Hallo,
ich hab mir den Vigas von Solarbayer 80 gekauft. Habe jetzt schon die dritte Saison geheizt. Keine Probleme. Die 80 KW brauche ich, da ich 800 m² zu heizen habe. Ich kann bis 1,10m Holzscheite einschüren. haut gut hin. Es gibt auch noch den Atmos DC 75 GSE. Der passt auch für 1m Scheite. Kesselgewicht Atmos 770 KG, Vigas 900 und noch was. Ein HDG in dieser Größe hätte 14.000 Euronen gekosten. Mein Vigas damals 3.300 Euronen. Da kann ich lange Holz heizen .
Hast Du Deine Holzheizung mit einer Solaranlage gekoppelt? Habe auf der homepage von solabayer solche Kombinationen gesehen. Wie oft musst Du im Winter bei Deiner Anlage nachlegen?
Gruß aus Oberfranken!
Wenn Du Dein Holz günstig, um nicht zu sagen kostenlos bekommst, wird sich eine Solaranlage nicht oder erst sehr spät amortisieren.
Den Vorteil den man hat wenn man eine Solaranlage sein eigen nennt, ist der das man im Sommer nicht einheizen muß wenn man die Trinkwassererwärmung auch über den HV erledigt.
Wenn Du so eine Anlage planst leg´ einfach einen Pufferspeicher mit einem zusätlichen Wärmetaucher für Solar aus, dann kannst Du später immer noch nachrüsten. Ich glaube nicht das Du das dann noch machst.
Viel wichtiger ist eine vernünftige Hydraulik und ausreichend grooooße Pufferspeicher. Wenn Du z.B. einen DC75GSE nehmen solltest müßtest Du mind. 4125l bereit stellen um in den Genuß der Bafa Förderung für regenerative Energien zu kommen. Die Erfahrung zeigt allerdings das 100l/kw weit komforttabler sind - das wären mal schlappe 7500 Liter ! Hast Du den Platz überhaupt?
Gruß
Bibo
Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät
Hallo Bibo,
Danke für Deine prompte Antwort!
Vorweg, ich kenne mich mit Heiztechnik nicht sonderlich aus, bin jedoch seit meiner Jugend ein "Fan" von Holz.
Platz hätte ich ausreichend (ca. 2800qm Tiefgarage, welche mit schweren Geräten befahrbar ist).
Wir haben im Objekt (ca. 8400 Nutzfläche) eine moderne Gaszentralheizung, welche wie das Objekt selbst 5 Jahre alt ist.
Obwohl ich genug eigenen Wald (38 ha) sowie Forstmaschinen habe, habe ich mich vor 5 Jahren dummerweise von "Experten" zu einer Gaszentralheizung "überzeugen" lassen. Bei 14$/Barrel Öl vor ca. 6 Jahren bei Planung des Objektes kein Wunder!
Bei einem Barrelpreis von über 130$ mit korrelierendem Gaspreis schaut die Rechnung jedoch anders aus.
Ich habe mich deshalb entschlossen, die Gasheizung durch eine Holzheizung (große Stückholzfeuerung oder Hackschnitzelanlage eventuell Solarenergie) zu entlasten. Die Gasheizung würde sich dann nur bei Lastspitzen oder Funktionsstörungen der Holzheizung zuschalten.
Zum Thema Hackschnitzel:
Jeder würde natülich sofort sagen, dass für diese Zwecke eine Hackschnitzelheizung sinnvoller und angenehmer als eine Stückholzheizung wäre.
Rein gefühlsmäßig ist mir aber eine Hackschnitzelanlage (Bunker, Trocknungshalle, Pilzentstehung, eigene Gerätelogistik und zuletzt auch Kosten) nicht so sympatisch wie eine 1m-Stückholz-Anlage.
Gibt es eigentlich moderne Holzvergaser für min 1m-Scheite jenseits von 100 kW?
Greifen hierfür auch staatliche Fördermaßnahmen in Anspruch zu nehmen?
Gruß Eike
Hallo,
1 m Stueckholz bringt mir fast keine Arbeitserleichterung - mit einem modernen Brennholzprozessor (ab 1500 Euro) der im gleichen Arbeitsgang schneidet und spaltet geht es einfach schneller, 50 cm Holz zu machen (mit meinem mache ich ca. 5 m3 per Stunde).
Ich verbrauche ganz schön viel Brennholz (50m3), weils hier recht kalt wird.
Was grosse Scheitlängen angeht sind die Anlagen von Attack recht gut. Ich habe immer den Eindruck, das dass Angebot von http://www.rainbow-tech.de ganz gut ist.
Thema Förderung: Bei handbeschickten Biomassekesseln ist bei 50 kw Schluß (hab´ gerade nochmal nachgeschaut). Automatisch beschickte Anlagen bis 100kw.
Bei Deinen Anlagendimensionen würde über Hackschnitzel BHKW nachdenken.
Bei Stückholz wirst Du sonst schnell zum Sklaven Deiner Heizung - oder Du stellst Dir einen Heizer ein, der für Dich im Maschinenraum der Nautilus (denn so siehts dann sicher irgenwann aus) buckelt...
Im Ernst: Such Dir einen unabhängigen Berater in Wohnortnähe der auch in Förderungsmodalitäten firm ist. Vor Auftragsvergabe unbedingt Referenzanlagen zeigen lassen, und unter vier Augen mit dem Betreiber reden. Auf kaum einem Gebiet baut die Heizungsbauerzunft soviel Schei.. wie bei Holzheizungen. Die Hydraulik ist da meist der Knackpunkt.
Förderrichtlinien der Bafa: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erne ... e_2008.pdf
Gruß
Bibo
Zuletzt geändert von Bibo am Mo Jun 23, 2008 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät
Was für´n Ochse hat dieses Thema ohne Ankündigung nach "Haus und Garten - Was soll gekocht und was soll im Garten angebaut werden? Landfrauen geben sich Tipps und Tricks." verschoben?
Forstforum war vielleicht auch nicht Ideal, aber "Regenerative Energien" wäre doch um eineíges angebrachter gewesen oder?
Kopfschüttelnd
Bibo
Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät