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Hilfe! Antriebskonzept "Minidumper" für Wald & Wiesenarbeit

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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8 Beiträge • Seite 1 von 1
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Hilfe! Antriebskonzept "Minidumper" für Wald & Wiesenarbeit

Beitragvon Lumpale » Fr Mär 14, 2014 4:53

Erstmals ein herzliches Grüß Gott an die Forengemeinde.
Mein Name ist Mario und ich lese schon lange "heimlich" mit.
Vorallem der Eigenbauten Thread hat es mir angetan.
Ich bin 22, komme aus Österreich und bin gelernter Elektriker!
Jetzt zum eigentlichen Thema.
Mein Kumpel (Schlosser) und ich, haben vor einen Dumper zu bauen, jedoch nicht in normaler Größe sondern etwas kleiner.
Das Ganze Teil sollte ca. 400kg Eigengewicht haben, und auch ungefähr soviel Nutzlast besitzen.
Eingesetzt wird es in alpinem Gelände, also möglichst tiefer Schwerpunkt.
Geschwindigkeit sollte um 15-20km/h liegen.
Genutzt wird er um Abschnitte (Meterrollen) im gesamten Wald zusammen zu sammeln.
Und zum Schottertransport für das ausbessern von Waldwegen.
und als mobile Schiebetruhe :mrgreen:

Was er haben sollte:
-Allrad ist Pflicht
-Knicklenkung oder Allradlenkung je nachdem
-genug Leistungsreserve um auch evtl. einen Holzspalter anzutreiben etc.
-evtl. eine kleine Anbauwinde im Rahmen eingebaut.

Das Hauptproblem ist der Antrieb. (ja ich kenne die Themen rund um die Radlader hier :wink: )
Mein Kumpel würde die hydraulische Variante bevorzugen, und ich würde das gerne elektrisch lösen. (Nur den Antrieb)
Dachte an einen Dieselmotor welcher ein Aggregat antreibt, und die Räder würde ich gerne über Schneckengetriebemotoren, welche ich über einen Frequenzumrichter steuere antreiben.
Da Schneckengetriebe ja "selbsthemmend" sind würde man sich theoretisch ja eine Betriebsbremse ersparen oder??
Nur beim Leistungsbedarf stehe ich etwas an, da ich nirgends irgendwelche Vergleichswerte gefunden habe.
Wenn der Motor über ein Getriebe läuft, komm ich doch mit weniger Leistung aus, oder?

Wie sieht das mit dem hydraulischen Antrieb aus? Wieviel Leistung benötigt der ca.?


Danke und ich hoffe auf viele Antworten.

lg Mario
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Re: Hilfe! Antriebskonzept "Minidumper" für Wald & Wiesenar

Beitragvon Falke » Fr Mär 14, 2014 8:31

Hallo Lumpale, willkommen im Forum!

Uiii. Ein Getriebe ist nur ein Drehmomentwandler - es kommt "hinten" (wegen der unvermeidlichen Verluste) immer etwas weniger Leistung an, als "vorne" hineingeht.

Ich schätze den Leistungsbedarf auf 10...20 kW.

Wenn du da nicht auf günstige Gebrauchtteile zurückgreifen kannst, wird so eine Antriebslösung mMn eine (sehr) teure Sache.

Gruß
Adi
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Re: Hilfe! Antriebskonzept "Minidumper" für Wald & Wiesenar

Beitragvon hälle » Fr Mär 14, 2014 10:46

Hallo Lumpale. Auch von mir ein Willkommen im Forum

Klingt grundsätzlich sehr spannend :)

Was für Achsen willst du benutzen? Welche Dimensionen soll das Ding haben? 400kg wird da glaub ich sehr schwierig zu erreichen. So ein kleiner Raupendumper hat ja schon 200-300kg Leergewicht. Alleine ein 20kW Motor, 2 Achsen und 4 Reifen die auch 20km/h mitmachen und die Antriebstechnik wird schon in dieser Gegend sein. Und dann willst ja auch noch einen Rahmen und eine Ladefläche haben ;)

So wie ich dich verstehe, sollte er auch eine kippbare Ladefläche haben. Und eine kleine Winde. Da liegt Hydraulik auf der Hand, und wenn du schon beginnst zu verschlauchen, und einen Tank einzubauen (der aber wieder Gewicht bringt) macht es meiner Meinung nach Sinn, auch den Antrieb hydraulisch zu lösen.

Ist dein Spalter ein Zapfwellenspalter? oder ein Elektrischer? oder mit ölversorgung vom Traktor?

Aus welchem Grund möchtest du nur 400kg leergewicht? Was ist dein angepeiltes Budget?

Ich weiss, viele Fragen, aber so können wir dir vielleicht besser helfen ;)

lg hälle

PS: 400kg Schotter ist nicht sehr viel...
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Re: Hilfe! Antriebskonzept "Minidumper" für Wald & Wiesenar

Beitragvon brennholz jürgen » Fr Mär 14, 2014 13:14

post1146794.html#p1146794 hier habe ich mal angefangen….
Brennholz Jürgen
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Re: Hilfe! Antriebskonzept "Minidumper" für Wald & Wiesenar

Beitragvon Lumpale » Sa Mär 15, 2014 17:02

hälle hat geschrieben:Hallo Lumpale. Auch von mir ein Willkommen im Forum

Klingt grundsätzlich sehr spannend :)

Was für Achsen willst du benutzen? Welche Dimensionen soll das Ding haben? 400kg wird da glaub ich sehr schwierig zu erreichen. So ein kleiner Raupendumper hat ja schon 200-300kg Leergewicht. Alleine ein 20kW Motor, 2 Achsen und 4 Reifen die auch 20km/h mitmachen und die Antriebstechnik wird schon in dieser Gegend sein. Und dann willst ja auch noch einen Rahmen und eine Ladefläche haben ;)

So wie ich dich verstehe, sollte er auch eine kippbare Ladefläche haben. Und eine kleine Winde. Da liegt Hydraulik auf der Hand, und wenn du schon beginnst zu verschlauchen, und einen Tank einzubauen (der aber wieder Gewicht bringt) macht es meiner Meinung nach Sinn, auch den Antrieb hydraulisch zu lösen.

Ist dein Spalter ein Zapfwellenspalter? oder ein Elektrischer? oder mit ölversorgung vom Traktor?

Aus welchem Grund möchtest du nur 400kg leergewicht? Was ist dein angepeiltes Budget?

Ich weiss, viele Fragen, aber so können wir dir vielleicht besser helfen ;)

lg hälle

PS: 400kg Schotter ist nicht sehr viel...


Hallo

Das Teil sollte halt kompakt sein und wendig, die Nutzlast steht eher im Hintergrund.
Kippbare Ladefläche sollte sein ja, und eine kleine Winde.
Spalter ist Zapfwelle.
Eigengewicht kann auch mehr sein.
Budget ist eher nebensächlich.
Sollte auch eine Beschäftigung für den nächsten Winter werden.

lg Mario
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Re: Hilfe! Antriebskonzept "Minidumper" für Wald & Wiesenar

Beitragvon hälle » Sa Mär 15, 2014 17:55

Hast du dir schon mal überlegt einen gebrauchten Dumper zu kaufen und wieder Fit zu machen?
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Re: Hilfe! Antriebskonzept "Minidumper" für Wald & Wiesenar

Beitragvon Lumpale » Sa Mär 15, 2014 17:58

hälle hat geschrieben:Hast du dir schon mal überlegt einen gebrauchten Dumper zu kaufen und wieder Fit zu machen?


Ja, bin gerade am schauen. :roll: :wink:
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Re: Hilfe! Antriebskonzept "Minidumper" für Wald & Wiesenar

Beitragvon Markus K. » Sa Mär 15, 2014 18:38

Servus,

aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, das Schneckengetriebe nicht unbedingt selbsthemmend sein müssen! Gibt auch welche, die so gut wie keine Selbsthemmung haben. Generell gilt: niedrige Übersetzung ---> hoher Wirkungsgrad ---> niedrige Selbsthemmung bzw. hohe Übersetzung ---> niedriger Wirkungsgrad ---> hohe Selbsthemmung. Wirkungsgrad eines Schneckengetriebes ist zwischen 80% bis runter zu 20% pro Stufe angesiedelt.
Tip am Rande: wenn du hohe Untersetzung auf kleinen Raum suchst bei guten Wirkungsgrad dann schau mal im Web nach Zykloidgetriebe und dessen Verwandten.
Gruß Markus

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