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Herbizideinsatz im Herbst

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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32 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon Falk » Mo Okt 26, 2009 16:54

CarpeDiem hat geschrieben:@Contryman, der finanzielle Aufwand für Herbizide hat nichts mit dem Produktpreis zu tun, aber sehr sehr viel mit der Rentabilität des Ackerbaus. Deine Argumentation ist die der Industrie! Wenn du eine AF Wiese hast, dann überlege doch einmal die Fruchtfolge.

was bitte hat AF mit der Fruchtfolge zu tun?
Also bei mir gedeiht der in Getreide genauso gern wie in Raps und Mais!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon CarpeDiem » Mo Okt 26, 2009 18:12

Seit dem ich als Sommerung Biogasmais in die Fruchtfolge eingebaut habe, gibt es deutlich weniger Probleme.
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon Holgi1982 » Mo Okt 26, 2009 22:23

Bis wann kann man eigentlich Bodenherbizide ausbringen so das noch ne Wirkung erzielt wird?
Bin nämlich dies jahr ziemlich spät dran und hab noch garnix gespritzt da ich erst das getreide alles in die Erde bringen will. Müsste aber diese Woche fertig werden.
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon hans g » Mo Okt 26, 2009 22:32

Holgi1982 hat geschrieben:Bis wann kann man eigentlich Bodenherbizide ausbringen so das noch ne Wirkung erzielt wird?

der boden sollte FEUCHT und das getreide max.im DREIBLATTSTADIUM und die gräser/unkräuter nicht zu weit entwickelt und natürlich kein frost in sicht sein.
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon Holgi1982 » Mo Okt 26, 2009 23:21

Boden feucht bei Bodenherbizid is klar, kein Frost auch, dreiblattstadium... je nach Mittel nehm ich mal an. Bacara zb geht ja bis EC 29
Was ich eher meine ist, mal angenommen ich spritze nächste woche das getreide und ne weitere woche danach friert es, ist danach noch wirkung vorhanden nachdem frost drüberwar? Angenommen die wirkung wäre, wenn zu spät gespritzt nicht mehr so da, dann würd ich doch lieber komplett im Frühjahr spritzen (wo wieder probleme mit nässe sein kann)
Aber wie es aussieht ist es ja noch nicht zu spät.
Sorry für solch villeicht blöden Fragen aber interessiert mich halt.

Mfg Holgi
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon Frankenbauer » Di Okt 27, 2009 0:39

Ich habe letztes Jahr Weizen mit 0,9l/ha Baccara und 2l Arelon am 05.11. gespritzt und tip top sauber bekommen, obwohl ich nach den Bemerkungen einiger Kollegen mächtig Bauchweh hatte.
Ich will diese Woche auch noch spritzen, dann allerdings mit Baccara forte und Atlantis, wegen extremem Weidelgrasdurchwuchs auf in der Regel im Frühjahr erst sehr spät befahrbarer Fläche.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon Hammer|on » Fr Okt 30, 2009 22:20

Im Herbst auf die Wintergerste spritze ich Malibu. Im Frühjahr Primus gegen Kamille, Kornblume und Ampfer das Kraut bekomme ich wohl nie mehr wech...
Den Weizen werde ich wohl im Frühjahr spritzen mit 2,5l IPU und etwas später mit 75ml Primus + 50gr Artus

Holgi1982 hat geschrieben:Was ich eher meine ist, mal angenommen ich spritze nächste woche das getreide und ne weitere woche danach friert es, ist danach noch wirkung vorhanden nachdem frost drüberwar? Angenommen die wirkung wäre, wenn zu spät gespritzt nicht mehr so da, dann würd ich doch lieber komplett im Frühjahr spritzen


Ne Woche ist egal, nur wenn in der selben nacht Frost gibt schadet es deinem Getreide. Der Wirkstoff ist im Boden und da bleibt er auch (bis Juni Juli)den verdrängt der Frost auch nicht...
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon hans g » Sa Okt 31, 2009 18:39

roggen heute 0,9 AXIAL50 und 30g pointer SX
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon blonder1984 » Mo Nov 02, 2009 20:39

bis Weihnachten spritzen ist mit vielen Bodenherbiziden kein Problem, sollte halt nur kein Dauerfrost danach kommen
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon Holgi1982 » Mo Nov 09, 2009 11:43

Was ich mich ja schon paarmal gefragt habe,
kann man Bodenherbizide auch bei Nieselregen ausbringen? Blattherbizide is klar, geht nicht weil wird abgewaschen. Aber Bodenherbizide? Sollte doch eigentlich gehen oder ist die Gefahr das das unter die Bodenoberfläche gewaschen wird zu groß? Nach normaler Behandlung kommt ja schliesslich auch mal Regen und es geht.
Denn heut ist Nieselregen und eigentlich will ich ja los, bin mir aber nicht ganz schlüssig ob da irgendwelche nachteile bestehen.

Und was mich meist noch stört ist wenn die Bäume mit Laubabwerfen schneller sind als ich und solch "Blätterflächen" den Boden bedecken, nehme mal stark an das da Minderwirkung zu erwarten ist da das Mittel da ja nicht auf den Boden gelangt.

Mfg Holgi
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon Holgi1982 » Mo Nov 09, 2009 13:10

Hab grad mit meinem ehemaligen Meister telefoniert und er meinte direkt nach der saat könnte man das machen, wenn das getreide jetzt guggt könnte Theoretisch auch gehen (benutze Bacara forte) aber ich soll mich net verrückt machen und halt paar Tage warten bis besseres wetter da ist, Mittwoch oder so
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon Cairon » Mo Nov 09, 2009 13:14

Bodenherbizide wirken doch gerade bei Nieseln besonders gut, wenn ich mich nicht irre. Sonst frag doch einfach beim Pflanzenschutzdienst oder bei einen Fachberater nach.

Wir haben den Weizen und die Wintergerste in der Marsch am 28.9. im Vorauflauf mit 0,3 l Cadou und 0,3 l Herold je Hektar behandlt, um den ersten Druck zu nehmen. Jetzt da die Kluten aufgebrochen sind läuft eine zweite Welle auf, die wir im Frühjahr bekämpfen werden.
Die Wintergerste auf der Geest haben wir am 29.10. mit 1,5 l Malibu, 1,5 l IPU und 1,0 l Mangan gespritzt. den Roggen und den Weizen auf der Geest werde ich diese Woche noch mit Malibu und IPU behandeln, die Aufwandmengen stehen noch nicht ganz fest.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon Hessen-Sibirier » Mo Nov 09, 2009 13:50

Ich hab immer die Grundregel
Nach der Spritzung noch 2 Wochen Vegetation
beachtet und bin dabei bisher immer ganz gut rumgekommen.
Habe am vergangenen Samstag den letzten Weizen noch mit 60g Sumimax+1,5 l IPU behandelt.
War im letzten Jahr etwa zum gleichen Zeitpunkt und der Weizen war topsauber.
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon NobbyNobbs » Do Nov 19, 2009 20:42

Ich habe dieses Jahr den Weizen komplett liegen lassen. Möchte mir ganz einfach die Solo-Überfahrt in ec 22-25 mit CCC sparen, bzw. kombinieren. Anders sieht es immer so aus, dass man im Herbst breitwirksame Mittel einsetzt ( 1. Überfahrt ), dann im Frühjahr Solo CCC die 2. Überfahrt fährt und später noch die Fungi-Behandlungen kommen ( Bzw. meistens muss man nach Herbstbehandlung sowieso nochmal Herbizid gegen Kräuter und/oder Gräser bringen, was die Kosten nochmal deutlich anhebt... )
So habe ich ganz einfach MINDESTENS 1 Überfahrt weniger und verwende im Gegensatz zu der Herbst- und Frühjahrvariante nur 1x Herbizid.
Zuletzt geändert von NobbyNobbs am Sa Sep 05, 2015 14:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Herbizideinsatz im Herbst

Beitragvon Desperado » Fr Nov 20, 2009 11:42

Hallo Nobby, ich hab mir eben mal Deine Pflanzenschutzstrategie durchgelesen und finde diese etwas "merkwürdig".

Mein Vorschlag wäre:

1.) Die erste Spritzung in EC25/27 (Doppelringstadium = Hauptbestockung, Bildung der Ährchenanlagen) durchzuführen und dabei ein sulfonylharnstoffhaltiges Gräserherbizid (Attribut, Atlantis) zu verwenden, zusammen mit 1l CCC. Falls Du zu diesem Zeitpunkt die Unkräuter schon mit bekämpfen willst, würde ich ebenfalls auf Sulfonylharnstoffe zurückgreifen (Artus, Pointer, Refine Extra, Biathlon) und als Klettenpartner noch etwas Primus mithinzugeben.

2.) Starane XL bzw. Starane180 würde ich erst mit der eigentlichen Einkürzung zu Schossbeginn in EC31/32 spritzen, wenn es bereits etwas wärmer ist. Diese wuchsstoffähnlichen Mittel wie Starane180, Effigo, Lontrel, Tristar und wie sie alle heißen, wirken deutlich besser, wenn die Temperaturen über 15°C liegen. Im Gegensatz zu den Sulfonylharnstoffen spielt es hier keine Rolle, wenn die Unkräuter bereits etwas weiter entwickelt sind. Da reichen auch weitaus niedrigere Aufwandmengen aus. Starane ist mir CCC und Moddus übrigens recht gut mischbar (sollte nur nicht zusammen mit ethephonhaltigen Mitteln ausgebracht werden).

Natürlich bekommst Du mit Primus oder vielleicht schon mit Artus die Kletten weg, sofern sie schon alle aufgelaufen sind. Nur kannst Du zu diesem frühen Zeitpunkt noch keine Problemunkräuter wie Disteln oder Winden bekämpfen.
Wenn ich bereits im Herbst die Herbizidbehandlung durchgeführt hab, warte ich gerne bis zur 1. Blattbehandlung in EC37/39 ab und bekämpfe dann die Kletten, Disteln und Winden mit Starane und/oder MCPA.

3.) Wenn Du deine Fungizidbehandlung in EC37/39 machst, würde ich auf alle Fälle noch ein strobilurinhaltiges Mittel mit hinzunehmen oder gleich einen dieser Packs einsetzen (falls dies günstiger sein sollte). Wenn Du zusätzlich noch ne Ährenbehandlung einplanst, kannst Du die Aufwandmenge bei der Blattbehandlung etwas reduzieren.

1,2l Ralon Super (ist, so viel ich weiß, schon die höchste zulässige Aufwandmenge) und 1,5l Starane XL (ebenfalls höchstzulässige Aufwandmenge) finde ich zu diesem frühen Zeitpunkt (EC 22-25) völlig überzogen. Da reicht jeweils die Hälfte dieser Menge aus - erst recht, wenn Du noch etwas IPU hinzumischt. Die Ungräser sind ja noch klein. Wenn mit 0,6(unterste Grenze)-0,8l Ralon Super die Ungräser nicht eingehen, dann liegt das nicht daran, dass die Wirkstoffmenge zu gering war, sondern daran, dass eine Wirkortresistenz vorliegt und die Pflanzen resistent gegenüber diesem Wirkstoff sind.
Bei IPU wurde bislang nur eine metabolische Resistenz nachgewiesen, d.h bei wenig sensiblen und bereits in der Entwicklung weit fortgeschrittenen AFU-Pflanzen wird dieser Wirkstoff zu schnell abgebaut, um diese nachhaltig zu schädigen. Wenn Du allerdings zu Vegetationsbeginn im Frühjahr bei noch kleinen AFU-Pflanzen Deine 3l IPU ausbringst, dann reicht diese Menge (1500g Isoproturon/ha) im Normalfall aus.
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