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Holzasche im Wald als Dünger

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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7 Beiträge • Seite 1 von 1
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Holzasche im Wald als Dünger

Beitragvon Holzkopf » Di Feb 27, 2007 16:18

Hallo,

habt ihr Erfahrung mit Holzasche im Wald als Dünger?

Ich meine reine Holzasche(keine Kohle oder behandelte oder/und genagelte Bretter.

Gruß Holzkopf
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Beiträge: 1
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Beitragvon de_lupo » Di Feb 27, 2007 16:23

Hallo,

die Asche fliegt bei uns entweder auf den Kompost oder auf dem Gartenboden, wird im Frühjahr untergeschoren.

Denke dass es dem Waldboden nichts ausmacht.
Aber Nährstoffe??? Ich denke da sind keine mehr drin.

Also als Dünger eher nicht zu gebrauchen.
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Beitragvon Marian » Di Feb 27, 2007 17:00

Hallo!


Könnte man sicherlich im Wald verteilen.
Soweit man uns kürzlich noch vom Grünflächenamt erzählt hat, sollen
in Holzasche vom Kamin noch manche gute Mineralien enthalten sein.
Wir haben deßhalb letzten Samstag den Tip beim Gülle fahren angenommen.
Da wir unsere Asche vom Kamin im Haus und von der Werkstatt eh immer in einer extra Mülltonne aufbewahren, haben wir selbige,
wie man uns riet, beim Gülle aufrühren kopfüber
in den Aalkump entleert. Staubt im ersten Moment und dann ists schonwieder vorbei :wink: Somit ist die Asche "entsorgt" und
wenns den Wiesen noch ein wenig hilft, freu ich mich.

Was ich damit sagen will ist:
Wenn man es in die Gülle mischen kann und darin Mineralien etc.,
enthalten sein sollen, warum sollte man es dann nicht im Wald verteilen.


MfG
M. Pradler
Über 20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Beitragvon country » Di Feb 27, 2007 18:08

holzasche ist ein sehr sehr guter dünger.
man sollte die asche nur nicht bei obst und gemüse anwenden.
denn es sind darin auch alle giftstoffe enthalten, die das holz sein leben lang aufgenommen hat.

Holzasche aus Stückholzfeuerungen, in welchen ausschliesslich naturbelassenes Holz verbrannt wird, kann als Kalium Dünger oder zum Kompostieren verwendet werden.

Um eine Überdüngung mit Kalium zu vermeiden, darf Asche nur in geringen Mengen als Dünger oder Bodenverbesserungs-
mittel verwendet werden. Bei einer bedarfsgerechten Anwendung können pro Jahr maximal drei Liter saubere Holzasche auf 10 m2 Garten oder Wiese ausgetragen werden. Auf zusätzlichen Dünger (z.B. Kompost) sollte verzichtet werden (Gefahr einer Kalium-Überdüngung)

Asche aus naturbelassenem Holz kann auch kompostiert werden. Der Kompostiervorgang wird durch die Asche positiv beeinflusst. Die Asche soll dem Kompost schichtweise und in kleinen Mengen beigefügt
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Beitragvon valtra6200 » Di Feb 27, 2007 18:51

enthällt alle nährtsoffe bis auf stickstoff und schwefel.
hauptsächlich kalium und stickstoff....

im sinne eines kreislaufgedanken muss die asche sogar wieder im wald ausgebracht werden.

aus östereich gibt es viele untersuchungen.
1 to pro hektar sind gar kein problem. habe letztes jahr sogar wesentlich mehr ausgebracht, was mich nur wunderte: in der bodenprobe tauchte nichts auf :-(

es darf jedoch keine asche aus filteranlagen (zyklon oder elektrofilter) ausgebraht werden. in dieser sind die schwermetalle usw. enthalten.
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Beitragvon fuego » Do Mär 08, 2007 11:48

hallo
wenn man stroh verbrennt entsteht asche.
diese asche enzhält alle nährsalze die die pflanze das jahr über aufgenommenhat auser N .
wenn man den nährstoffentzug des getreides rechnet ( gerört zur hoftorbilanz düngeverordnung) hat man den ungefähren gehalt an nährstoffen.
wen man den nährstoffgehalt eines baumes rechnet ist man am selben ziel.
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Beitragvon lucki » Do Mär 08, 2007 14:22

Wie und was auch immer man rechnet: jeder, der schon mal Käferholz, Äste, Gipfel im Wald verbrannt hat, weiß, wie schnell und wüchsig sich an den Stellen Naturverjüngung/Pionierpflanzen einstellen. Brandrodung in den Tropen nutzt denselben Effekt, der dort aber nur paar Jahre anhält, dann muss man weiterziehen, das geht bei uns schlecht..

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