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Holzbündel

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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11 Beiträge • Seite 1 von 1
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Holzbündel

Beitragvon Fendt412 » Mo Sep 18, 2006 21:10

Es gibt ja inzwischen so Gestelle in die man sauber Meterscheite zu 1 Ster bündeln kann.
Wer von euch nutzt solche Bündelgeräte und von welchem Hersteller? (habe in der Suche nix gefunden, scheinbar wurde es noch nicht angesprochen?)
Wir hatten mal eines zum ausprobieren da, haben mal 11 Ster gebündelt! Dieses gefällt mir sehr gut, da man die Bündel gut stapeln kann (da oben offen) und danach leicht auskippen kann!
Ich sehe die Vorteile darin (also wenn man so mechanisiert ist, dass man die Bündel transportieren/stapeln kann), dass man Scheite weniger oft anlangen muss (man spart sich das Aufrichten per Hand auf den Anhänger etc. wenn man es als Meterholz verkauft), man muss nicht die Scheite 2 m hoch per Hand aufrichten wenn man sonst die Scheiter normal so hoch aufrichtet, da man die Bündel dann mit frontlader etc. stapeln kann.
Habe neulich 4 Ster mit dem Rückewagen ausgeliefert-Die Käufer haben nur so geschaut als ich denen da in 5 minuten 4 Bündel hingestellt habe :D
Man muss nur immer aufpassen, damit man die Bündel so anpackt, dass diese nicht auseinanderfallen. Habe auch schon überlegt, ob es möglich ist, die Bündel gleich komplett auf 33 cm zu sägen, indem man ein bündel in der Mitte mit einem Spanngurt oder so an der Zange befestigt (da die Zange das Bündel ja nicht umschließt da die Bündel um die 4m umfang haben) und dann beidseitig 33 cm mit der Motorsäge heruntersägt-hat das vielleicht schon jemand von euch probiert?

Die Bilder bitte anklicken für eine gute Qualität!
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Beitragvon Clemens » Di Sep 19, 2006 7:05

Hallo,

das war hier bereits mehrfach Thema hier. Ich habe gerade die Suchfunktion versucht. Irgendwie funktioniert die nicht wirklich richtig.
Versuch mal unter Gruppe Forst dein Glück. Hier sind einige Beiträge zu dem Thema gelistet.

Viel Glück
Clemens
 
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Beitragvon l_andy » Di Sep 19, 2006 9:24

moin...

war bei mir auch schon mal thema ...

bin aber noch nicht weiter :cry: ... vor habe ich es auf jeden fall
munter bleiben

andy

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Beitragvon unimogthorsten » Di Sep 19, 2006 9:55

ich halte die Idee für nicht schlecht wenn man über einges an Ausstattung verfügt. Ein Frontlader oder Radlader sollte schon vorhanden sein um die Bündel überhaupt wieder bewegen zu können, es sei denn man läßt sie da liegen wo man die Bündel auskippt. Außerdem schwindet ja das Holzvolumen bei der Trocknung sodaß ein evtl. nachspannen erforderlich wird. Wie soll das gehen? Ich hab mir die Anschaffung auch vor Jahren schon mal überlegt, bin dann aber zum Schluß gekommen daß es für mich keinerlei Sinn macht. Wer allerdings gewerblich damit Sterholz z.B. für Gemeinden fertigt wird darüber nachdenken. Allerdings ist da erst mal auszuprobieren ob wirklich ein Zeitgewinn erzielbar ist im Vergleich zur herkömmlcihen Methode mit Holzstangen in den Boden schlagen und einfach dazwischensetzen. Der Zeitgewinn müßte doch erheblich sein sollte sich das System rentieren. immerhin wird ein Traktor benötigt der das Bündelgestell trägt und zum Lagerplatz bringt. Und wenn man einen Tag nur spaltet und den anderen Tag wieder mit dem Bündler rausfährt ist halt ein doppelter Wegaufwand zu berücksichtigen. Allerdings könnte man den Bündler ja im Frontkraftheber anbauen, sofern vorhanden, und den Spalter hinten. Dann wäre eine effektivere Auslastung des Schleppers möglich und somit Kosten gespart. Mir sind da zu viele "wäre und könnte" in der Rechnung enthalten. Angesichts der Kosten von ca. 1000 Euro inkl. Spannset müßte ich doch einige Ster machen nur um mal das Gerät zu bezahlen. Und schon sind wir weider beim beliebten Thema "lohnt sich Brennholzverkauf?"
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Beitragvon l_andy » Di Sep 19, 2006 10:14

moin nochmal...

ich waere auch nicht bereit, 1000 oecken auszugeben....
aber nen gestell gebrutzelt (stahlwert ca 50eus) ne spannzange gekauft (je nach qualitaet 100-500 taler) und dann ca 6m spannband pro buendel hoert sich fuer mich realistisch an...

der vorteil ist, man stapelt "ebenerdig", also nicht in 2 meter hoehe auf den haenger.. vom haenger wieder runter auf den lagerplatz ist ein kinderspiel, 2 jahre spaeter zur saege brauch ich es auch nicht mehr anfassen (kann leider nicht an meinem lagerplatz saegen) ...

ich bin mir sicher, dass es vor der "saison" so was gibt :D
munter bleiben

andy

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Beitragvon mitch » Di Sep 19, 2006 11:40

Hallo,

es gibt schon diverse Beiträge im Forum. Schaut mal unter "umreifung / buendeln" - ist noch nicht all zu lange her (August ?).

Ich selbst habe mir dieses Frühjahr ein Bündelgerät beschafft - siehe Beitrag unter "umreifung / buendeln".

Grüße

mitch
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Beitragvon Pickup » Di Sep 19, 2006 13:27

Hallo,
ich habe mir im August erst das Bündelgerät von Posch besorgt.Hab erst 10 ster zur probe gemacht,mit versch. Bindemethoden!Der Bucheneinschlag geht ja bei mir erst im oktober los!Bin voll überzeugt von dem Teil! :lol:
das Gerät hab ich mir vorne an den Radlader drangebastelt , so kann ich gleich beim auswerfen übereinanderstapeln. Gespalten wird mit einem Liegendspalter, so werden die Scheite nur noch vom spalttisch ins Bündelgerät gezogen und das in einer angenehmen
Arbeitshöhe(der Rücken dankt :D )Beim binden hab ich mich für Polyesterbänder entschieden,mit Bindegarn wars mir zu umständlich und zu locker,stahl war mir zu teuer!Aber der hauptgrund war:das Polyesterband einfach 20 cm länger lassen und man kann es immer wieder nachspannen!
Wer keinen 2. schlepper oder einen Frontlader hat,es gibt auch tragbare Bündelgeräte (Woodmax) und zum Umfahren reicht eine staplergabel an der heckhydraulik(die hebt für einen Autohänger hoch genug)!
1 bündel kostet ca.60 cent(Band und klammern)meiner Meinung nach vertretbar.sicher die Anschaffung ist nicht billig,aber:
1.Mein Rücken ist es mir wert
2. Es ist unbestreitbar eine arbeitserleichterung
3. Das Gerät und der bindeapperrat sind ja nach dem 1. Jahr nicht kaputt,ich denke mal das teil hab ich in 20 jahren noch.und wenn ichs wirklich nicht mehr brauch verkauf ichs.(Hab 1 jahr lang ein gebrauchtes gesucht,keins gefunden.Und wenn mal eins im traktorpool angeboten wurde,dann mind.10 jahre alt für mind 800 Euro!Nein dann lieber ein neues!)
Wenn jemand ein tüftler ist,günstig an Eisen kommt und und es sich selber baut,super!Aber 50 Euro hat mich schon das eisen gekostet um es an den Radlader zu bauen!Stahl ist auch nicht mehr so billig!
Hoffe ich konnte helfen!
Gruß aus dem Bayr. Wald!
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Beitragvon Clemens » Di Sep 19, 2006 13:46

Hallo,

ich würde den Bündel nach dem schwinden durch das Trocknen ganz einfach dadurch wieder neu spannen, indem man einen angespitzten Holzpfahl (oder zwei) ind den Bündel treibt und somit das geschwundene Volumen wieder auffüllt.
Auch müssten die Bündel mit einer Rundballengabel oder Palettengabel im Heck zu bewegen sein. Wenn sie gestapelt sind brach man einen Lader oder Kran ist klar.

Ich habe mal auf einem Titelblatt der landw. Wochenzeitung ein Bündelgerät mit angebautem Spalter gesehen. Von der Handhabung wohl unschlagbar. Ein Schlepper für Spalter und Bündelgerät. Die fertiggespaltenen Scheite kommen direkt in das Bündelgerät, zusammenschnüren und an geeignetem (zum Verladen oder trocknen) Platz auskippen und weitergehts.

Zum zusammenbinden gebrauchtes Bindegarn von Großpackenballen, hält und kostet nichts.

Wenn das Holz ofenfertig gespalten in den Bündel kommt, ist sicher über ein kleinschneiden vom Bündel mit einer entsprechend starken Kettensäge nachzudenken. Entsprechende Provigeräte sind ja bereits zu haben.

Den größten Vorteil sehe ich einfach, dass man das Holz bis zum kleinschneiden nicht mehr von Hand anrühren muss. Besonders bei Kronenholz (viele relativ dünne Teile) ist dies recht zeitraubend.

Ich habe mir ein Kleinbündelgerät genau für diese dünnen Äste gebaut (erstmal provisorisch). Damit mache ich Bündel die etwa 30 kg wiegen und einen Durchmesser von 26 cm (= 1/20 RM) haben, Dielassen sich noch gut in das Auto verladen und wieder entladen. Die Bündel werden auch als ganzes mit der Kettensäge in einem speziellen Sägebock zersägt.
Das Holz bleibt nach dem zersägen gestapelt im Sägebock und kann dann direkt auf den Stapel gesetzt werden. Erspart manchen Handgriff und viel Bückerei.

Gruß Clemens
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Beitragvon wwkauz1 » Mi Sep 20, 2006 8:36

@Clemens
Weißt Du zufällig von welchem Hersteller der Kombi war?
http://www.brennholzkontor.com
http://www.bundesverband-brennholz.de
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Beitragvon Clemens » Mi Sep 20, 2006 9:57

Hallo wwkauz,

nein weiß ich leider nicht. Wenn ich die Zeitschrift noch mal in die Finger kriege könnte man das vielleicht feststellen.
Vielleicht wars aber auch eine Eigenbaulösung.
Wäre übrigens doch gar nicht so schwer zu machen.
Bündelgerät zum nach hinten auskippen, anbau seitlich versetzt hinter dem Schlepper, Stehendspalter ebenfalls seitlich versetzt und leicht gedreht am Dreipunktrahmen befestigt. Spalter über Schlepperhydraulik betreiben oder entsprechendes Winkelgetriebe einbauen.
Wäre doch eine Herausforderung für jeden Bastler.
Ich habe auch schon Bündelgeräte mit eigenem Fahrwerk gesehen, die sich an den Schlepper (hinter den Spalter) ankoppeln lassen. Das Stapelgerät ist auf einen Drehkranz (z.B. Vorderwagen eines alten 2-Achsers aufgebaut und kann vor dem Auskippen beliebig gedreht werden.
Damit entfällt unter umständen dann das rangieren. Auch brauch man nur mit einem Schlepper in den Wald fahren.

Hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht, einen Holzwagen (Einachser) mit einem Holzspalter zu kombinieren. Bei einem umgebauten Miststreuer zum Beispiel könnte man die Zapfwelle oft hinten wieder für den Spalterantrieb benutzen. Hinten am Hänger ein einfaches Hubwerk anbauen und einfach den Spalter drannhängen und los gehts.
Ader auch vorn wo normalerweise die Pick-up war einen Spalter einbauen.
Nach dem Spaltvorgang werden die Teile dann direkt verladen und nach Hause genommen.

Gruß Clemens
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Beitragvon Fendt412 » Mi Sep 20, 2006 20:44

Das Gerät das ich hier abgebildet habe kostet mit Spanner (ist eigentlich nur eine Spanngurtratsche befestigt an einem Eisenteil, das nicht verrutscht an dem Band) um die 600€ soweit ich weiß und ausleihen kostet inklusive des Gurtes 1,5€/Bündel!
Der Gurt wird mit speziellen Eisenklammern gehalten. Wenn man den gurt auf der einen Seite ganz kurz macht und auf der anderen etwa 30, 40 cm überstehen lässt, schneidet man ihn beim Auflösen der Bündel auf der kurzen Seitre auf und man kann ihn wieder verwenden, wenn er noch nicht zu mitgenommen ist!

Nachspann ist bei dieser Form des Bindens auch kein Problem, war bei uns zwar nicht nötig aber wäre möglich! Die Bündel erhalten nie 100% die Form, wenn man sie mit der Zange nimmt hat man oben etwa 1/4 der Scheite und der Rest hängt nur am Gurt und den zieht es da noch etwas auseinander, bei etwas vorsichtiger Handhabung jedoch dürften die Bündel auch trocken noch ohne nachspannen zu transportieren sein!

Der Transport des Bündelgerätes stellt für mich eigentlich kein Problem dar-wir spalten die Scheite zu Hause auf der Güllegrube (befestigter Boden, kann im Winter zuvor gut abgeräumt werden, man muss nicht immer in Wald fahren etc.), die Bündel werden dann entweder mim Rückewagen oder Frontlader mit Zange+Kipper gleich abtransportiert zum Lagerplatz.
Das Bündelgerät ist auch nicht schwer, könnte bei Bedarf auch irgendwie mit Kette oder so am Holzspalter befestigt werden!
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