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Heizomat

Holz, einer der ältesten erneuerbare Energieträger
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Heizomat

Beitragvon chris121212 » Mi Okt 25, 2023 18:53

Hallo zusammen.

Ich bin auf der Suche nach einer guten Hackschnitzel Heizung, mit der man auch hin und wieder andere Sachen verfeuern kann, Miscanthus, Scheitholz und bin auf die Firma Heizomat gestoßen. Wir haben einen Wärmebedarf von etwa 100.000 kwh pro jahr und bräuchten mutmaßlich einen Kessel mit etwa 50kw leistung.

Wie sind eure Erfahrungen? Zum anderen wie hoch sind in etwa die Kosten für so einen Kessel samt Austragung, ohne Einbau, Pufferspeicher etc... Leider gibt es keine Preisliste online.

Danke vor ab für eure Hilfe,

Christian
chris121212
 
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Re: Heizomat

Beitragvon Redriver » Mi Okt 25, 2023 19:42

Hallo,
also Scheitholz im Hackgutofen das wird nix, würde ich maximal im Notfall machen. Miscantus und solche Sachen sollte heute jeder Ofen können muß halt mit anderen Parametern gefahren werden. In meinem Elternhaus werkelt seit 23 Jahren ein Heizomat ohne nennenswerte Problem . Einmal Ausmauerung ern und mal eine Platine das waren die größten Sachen.
Zum Preis, hatte die Tage eine Komplettlösung im Container, als Angebot in der Hand, für 100KW. Das Ding wäre Anschlußfertig in einer Art Fertiggarage, da waren nur noch wenige Tausender und es wären die 100000 erreicht gewesen, dann noch für ca 30000€ eine Bunkerlösung dazu und fertig war der Lack. Ist leider nix geworden weil für 5-6 Teilnehmer mit allem drum und dran nicht darstellbar.
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Re: Heizomat

Beitragvon ax.w » Do Okt 26, 2023 12:35

Ein 50kw Kessel von einem Mitbewerber hat mich letztes Jahr inkl. allem (Puffer, Fiwa-Station, Montage etc.) knapp 40k netto gekostet.
Beiträge zu HS Heizungen gibts hier ja sonst zu genüge.
ax.w
 
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Re: Heizomat

Beitragvon Otto Mohl » Do Okt 26, 2023 20:56

55000 mit Aufbau (4 Tage je zwei Leute). Weiß nicht, ob man das überhaupt selbst aufbauen kann.
+ 30000 Klempner/Elektrik
+ Schornstein paar tausend
+ Bunker paar hundert

Alles inkl 19% und ohne Abzug der Förderung

100000 kann man mit allem drum und dran (Heizraum, Fernwärme....) erreichen
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Re: Heizomat

Beitragvon chris121212 » Sa Okt 28, 2023 8:32

vielen dank für eure nachrichten. ist das gerät wirklich so werig gearbeitet, das es den mehrpreis rechtfertigt? eta ehack 50kw kostet mit partikelabscheider 23000
chris121212
 
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Re: Heizomat

Beitragvon Peterpan » Sa Okt 28, 2023 10:59

chris121212 hat geschrieben:vielen dank für eure nachrichten. ist das gerät wirklich so werig gearbeitet, das es den mehrpreis rechtfertigt? eta ehack 50kw kostet mit partikelabscheider 23000


Also wir haben jetzt einen Eta seit einem Jahr am laufen. Wirklich sehr robuste ausgereifte Technik, bin wirklich begeistert...
Würde schon soweit gehen und sagen das der Eta wesentlich moderner ist wie der Heizomat.
Dein genannter Preis ist dann aber auch kein Preis mit Einbau, Anbindung etc...
Peterpan
 
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Re: Heizomat

Beitragvon Redriver » Sa Okt 28, 2023 20:44

Hallo,
Peterpan hat geschrieben:Würde schon soweit gehen und sagen das der Eta wesentlich moderner ist wie der Heizomat.

an was machst du so eine Aussage fest, bzw warum
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Re: Heizomat

Beitragvon Horst_BT » So Okt 29, 2023 17:16

Hallo,

ich glaube da werden gerade "Äpfel mit Birnen verglichen". (Nur der Kessel oder die Gesamtanlage incl. Puffer usw.)
Meine 50kw Heizomat-Anlage wurde vor einigen Wochen eingebaut, das machen die Heizomat-Techniker in einem knappen Tag. Aber dann muss der Installateur das ganze Drum Herum anschließen und danach kommen die Heizomat-Leute noch mal für die Inbetriebnahme.
Die 50 kw Heizomat mit Kettenaustragung und Montage kostete gut 25.000 zzgl. Steuer, also 31.500€.
Bis der Installateur fertig ist incl. Puffer, Anschluss ans vorhandene System Altbau, Heizung im Neubau liege ich mehr als beim Doppelten. Das ist aber halt abhängig von der Baustelle.
Ich habe z.B. einen neuen Kamin gebraucht, der kostet je nach Höhe auch schon richtig Geld.

Heizomat beliefert bisher hauptsächlich Endkunden die sich dann ihren Installateur suchen. Andere Hersteller liefern nur über Heizungsbauer.
Also ggf. einfach mal mit denen in Kontakt treten, dann meldet sich der Aussendienst und sie erstellen dir ein Angebot.

Ich habe mir mehreren Hackschnitzel-Heizern gesprochen, von Heizomat hatte ich nur Gutes gehört.
Mir war ein Hersteller, der nur Hackschnitzel-Heizungen (und Hacker) macht sympathischer als welche die verschiedenste Heizungen vertreiben (Öl-Gas-Pellet-Scheitholz)

Ich hatte den Eindruck Heizomat liefert robuste Technik, anders sind vielleicht etwas sparsamer. Das ist mir aber bei den Hackschnitzeln egal. Die Kessel sind schon mal deutlich schwerer als andere, das war für mich als Metaller ein gutes Argument.

Schöne Grüße
Horst
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Re: Heizomat

Beitragvon bauer hans » Mo Okt 30, 2023 10:42

Peterpan hat geschrieben:
Also wir haben jetzt einen Eta seit einem Jahr am laufen. Wirklich sehr robuste ausgereifte Technik, bin wirklich begeistert...

ich auch,vor allem ist der übersichtlich und effektiv und brennt auch mit nassen hackschnitzeln,tropft aber auch entsprechend aus dem schornstein.
der eHack 32 hatte in 2019 um 16000 gekostet,einbau selbst.
das problem sind aber aussentemperaturen um 15°,weil der nicht so stark zu drosseln ist.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Heizomat

Beitragvon Limpurger » Di Okt 31, 2023 16:31

Die Hersteller sind mittlerweile alle auf einem ähnlich hohen Niveau und in der Ausstattung vergleichbar. Daher spielt die Kesselfarbe eine untergeordnete Rolle. Auch wird sich der Einstandspreis nicht so wahnsinnig unterscheiden, die kennen doch alle die Preise der Marktbegleiter. Erst am Ende der Nutzungsdauer läßt sich sagen welche Kosten die Anlage tatsächlich verursacht hat, da spielen neben den ca. 25-30000€ reinen Beschaffungskosten dann weitere Faktoren wie Service-, Strom- und Instandhaltungskosten usw. mit rein. Klär das im Vorfeld mit dem Heizungsbauer deines Vertrauens (wenn du denn einen hast) ab, wenn sachlich nichts gegen dessen "Hausmarke" spricht kann hier jedes Fabrikat eine gute Wahl sein. Denn dieses Fabrikat sollte für ihn keine Unbekannte sein und bei Installation, Konfiguration und Service durch ihn keine Probleme aufwerfen. Habe mittlerweile mehrere Anlagen eines Herstellers am Start, war die "Hausmarke" meines Heizungsbauers, bin gut damit gefahren. Vor allem sind die Bedienoberflächen trotz bis zu 13 Jahren Altersunterschied ähnlich was die Sache für mich natürlich auch noch sinnhafter macht. Das könnte bei einem anderen Fabrikat aber genauso sein. Und ob meine Kessel grün, rot oder gelb sind ist nicht relevant - Aussagen wie "Meine ist die Beste" helfen niemandem. Investiere lieber etwas mehr Zeit und bei Bedarf auch Geld in eine durchdachte Planung und Hackschnitzellogistik, denn letztere wird dich in den kommenden Jahren jedesmal beim Hacken und/oder Bunkerbefüllen betreffen. Und damit hast du nach meiner Erfahrung öfter zu tun als mit dem Entleeren der Aschebox und Service an der Anlage.
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Re: Heizomat

Beitragvon Redriver » Di Okt 31, 2023 21:22

Hallo,
Limburger gebe dir zu 100% recht, der Heizomat Vertreter war 2000 2 mal am Hof meiner Eltern einmal zum Angebot erstellen und alles zu klären. Ein zweites Mal zum Vertrag unterschreiben, und tatsächlich war das einer der besten Vertreter mit dem wir jemals ein Geschäft hatten. Der war Kompetent und hat sehr gute Tips dagelassen zur Technischen Umsetzung wie Hackgutlager und so. Wir haben bis heute kein Touchpanel oder irgend eine App vermisst, und in 23 Jahren war nur 2mal die Bude kalt wo eigentlich Heizomat nix dafür konnte. Aber jedesmal ging die Anlage am selben Tag wieder in Betrieb, und das ist wichtig.
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Re: Heizomat

Beitragvon Limpurger » Mi Nov 01, 2023 12:24

Redriver hat geschrieben:...der Heizomat Vertreter...

Genausogut könnte hier stehen der Vertreter mit dem roten, gelben oder blauen Kessel - das Gesamtpaket muß halt passen. Daher mein Hinweis auf eine durchdachte Planung des Gesamtprojektes "HS-Heizung", da spielt es idR. keine Rolle welches Fabrikat im Heizraum steht. Nochmal zurück zu Heizomat - ich habe keinen und hatte auch noch nie ein Angebot von denen. Bei meinen allerersten Anlagen (wir heizen seit 1990 mit HS) sprachen zwei technische Gründe dagegen die es so aber mittlerweile nicht mehr gibt (Dauerbrand und nicht integrierte Heizkreissteuerung). Habe mich deshalb damals für ein anderes Fabrikat entschieden mit dem ich noch immer voll zufrieden bin, warum hätte ich da später bei den neu hinzugekommenen Anlagen umschwenken sollen? Hätte ich mich damals nicht daran gestört wäre ich heute vielleicht auch Heizomat-Kunde, es ist auch meinen Hackschnitzeln egal welche Farbe ihr Krematorium hat :lol:
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