca. einem Jahr den Hersteller der Sonden gewechselt weil die Probleme/Ausfälle sich häuften. Seither habe ich keine Probleme mehr mit den Bauteilen. Aktuell scheinen sie wiederum eine Serie defekter Kesselfühler gefunden zu haben die sich nach nicht langer Zeit mit dem Fehler "Kurzschluss Vorlauffühler od. Kessel unten" zu Wort melden.
Ich hoffe du hast bei der Kalibrierung/Kontrolle deiner Lambdasonde auf die gemessene Spannung der Sonde geachtet und nicht nur auf den angezeigten Restsauerstoffanteil in der Verbrennungsluft/Umgebungsluft?! Der angezeigte %-Wert sagt erstmal nichts über den gemessenen Wert aus, da dieser ab einem Wert von "-10" immer 21% O² anzeigt.
Wenn du dazu weitere Fragen haben solltest kannst mich gerne ansprechen oder wir telefonieren kurz... :)

Gruß
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Re: Haltbarkeit Lamdasonde

Beitragvon abu_Moritz » Do Jan 31, 2013 8:44

w0lverine hat geschrieben:
abu_Moritz hat geschrieben:Ich hoffe du hast bei der Kalibrierung/Kontrolle deiner Lambdasonde auf die gemessene Spannung der Sonde geachtet und nicht nur auf den angezeigten Restsauerstoffanteil in der Verbrennungsluft/Umgebungsluft?! Der angezeigte %-Wert sagt erstmal nichts über den gemessenen Wert aus, da dieser ab einem Wert von "-10" immer 21% O² anzeigt.
Wenn du dazu weitere Fragen haben solltest kannst mich gerne ansprechen oder wir telefonieren kurz... :)

Gruß


hab ich natürlich nicht, die Sonde wurde vom Kundendienst gewechselt,
solange immer ausreichend Restkohle im Brennraum bleibt sei die Sonde OK ....

was mir allerdings aufgefallen ist nach dem Wechsel der Sonde:
seither glüht die alte Kohle nicht mehr am Tag danach - muss also immer neu anzünden
Gruß Jo


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Re: Haltbarkeit Lamdasonde

Beitragvon w0lverine » Do Jan 31, 2013 8:55

Das muss nichts bedeuten... Wenn der Kessel die Primär und Sekundärluft dicht macht schafft er es auch die Glut zu ersticken... Es kommt immer darauf an wann er in den Ausbrand gegangen ist wenn keine glühende Kohle mehr da ist. Aber bei Restkohle ist das anzünden nach neuem Bestücken zumindest bei dem Kessel ja eh kein Thema. :D
Wenn du die Lambdasonde mal selber kontrollieren solltest achte aber wie schon geschrieben nicht nur auf den Restsauerstoffanteil der dir angezeigt wird. Dieser ist lediglich ein errechneter Wert der dir über eine gemessene Spannung dargestellt wird. Wichtig ist das die Spannung bei reiner Umgebungsluft, am besten bei ausgeschraubter Sonde -10 als gemessenen Wert anzeigt und die Heizung der Sonde von Hand aktiviert ist, da sonst kein Messwert zustande kommt.

Gruß
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