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hydraulikpumpe=hydraulikmotor?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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hydraulikpumpe=hydraulikmotor?

Beitragvon Grumsch » Di Jan 16, 2007 15:23

hallo,

ich will mir eine seilwinde für meinen holzspalter selbst bauen. dazu brauche ich einen hydraulikmotor. ich habe zuhause noch eine alte zahnradpumpe von einem deutz rumliegen und ich erinnere mich daran, dass die pumpe eigentlich auch ein motor ist? oder habe ih mir das nur eingebildet?

ach ja genau, kann ich einen hydraulikmotor in beide richtungen betrieben. also zum seil auf- und abwickeln?

ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen.

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Beitragvon countryman » Di Jan 16, 2007 16:19

die Pumpe kann man wohl theoretisch auch als Motor betreiben. Allerdings wird die ganze Sache dann recht schnelllaufend, und du brauchst eine große Untersetzung. Auch weiß ich nicht ob Rückwärtslauf möglich ist (Druckfestigkeit der Saugseite???)
Weit besser für den Zweck wäre ein langsamlaufender Hydraulikmotor aus dieser Serie:
http://www.hytec-hydraulik.de/hydraulik/motorenshop.htm
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Beitragvon Josch » Di Jan 16, 2007 19:21

Die Überlegung Pumpe=Motor stimmt nur bei Zahnradpumpen mit zwei ineinander greifenden Rädern. Dieser Pumpe ist es in der Regel auch egal in welche Richtung sie läuft. (aufgepaßt, manchmal ist ein Rückschlagventil eingebaut)

Sichelpumpen, und Kolbenpumpen kann man dafür nicht nehmen :!:
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Beitragvon H.B. » Di Jan 16, 2007 20:36

Axialkolbenpumpen sind auch als Ölmotor verwendbar!
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Beitragvon vtwelder » Fr Jan 19, 2007 12:35

Das kannst du getrost vergessen mit der Zahnradpumpe als Motor. Sie dreht sich zwar wenn du Öl durchjagst, aber das Drehmoment ist sehr klein (Drehzahl meist recht hoch und schnell zusammen brechend), nicht für den Antrieb von Winden o. ä. geeignet. Es ist auch keine gute Idee, den Sauganschluß der Pumpe mit Druck zu beaufschlagen, denn du hast i. d. R. einen Ölkanal in der Pumpe vom Sauganschluß zum Lagerschild der Pumpe wo die Antriebswelle raus kommt. Der Kanal dient dazu, Lecköl was aus dem inneren der Pumpe durch die Lagerbuchse in Richtung Wellendichtring der Antriebswelle drückt, wieder zurück in Richtung des "drucklosen" Ansaugkanals zu befördern. Wenn du nun also die Saugseite deiner Pumpe mit Druck beaufschlagst und die Pumpe belastest, hast du den vollen Nenndruck deiner Hydraulikanlage direkt über den beschriebenen Kanal am Wellendichtring anliegen....ich sag mal der Seegerring, mit dem der Wellendichtring i. d. R. gesichert ist, lernt dann doch recht schnell fliegen....

Du wirst im Netz z. B. bei einem bekannten online Auktionshaus sicher einen günstigen Ölmotor finden der für deine Anwendung geeignet ist.
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Beitragvon Grumsch » Fr Jan 19, 2007 12:51

ja, habe gute motoren zu nem günstigen preis gleich um die ecke gefunden.

ich hätte noch eine frage. ab wann muss ich eine leckölleitung legen? da stnd etwas von 10 bar druck auf der rückleitung.

brauche ich soetwas überhaupt?

eigentlich sollte auf der rückleitung ja kaum druck sein
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Beitragvon H.B. » Fr Jan 19, 2007 16:28

Wenn du nen freien Rücklauf hast, brauchst du keine Leckölleitung, den kannst du blind machen.


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Beitragvon vtwelder » Fr Jan 19, 2007 23:27

Naja ganz so einfach ist das meist leider nicht. Wenn du nur eine Drehrichtung am Motor brauchst und dafür sorgst, dass die Leitungsquerschnitte passen (z. B. 12L Druchleitung, 15 L Rücklauf) kann man ganz einfach am Motor die Leckölleitung mit auf den Rücklauf legen. Nur wenn man beide Drehrichtungen braucht funktioniert das ja nicht...Also dritte Leitung bis zur nächstmöglichen Anbindung an einen drucklosen Rücklauf legen. Ob das in deinem Fall nötig ist kann man so pauschal sicher nicht sagen. Weil es vom Aufbau der ganzen Hy.anlage und auch vom "inneren Zustand" des Motors abhängt. Probiers am besten aus. Ich hab zwei Motoren da tropft es noch nicht mal wirklich raus, wenn man den Anschluss für die Leckölleitung offen lässt...
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