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Hanomag R19

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Hanomag R19

Beitragvon a2plusb2 » Fr Apr 06, 2007 17:34

Ich habe bei meinem Hanomag R19 die Zylinderkopfdichtung machen lassen in sehr zuverlässiger Werkstatt. Vorher hab ich 30 Sek. vorgeglüht und der spran dann ausgezeichnet an, bei Minusgraden höchstens 60 Sek. vorglühen.

Mit der neuen Zylinderkopfdichtung kann ich vorglühen oder es auch lassen, das hat keinen Einfluß, der springt sowas von mies an, so daß man Angst hat, der Anlasser geht drauf. Es dauert ewig.

Wenn er dann läuft, so fährt er ganz ordentlich, schneller als vor dem Dichtungswechsel.

Ich hab das Teil dann zur Werkstatt zurück gebracht. Am Vorglühen liegt es nicht, da ist alles in Ordnung. Dann haben die die Kompression gemessen, das war was mit 24, das soll soweit auch ok sein.

Dann haben die mal 2 Rentner kommen lassen, die waren mit der Kompression nicht einverstanden, aber der Meister will davon nichts wissen.

Jetzt soll die Einspritzpumpe gewartet oder getauscht werden, je nach dem.

Welche Idee habt Ihr? Kann denn was mit der Einspritzpumpe sein, wenn ich vor der Zylinderkopfdichtung keine Probleme hatte?

Jens
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Beitragvon ALLDOG » Fr Apr 06, 2007 18:41

Also, wie immer haben die Rentner recht :idea:

26 - 30 bar ist die Werksangabe 8)

Was ist das denn für eine Werkstatt :oops:
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R19

Beitragvon a2plusb2 » Fr Apr 06, 2007 21:06

Hallo, nicht gleich auf die Werkstatt schimpfen. Es heißt in der mir vorliegenden Techn. Mitteilung von Hanomag vom 15.10.61, daß 26 bis 30 normal sind und 20 unzureichend sind. Dazwischen gibt es aber ja auch noch was und da gibt es eben den Ansatz, daß mit dem vorliegenden Druck der Schlepper trotzdem besser anspringen müßte. Bei fachgerechter Montage der Zylinderkopfdichtung und davon geht man ja zunächst einmal aus, dürfte der Kompressionsdruck nachher ja nicht schlechter als vorher sein. Insofern ist das doch wohl überlegt, erstmal die Alten zu befragen und trotzdem noch andere Möglichkeiten abzuklopfen. Ich hoffe aber noch auf weitere Hinweise hier im Forum.

Jens
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Beitragvon ferguson-power » Fr Apr 06, 2007 21:14

Wenn es laut Werksangaben 26 bis 30 bar sein sollen und dein R19 noch 24 bar bringt , dürfte es daran eigentlich nicht liegen , da er ja vorher besser angesprungen ist . Durch erneuern der ZKD verändert sich die Kompression ja nicht . Es sei denn die neue ZKD ist dicker wie die alte . Bei einigen PKW Dieselmotoren gibt es verschieden dicke ZKD . Ob es sowas auch für den R 19 gibt weiß ich nicht . Ich würde die Vorglühanlage und das Ventilspiel noch mal genau überprüfen . Wobei es am Ventilspiel auch nicht liegen kann , da dann die Kompression noch schlechter wäre .
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R19

Beitragvon a2plusb2 » Fr Apr 06, 2007 21:23

Ich habe noch gesurft im Internet und die Unterlage "Einige Hinweise zum Startverhalten von Hanomag Motoren D 14/21/28 CR / 1" gefunden, der D14 ist im R19 eingebaut. Dort heißt es, kalt nicht unter 22 bar, aber gleichmäßig. Bei mir hatte einer 24 und der andere hatte etwas mehr als 1 bar mehr oder weniger, das hab ich nun vergessen. Angenommen ich hätte 26 und 24 oder 24 und 22, dann wäre ich nach wie vor über 22, aber nicht ganz gleichmäßig. Resultiert daraus ein Startproblem?

Jens
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Beitragvon Markus K. » Fr Apr 06, 2007 21:54

Unser R19 hatte damals auch Startprobleme gemacht. Selbst nach langen Vorglühen wollte der fast nicht anspringen. Hab dann Gaudihalber den Auspufftopf vom Krümmer genommen und dann gestartet. Das der Motor dann sehr viel besser und schneller ansprang, ließ dieses Ritual zur Routine werden. Kein Witz. Wenn er mal lief, dann aber nicht schlecht, sowohl von der Zugkraft, der Beschleunigung bzw. Gasannahme und der Geschwindigkeit.

Leider weiß man die Kompression mit der alten ZKD nicht.
Gruß Markus

ein Schlepper kann nicht rot genug sein!
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Re: R19

Beitragvon ALLDOG » Sa Apr 07, 2007 7:52

a2plusb2 hat geschrieben:Hallo, nicht gleich auf die Werkstatt schimpfen. Es heißt in der mir vorliegenden Techn. Mitteilung von Hanomag vom 15.10.61, daß 26 bis 30 normal sind und 20 unzureichend sind. Dazwischen gibt es aber ja auch noch was und da gibt es eben den Ansatz, daß mit dem vorliegenden Druck der Schlepper trotzdem besser anspringen müßte. Bei fachgerechter Montage der Zylinderkopfdichtung und davon geht man ja zunächst einmal aus, dürfte der Kompressionsdruck nachher ja nicht schlechter als vorher sein. Insofern ist das doch wohl überlegt, erstmal die Alten zu befragen und trotzdem noch andere Möglichkeiten abzuklopfen. Ich hoffe aber noch auf weitere Hinweise hier im Forum.

Jens


Was ist denn mit der neuen Dichtung (Stärke) :?:

Da werden im Nachprägen viele Varianten angeboten :lol:

Beim D 14 Motor gab es viele Ausbaustufen

Haste mal das Spaltmaß zwischen Kolben und Zyl.-Kopf gemessen :?: :cry:
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Zylinderkopfdichtung

Beitragvon a2plusb2 » Fr Apr 20, 2007 17:41

Ich hab mal eine Mail an den Munk geschickt, der hat wohl viel Erfahrung denke ich, einige werden den Namen schon mal gehört haben. Der meinte, das Problem sei bekannt, die Zylinderkopfdichtung sei zu dick. Was meint Ihr dazu?

Jens
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Re: Zylinderkopfdichtung

Beitragvon ALLDOG » Fr Apr 20, 2007 18:02

a2plusb2 hat geschrieben:Ich hab mal eine Mail an den Munk geschickt, der hat wohl viel Erfahrung denke ich, einige werden den Namen schon mal gehört haben. Der meinte, das Problem sei bekannt, die Zylinderkopfdichtung sei zu dick. Was meint Ihr dazu?

Jens



Na, hab ich es nicht schon erwähnt :oops:

Nun bestellste dir bei den 3 bekannten Anbietern nee Dichtung

und eine wird schon passen von den nach gemachten :lol: :lol: :lol:
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Rat

Beitragvon a2plusb2 » Fr Apr 20, 2007 18:13

Mit wird schon passen meinst Du einbauen und ausprobieren ob er besser startet oder wie?

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Re: Rat

Beitragvon ALLDOG » Fr Apr 20, 2007 18:42

a2plusb2 hat geschrieben:Mit wird schon passen meinst Du einbauen und ausprobieren ob er besser startet oder wie?

Jens


Nein, ich denke du ermittelst das Spaltmaß mit einen Lötdraht und scheckst

die neuen Zylinderkopfdichtungen, wegen der unterschiedlichen Stärken :!:

Dann sollte er es wieder tun 8)
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Rückmeldung

Beitragvon a2plusb2 » Mi Aug 08, 2007 23:17

Die Werkstatt hat sich entschieden die Kopfdichtung nicht wieder anzufassen bzw. das Thema nicht weiter zu verfolgen. Man hat die Einspritzpumpe zu einem Fachmann gebracht, der Druckverlust festgestellt hat. Seitdem springt der Schlepper viel besser an, aber auch erst im zweiten Anlauf, denn zunächst mach ein Zylinder nicht mit, der kommt erst dazu wenn man es noch einmal probiert inkl. Vorglühen. Daher ist man der Meinung, daß ein defektes Rückschlagventil kurz vor dem Tylinder defekt ist, so daß der zweite Zylinder zunächst keinen Diesel bekommt. Nun versucht man so ein Ventil zu bekommen. Ich denke das ist die Lösung, ich informiere Euch wenn es fertig ist.

Jens
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Bericht

Beitragvon a2plusb2 » Do Nov 15, 2007 18:18

Nachfolgend nun die Lösung: Der Schlepper hat neue andere Glühkerzen erhalten. Die sollen heißer werden und das schneller. Tatsächlich, heute früh bei etwa 4Grad, die Nacht vorher mit Frost, sprang er in der Werkstatt nach mehreren Tagen Standzeit bei 15 Sekunden an wie noch nie mit wenig Rauch. Früher im Sommer 30 und im Winter 60 Sekunden zwar zuverlässig, aber mit mehr Husten und weißem Rauch als heute. Die Glühkerzen haben keinen Widerstand und keinen Glühüberwacher mehr, sondern bekommen den Strom direkt. Ich soll zukünftig nicht mehr so lange vorglühen und auch 10 Sekunden probieren.

Wenn Ihr noch nähere Infos habt, was das für "Wunderkerzen" sind, bitte gern.

Jens
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hallo

Beitragvon hanomag brillant » Do Nov 15, 2007 18:31

ich nehme an das die einfach 9,6volt stabkerzen eingebaut haben.die glühen schneller als die 10,3 oder wiviel die haben.
hab ich bei meinem brillant auch drin.wenn man zulange glüht brennen die vorne einfach weg.also ausprobiern.bei mir gehts wunderbar
grüsse
hanomag brillant
 
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Frage

Beitragvon a2plusb2 » Do Nov 15, 2007 18:36

Sag bitte, was verstehst Du unter zu lange glühen? Ab 45 Sekunden oder so? Und braucht man da keinen Glühüberwacher und Widerstand mehr?

Jens
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