Wir haben einen im Frontanbau und die Rundballenpresse gleichzeitig hinten.
Je nach Einsatz, Bodenverhältniss u.s.w. kann man gut damit arbeiten. Da die Maschine keine Kurvenbahnen hat, gehen die auch nicht kaput. Lager, Kettenantrieb usw verschleissen. Die Zinken sind teuer und verbiegen gern und brechen auch.
Bei viel Bewuchs ist die Maschine gut, wenn alles funzt. Bei w enig Bewuchs setzen wir den Schwader nicht ein, sondern einen claas twin 650 Seitenschwader.
Du kannst den Hölzle im Einsatz sehen - Siehe Profi - Multimedia - Grünlandtechnik
Ach ja Geschwindigkeit hängt natürlich vom Boden ab. Ich hab kein Problem mit 15kmh wenn der Boden eben ist. Meist arbeiten wir mit ca. 12kmh. Wir haben zusätzlich Begrenzerketten im Frontanbau plus Führung. Die Rechqualität ist OK, aber nicht so gut wie unser Claas Schwader.
Mit einer Frontmaschine muss man generell etwas vorsichtiger umgehen, als mit Heckgeräten - das sollte man schon berücksichtigen. Vorteil ist bei uns halt das ein Fahrer, ein Schlepper alles auf einmal macht und das Futter nicht beim Schwaden nochmals in den feuchten Boden gedrückt. Die Presse läuft deutlich besser, da der Schwad auf 1,3m Breite eingestellt werden kann. Die Seitenschnecken der Presse haben also fast nichts zu tun und es treten eigentlich nie Verstopfungen auf. In anderen Worten - die Schwadform und Zufuhr zur Presse ist optimal. Die Schwadaufnahme in den Kurven ist nicht optimal. Daher ist es besser zunächst die Vorgewende zu räumen und anschließend den Rest.
unser ist ein Mittelschwader, ein Einkreiselschwader arbeitet zwangsläufig seitlich.
Das Konzept Frontseiten und Heckschwader zusammen ist völlig anderst. Einkreisel an der Front gibt es auch heute noch von anderen Herstellern zu kaufen - ob ein normaler Einkreisel an der Front was bringt muss jeder selber wissen - für uns ist das keine Alternative, da ein Einkreisel im Heck viel besser und sicherer läuft.