Hallo Ihr Lieben,
bin mal gespannt auf Eure Meinungen zu folgendem Sachverhalt: Wir wohnen auf einem alten Bauernhof mit Fachwerkhaus in einem kleinen Dorf. Die Kinder und wir wohnen gerne da aber die Arbeit wird uns zu viel. Seit mein großer Sohn im Internat ist und mein kleiner Sohn mehr für die Schule machen muss und dann eventuell auch in ein anderes Bundesland zur Fachschule muss, wir uns die Arbeit zu viel. Natürlich haben wir nicht nur auf die Kinder gesetzt, wir haben die ganzen Jahre alles selbst gemacht neben dem Job. Jetzt war mein Mann längere Zeit krank und konnte 1/2 Jahr garnichts machen und so wie es aussieht auch in Zukunft nicht mehr da er Makumarpatient ist.
Wir tragen uns jetzt ernsthaft mit dem Gedanken den Hof zu verkaufen und ein anderes Haus mit mehr Platz und weniger Land-sprich Arbeit-ist ja nicht nur das Land-zu kaufen. Die ganze Fahrerei mit dem Auto nervt mich auch. Unsere Kinder können nicht weg wenn ich oder mein Mann nachts arbeite.
Wir müßten in den nächsten Jahren, eher über kurz als über lang die Scheune und den Schweinestall neu bauen und den alten Silo abreissen lassen damit wir mehr vom Garten haben. Außerdem ist der Hofbelag hinüber und die Heizkosten (Gas) fressen uns auf.
Da aber unsere Kinder am Anwesen hängen stellen wir uns die Frage ob es sinnvoll wäre es einige Jahre zu vermieten bzw. zu verpachten um einen Teil der Kosten zu decken. Kommt man dann vom Regen in die Traufe? ein Mieter stellt ja auch Ansprüche, was bei einem Verkauf wegfällt. Finanziell haben wir die nächsten Jahre auch keine Möglichkeit die notwendigen Reperaturen auszuführen.
Da wir uns mit unseren eigenen Argumenten immer im Kreis drehen, zähle ich auf eure Meinung um mal was anderes zu hören.
Gruss brownie

