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Hydraulik sinkt bei laufenden Motor, kommt da was?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Hydraulik sinkt bei laufenden Motor, kommt da was?

Beitragvon Heiko » So Dez 02, 2007 22:13

Hallo Miteinander,

für unserm mittlerweilen Berüchtigten MF 294 haben wir uns einen 4-balkigen Doppelherzschargrubber mit Walze, AB 2,2 m, 11 Zinken von Niemeyer gegönnt. Wir dachten, das würde gut passen.

Bei Abholung viel schon auf, dass er nur mit einem beherzten Tritt aufs Gas den überhaupt hob. Beim Arbeitseinsatz war das dann kein Problem mehr, man hat ja beim Ausheben und Wenden immer noch genug Drehzahl.

Als ich dann nach getaner Arbeit die Walze sauber gemacht habe, musste ich mich immer mehr bücken, die Hydraulik senkte sich trotz laufenden Motors (Standgas). Ist das wegen dem doch recht hohen Gewicht (geschätzt ca. 5-600 kg) und der Länge von über 3 m (Hebelwirkung) verzeihlich oder kündigt sich da ein Problem mit der Hydraulik an?

Bei anderen Geräten is tes nicht aufgefallen, es ist auch genug Hydrauliköl (bei ausgehibenen Hubwerk gemessen) enthalten. Er hat einen Zusatzhubzylinder.

Grüße

Heiko
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Beitragvon Gerhart » So Dez 02, 2007 22:56

Hi
Da hast du schon etwas Gewicht am Heck, aber mit Zusatz Zylinder muß Er es eigentlich heben .
Prüfe mal den max Öldruck :arrow: über 180Bar ist ok !
Evtl auch beim LaMa die HyPumpe auf Liter-Leistung Prüfen !
Absinken von schweren Geräten ist fast normal (geringe undichtigkeiten im System) :arrow: das wird bei warmen Öl mehr.
Der MF hat keine besonders große Pumpe , kann sein das im Standgas die Förderleistung geringer ist wie die undichtigkeit weil mit Drehzahl geht's ja.
Mfg : Einer der vom Milchgeld LEBEN will
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Beitragvon MF-133 » Mo Dez 03, 2007 13:26

Bedienungsfehler der Ferguson-Hydraulik? Fördermenge erhöhen (äußerer Hebel ganz nach hinten schieben) . Ventile des Steuergerätes schließen vermutlich nicht ganz. Spielt eigentlich keine Rolle.
Wenn ein Sperrhebel für die Hydraulik eingebaut ist: Gerät hochheben und sperren. Es sollte dann lange ohne erheblichen Höhenverlust oben bleiben. MFG
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Beitragvon Schrauber » Di Dez 04, 2007 15:46

Moin,
die O Ringe vom Steigrohr mal kontrollieren könnten platt oder weggeplatzt sein.
Dann läuft das ÖL teilweise gleich zurück ins Getriebe.

Schrauber
MfG
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Beitragvon Heiko » Di Dez 04, 2007 20:53

Erst mal Danke für eure Antworten.

Eine geringe Undichtigkeit in der Hydraulik ist auf jedenfall da. Der Lama-Händler hat das schon 3mal abgedichtet, es ist zwar schon besser geworden, 100% dicht ist es aber nicht.

Das Öl sammelt sich immer auf dem rechten Achstrichter, außerdem hinterlässt der MF an seinem Stammplatz i.d.R. einen nicht übersehbaren Ölflecken.

Einen Bedienungsfehler will ich auch nicht ausschließen. Beim Arbeiten habe ich den äußeren Hebel etwa in mittlerer Stellung, der Grubber muss ja beim Vorgewende nicht ganz ausgehoben werden, ich nutze den äußeren Hebel quasi als Hubbegrenzer.

Bei Straßenfahrt stelle ich den äußeren Hebel kurz vor Maximum, da er bei maximalen Hub bei geringsten Erschütterungen sehr leicht anfängt, sich aufzuschaukeln.

Es ist also sehr wahrscheinlich, dass ich beim Saubermachen den Hebel nicht ganz ausgehoben hatte.

Kann man außerdem auch über die Senkdrossel Einfluss auf dieses Absenken, aber vielleicht auch auf die Hubgeschwindigkeit nehmen? Momentan ist die Senkdrossel auf einer etwa mittleren Stellung.

Noch etwas: Wenn die Maschine kalt ist, braucht es manchmal eine Zeit lang, bis das Hubwerk reagiert.

Trotzdem bin ich jetzt schon beruhigter, hatte einen Riss im Hydraulikzylinder etc. befürchtet.
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Beitragvon ferguson-power » Mi Dez 05, 2007 16:54

So wie du das Problem beschrieben hast ist wahrscheinlich die Hydraulikpumpe verschlissen . Kontrolliere den Filter ,welcher sich im Topf unter der Hydraulikpumpe befindet . Mess mal den Druck bei betriebswarmen Hydraulikoel .
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Beitragvon ferguson-power » Mi Dez 05, 2007 16:59

Schrauber hat geschrieben:Moin,
die O Ringe vom Steigrohr mal kontrollieren könnten platt oder weggeplatzt sein.
Dann läuft das ÖL teilweise gleich zurück ins Getriebe.

Schrauber


Der MF 294 hat kein Steigrohr wie die Alten 100,200,500er .
Er ist ein reinrassiger Italiener (LANDINI)
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Beitragvon Schrauber » Mi Dez 05, 2007 18:25

Moin,

wusste ich nicht Sorry, man lernt nie aus

Gruß Schrauber
MfG
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Beitragvon Ivan on tour » Mi Dez 05, 2007 18:32

Hallo erstma an alle

Habe das gleiche Problem bei meinen MF275 ist das Getriebe und Hinterachse nicht Baugleich mit dem MF294.
Soweit ich weiss gibt es bei MF keine Pumpe im herkömlichen Sinne und auch kein Hyd.Öl der nimmt das aus dem Getriebe.
Würde das gern Selber beheben aber habe kein Handbuch da.
Russen POWER

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Beitragvon MF-133 » Mi Dez 05, 2007 19:50

Der 275 hat den Hintern von 165, 188 usw. Auf Bildern sieht der Achstrichter anders aus als von den 204ern.
ich würde an der Pumpe erst rumbasteln, wenn alle anderen Fehlermöglichkeiten ausgeschlossen sind. Dazu gehört auch Fehlbedienung. Beim Ausheben äußeren Hebel immer ganz nach hinten! Den Inneren auf "Transport". Ein Lama-Mechaniker, bei dem ich beim TÜV war, meinte: In 25 Jahren hat er noch keine einzige Hydraulikpumpe ausgetauscht.
Am Wochenende mache ich an meinem Schlepper mal Bilder, wie die Hebel stehen müssen. MFG
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Beitragvon gandi » Mi Dez 05, 2007 20:17

Hallo Leute,
meinen Eintrag hab ich aus einem ähnlichen Thread kopiert - als Guide für die Hebel:

ich kann dir nur sagen, wie's beim MF165S funktioniert, offensichtlich ist die Bedienung aber die selbe.
Runder Hebel (mit Schraub-Anschlag für max. Tiefe an der Kulisse?): Regelhydraulik, reagiert auf Zugkraft (Lenker höher wenn zu viel Zug).
Eckiger Hebel: Positionsregelung, fixiert Höhe.
Wenn ich mich jetzt nicht total vertue, kann ich den eckigen Hebel auch noch über eine Nase heben, damit ich die äußere Hydraulik versorge, dann gehen die Unterlenker zuerst ganz nach oben, bevor zB der Hänger kippt.

Für Position/Höhe also eckigen Hebel vor und zurück, der runde MUSS ganz hinten stehen (Regelhydraulik aus).
Sobald du den runden Hebel nach vorn bewegst, beginnt die Zugkraftregelung zu wirken, der eckige Hebel dient dann nur zur Begrenzung der max. Aushubhöhe.

Zu deiner letzten Frage: nix ist kaputt; zumind. der runde Hebel muss ganz oben stehen, damit die Höhe (eingestellt über eckigen Hebel) gehalten wird; steht der runde Hebel auf halb, lässt aufgrund fehlender Zugkraft die Regelhydraulik die Unterlenker immer weiter absinken, weil ja quasi keine Zugkraft da ist - deswegen auch mit Hand bedienbar; Klackern der Hydraulikpumpe bei max. Hub normal.

Arbeiten wie ferguson-power beschrieben hat.
Hoffe geholfen zu haben,

gandi

Nachtrag: bei der Seilwinde nur mit dem eckigen Hebel arbeiten, rund ganz oben (Regelhydraulik aus).
So wie du dein Arbeiten mit der Winde beschrieben hast, ist folgendes passiert:
eckiger Hebel war ganz oben - als du den runden H. nach oben gestellt hast, hast du die Regelhyd. ausgeschaltet und der Hub, eingestellt über den eck. H., wurde angefahren (Beinahe-Kollision Schutzblech).
Beim Zwischendurchausheben hattest du gerade den Punkt der Regelhyd. erwischt, wo die Zugkraft "passt", deswegen sind die Unterlenker ein bisschen nach oben, aber nicht dauerhaft.
Lieber Hubraum als Wohnraum!

Fuhrpark: MF 3065S, MF 165S; BMW E46 330d touring, BMW E30 316i touring
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Beitragvon MF 595 » Mi Dez 05, 2007 21:20

Hallo,

der 294 hat ebenfalls auch keinen runden und eckigen Hebel wie die 100er, 200er und 500er.
Ich vermute auch dass es an der Pumpe liegt, da du deine Maschine ja mit mehr Drehzahl anheben kannst. Bei anderen Maschinen hast du sicher schon bemerkt dass die Hydraulik in ausgehobenem Zustand manchmal nachregelt. Das versucht sie natürlich auch während du deine Walze sauber machst. Da aber deine Pumpenleistung wie du sagst im Standgas nicht mehr ausreicht senkt sich der Kraftheber immer weiter ab!
Eine Bestätigung dafür wäre, dass sich die Hydraulik wieder anhebt sobald du die Drehzahl erhöhst.
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Beitragvon Hammer|on » Do Dez 06, 2007 14:11

Das Problem kommt mir doch bekannt vor von meinem alten MF 1004T !!!

Der hob auch sehr schlecht, die Schrauber haben mir gesagt das ich mal den Filter auswaschen sollte.....
Habe ich gemacht hat aber nix gebracht der Filter sah optisch sauber aus, habe mir dann einen neuen gekauft und das Hubwerk ging dann ohne Probleme....
Ich denke dein Filter sitzt zu
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Beitragvon MF-133 » Di Dez 11, 2007 10:54

Hab leider am Wochenende meine Kamera vergessen, werde aber so bald wie möglich die Bilder machen.

Bei annatefka.com gibt auf holländisch eine sehr genau Beschreibung der Hydraulikfunktion inklusive technischer Zeichnungen:
http://www.annatefka.nl/mf_techniek/tech_hef_00.htm

Hier noch eine farbige Abbildung (Draufklicken)
Der äußere Hebl beim Ausheben ganz nach hinten, der innere auf "transport".
Natürlich ist es möglich, dass die Pumpe abgenutzt ist, aber es ist viel wahrscheinlicher, dass irgendwo ein O-Ring das Öl durchtropfen lässt.
Bei meinem Schlepper gehen trotz geschlossenem 3-Wege-Ventil ein paar Tropfen stets Richtung Hubzylinder des Mähwerks. MFG
Dateianhänge
fol_mf135_01_02.jpg
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Beitragvon Hobby Landwirt » Di Dez 11, 2007 15:29

Servus Heiko,
bei unserem 284S hatten wir im Sommer das gleiche Problem. Die Hydraulik sank im Standgas immer ab, bis sie sich schließlich gar nicht mehr anheben lies :cry: Also ab mit ihm in die Werkstatt. Da der Frontlader und die Lenkung funktionierten, konnte die Pumpe als Fehlerquelle ausgeschlossen werden. Heraus kam dann, dass es an der Feinabstimmung für die Zug-Lageregelung gelegen hatte (siehe Bild). Dieses Ventil sitzt unter dem Fahrersitzt in der Hinterachse und besitzt zwei O-Ringe die total verschließen waren. Zwei neue O-Ringe und alles war wieder in Ordnung :D
Leider lässt sich in der Kabine nicht gut arbeiten, weil die zweit Schalthebel immer im weg sind :? aber sonst dürfte die Reparatur kein Problem sein.

Gruß Andy
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Regelhydraulik.JPG
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