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Holzhäcksler worauf achten/Erfahrungen/Leistungsbedarf/woher

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Holzhäcksler worauf achten/Erfahrungen/Leistungsbedarf/woher

Beitragvon convex » Mo Apr 30, 2007 18:59

Hallo,

bin am überlegen mir einen Schredder mit Zapfwellenbetrieb zuzulegen um Hackschnitzel für die Heizung herzustellen.

Meine Frage ist jetzt, welche Holzhäcksler sind zu empfehlen, worauf sollte man beim Kauf achten ? Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht.

Der Schredder sollte mit einem 60 PS Schlepper betrieben werden. Soweit ich das jetzt in Erfahrung bringen konnte, ist es mit der Leistung möglich Äste mit einem Durchmesser bis max. 20 cm zu Schreddern. Wahrscheinlich ist der Traktor dann aber schon ziemlich am Ende, oder ?
Schreibt mal Eure Erfahrungen.
(Ich will damit keine Lohnarbeiten verrichten. Nur für Eigenverbrauch)

Vielleicht weiß ja auch jemand wo man günstig gute Schredder herbekommt ?!

Vielen Dank im voraus
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Beitragvon Lumpi » Mo Apr 30, 2007 20:33

Ich habe einen Husmann H8, angegeben ist 23 cm Durchmesser, was er auch locker packt und mind. 50 PS. Etwas mehr Kraft sollte aber dann doch vorhanden sein. Ein Bekannter hatte ihn mal ausgeliehen und an seinen G50 gehangen - Lenken wäre wohl nur noch mit den Bremspedalen möglich gewesen. :-) Meistens ist ein 125 PS Schlepper davor, mein 65er schafts aber auch noch recht gut. Der Häcksler hat allerdings einen 45° zur Hackscheibe angeordneten Einzugstrichter, was, wie ich finde, sich sehr positiv auf die benötigte Kraft auswirkt, das Hackgut allerdings nicht so sehr gleichmäßig wird, da das Holz oftmals längst aufsplittert und diese langen Späne dann auch so das Auswurfrohr verlassen. Für Hackschnitzelproduktion würde ich eher zu einem rechtwinkelig angeordnetem Zuführtrichter raten. Desweiteren würde ich niemal mehr einen Häcksler ohne eigene Ölversorgung kaufen. Die Ölfördermengen größerer Schlepper sind zu hoch. Dann lieber etwas mehr ausgeben, und ne eigene Ölversorgung nehmen.

Anbieterfirmen gibt es genug, darüber zu diskutieren anfangen halte ich für unsinnig. Das führt niemals zu einem Ergebnis... jeder hat den Besten. Würde bestimmt ähnlich erfolgreich wie die Frage nach dem besten Trecker.
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Beitragvon MF-Fahrer » Mo Apr 30, 2007 20:54

Hi,

also wir haben einen Schredder der Firma Farmi aus Finnland.

http://www.farmiforest.fi/?CHIPPERS

Wir haben ihn jetzt 10 Jahre ohne einen Schaden.
Jetzt im Winter haben wir die Messer zum ersten mal ganz erneuert.
Zuvor wurden sie immer nur geschliffen.

Unser Model (genaue bezeichnung müsste ich morgen mal nachgucken)
schafft bis zu 25 cm Durschmesser. Er wird mit einem 85 ps Schlepper
angetrieben.

Also ich kann den nur empfehlen.

Mfg

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Beitragvon convex » Di Mai 01, 2007 7:32

Die eigene Ölversorgung am Häcksler ist für die Einzugswalzen notwendig, oder ?
Hab einen IHC 644, glaube nicht das der zuviel Öl bringt, oder? Aber wahrscheinlich hast Du recht, eigene Ölversorgung ist besser. Falls man mal irgendwann den Schlepper wechselt gibt´s da keine Probleme...

Wie sieht es denn mit der Wartung, Ersatzteilen usw aus ?
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Beitragvon 309LSA » Di Mai 01, 2007 10:53

Hallo,

wir haben eine Hacker von Dücker. Der hat die Hackscheibe auch 45° zur Einzugsrichtung, das Hackgut ist aber dennoch sehr gleichmäßig und macht in unserer Heizung keine Probleme. Die Einzugsgröße ist mit 18cm angegeben. Wir hacken hauptsächlich getrocknete Meterscheite die grob gespalten sind und da kann ich zur Leistung nur sagen: viel hilft viel. Wir betreiben den Hacker mit ca. 100PS und die will ich auch nicht missen. Es funzt bestimmt auch mit weniger aber halt nicht so schnell. Um dünne Äste und Strauchschnitt bis ca. 8cm klein zu kriegen reicht auch der kleine Schlepper mit 40PS aus. Bekommen haben wir den Hacker ohne eigene Ölversorgung, die haben wir aber selber nachgerüstet, ist einfach besser. Der große Schlepper bracht zu fiel Öl(zu heiß), der kleine hätte noch nen Rücklauf benötigt. Ersatzteile haben wir bis jetzt nur einen Simmering vom Ölmotor der Einzugwalzen benötigt. Bei Dücker angerufen, zwei Tage später hatten wir das Teil da. Das ganze auf Rechnung.

mfg
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Beitragvon Lumpi » Mi Mai 02, 2007 20:45

Habe bisher noch keine dickeren und trockene Stücke reingesteckt, außer mal etwas Totholz zwischendurch. Das wird dann aber auch herlich klein und gleichmäßig. Bei mir kommt halt alles direkt beim Fällen hinein und dann ab nach hause. Dabei entstehen dann doch gelegentlich längere Stücke, allerdings sehr dünn.
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Beitragvon lobi89 » Fr Jan 04, 2008 17:28

Hab mal eine Frage zum Thema Holzhäcksler!
Wir haben über Weihnachten 30 fm Fichtenstammholz eingeschlagen. Das Kronenholz haben wir bis zu einem Durchmesser von ca. 4cm zu Brennholz verarbeitet. Dabei sind auch jede Menge Wedel angefallen und natürlich die Reste der Spitzen. Ich möchte diese Wedel nun mit einem kleinen Holzhäcksler (Buschhacker) häckseln. Weiß jemand wo ich mir so einen im Raum Weißenburg Gunzenhausen (WUG) verleihen kann. Mein Schlepper hat 50 PS. Da gibt es doch solche Maschinen von Pöttinger!
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Beitragvon Same Argon » Fr Jan 04, 2008 21:02

Hallo,

habe auch für den eigenbedarf einen Farmi Häcksler, den kleinsten ohne allem Schnickschnack. Ich fahre ihn mit 45PS auf 1000U/min, geht ganz gut, hat bis jetzt noch alles geschluckt ( 160mm ca. ) . Da er keinen hydraulischen Einzug hat geht es nicht ganze Kronenäbfälle zu häckseln da die Äste sich sperren im Einzugstrichter. Ist bei mir aber kein Problem da ich die Kronen mit meinem Prozessor fast vollends entaste und dadurch auch kein Grünanteil in den Hackschnitzel habe.


Gruß Same A.
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Beitragvon MF5455 » Di Mai 13, 2008 19:24

Hallo, bin zur zeit auch auf der suche nach einen häcksler, da ich aber nicht allzuviel zum häckseln hab sollte der auch nicht grad 50.000 euro kosten ;-)

Er sollte aber dennoch bis so ca. 20 cm durchmesser gehen, welche fabrikate sind zur zeit gut und günstig zu erwerben?

Danke!
Kannst du auch wegfahren ohne vollgas zu geben? :D
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Beitragvon ihc-steven » Mi Mai 14, 2008 15:38

Hi,
@lobi89:
Pöttinger hat keine Holzhäcksler im Programm, nur welche für Mais- und Grassilage. Welchen Schlepper hast du zur Verfügung (Fabrikat?) ?

@MF5455:
Bei unserm Händler steht ein BGU- Häcksler:
http://www.oechsle-gmbh.de/in.php?site=gebraucht_frame
Aber die Entfernung zu dir ist höchstwahrscheinlich zu groß.

Gruß
ihc-steven
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Beitragvon Europa » Do Mai 15, 2008 18:38

Doch es gibt Holzhäcksler von Pöttinger, die heißen WID
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Beitragvon MF5455 » Do Mai 15, 2008 19:15

Danke @ ihc

Ja leider ein wenig weit weg, aber für den preis könnte sowas hinhauen. Muss ich mich bei gelegenheit mal auf die suche bei meinen händlern in der umgebung machen....
Kannst du auch wegfahren ohne vollgas zu geben? :D
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Beitragvon ihc-steven » Fr Mai 16, 2008 8:21

Hi,
habe ich nicht gewusst, dass es Pöttinger- Holzhäcksler gibt :oops: . Sind davon Bilder auf der Pöttinger- Homepage? Wenn nein, könntet ihr welche einstellen?
Gruß
ihc-steven
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Beitragvon Justice » Fr Mai 16, 2008 9:09

Soviel ich weis sind die Pöttinger Häcksler baugleich mit Eschlböck. Hörensagen. Weis ich nicht Hundertprozentig.

www.eschlboeck.at
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Beitragvon Wunschbauer » Fr Mai 16, 2008 11:04

Hallo,

hat eigentlich noch jemand einen alten Pöttinger Buschhacker AP 2000 im Einsatz. Die waren doch früher sehr verbreitet.

Gruß
Der Wunschbauer
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