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Hydrauliksteuergerät - abdichten oder erneuern ?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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12 Beiträge • Seite 1 von 1
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Hydrauliksteuergerät - abdichten oder erneuern ?

Beitragvon Ölfleck » Mi Jan 02, 2008 22:36

Hi

erstmal ein frohes neues Jahr - allen Traktorspezialisten da draußen :wink:

Und nun zum ersten Problem für dieses Jahr :arrow:

wir haben hier einen Güldner AL Traktor dessen Hubwerk senkt sich mit angehobener Last ab - leider auch bei laufendem Motor !

Es wurde bereits der Hubkolben neu abgedichtet - leider war er nicht der Verursacher - sagen wir lieber nicht der einzige denn etwas besser ist es geworden ( Vorher senkt sich das Hubwerk bei einer Person auf der Ackerschiene , jetzt hät er eine Person und zum senken werden zwei Mann benötigt ) !

Daher wird wohl das Steuergerät noch undicht sein - nun meine Frage

kann man hergehen und so ein einfachwirkendes Einhebelsteuergerät von ebay kaufen und damit das Original Steuergerät ersetzten !

müßte doch möglich sein ? - der traktor braucht keine Regelhydraulik Schwimmstellung Kipperanschluß etc - das einzige was er machen muß ist den Holzspalter heben !

Ich denke mit Anschüssen und etwas Schlauchmaterial komme ich doch mit 250 Euro hin - das reicht beim Boschdienst fürs Abdichten bestimmt lange nicht - könnt ich mir vorstellen :idea:

Optik ist egal - bei dem Schlepper zählt nur die Funktion :!:

mfg
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Beitragvon Same Argon » Do Jan 03, 2008 10:02

Hallo Ölfleck,

das Steuerventil wirst du wohl nicht abdichten können. Entweder hat der Schieber zu viel leckage oder er sitzt nicht richtig in Neutralstellung. Könnte sein das irgendwo Schmutz drin sitzt oder evtl. eine Feder gebrochen ist die den Schieber in Neutralstellung zurück bringt. Vieleicht mal den Schieber raus bauen und sauber machen und schauen ob was gebrochen ist und ob der Schieber leichtgängig läuft, er darf nich haken. Nach außen verlierst du kein Öl? Alles intern? Hast auch keine Luft im System? vor allem im Hubzylinder?


Gruß Same A.
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Beitragvon Ölfleck » Do Jan 03, 2008 10:25

Hi

nun selbstverständlich habe ich dem Steuerventil schon mal in den Bauch gesehen - man kann vor den Steuerschiebern runde Deckel öffnen aber das wars auch schon - keine Möglichkeit da irgenwas auszubauen und zu prüfen !
Hubzylinder hat der Schlepper ja keine - nur der Hubkolben im Hydraulikblock und der wurde an die 100 mal betätigt so das die Luft komplett entwichen sein müßte !
Die Hubarme fahren auch schön gleichmäßig hoch ohne irgenwie zu stottern - was ja auch auf Luft schließen läßt !

Ich werde wohl dieses Gerät dranbauen - kostet nicht die Welt und ist die einzige Möglichkeit die Anlage mit einem neuen Ventil zu testen !



http://cgi.ebay.de/Steuerventil-Handheb ... dZViewItem


mfg
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Beitragvon 2810 » Do Jan 03, 2008 15:55

Hallo ölfleck, ich glaube, so einfach wie Du Dir das vorstellst , wird es nicht gehen : Hast du eine Druckleitung vom angeflanschten Reglventil
zum Hubzylinder , bei vielen Krafthebern ist da äußerlich nichts vorhanden.

Du müßtest theoretisch eine Flanschplatte anfertigen , um überhaupt Deine Leitung vom neuen Ventil anzuschließen.
Desweiteren wird vom neuen Ventil kein Soll-Ist-Vergleich mehr gemacht,
das heißt es gibt keine Endabschaltung----> Bruchgefahr.
Hast Du am Regelventil ( Bosch SR )schon folgendes kontrolliert :Senkventil , Senkdrossel , Rückschlagventil ?
Lässt der Exenterbolzen das Senkventil in seinen Sitz gleiten ?
Das kannst Du prüfen durch vollständiges schließen der Senkdrossel,
sinkt Dein Hubwerk dann immer noch ab ,so liegt´s evtl am Rückschlagventil .wenn die Senkdrossel dicht ist .
Vorsteuerschieber und Absperrschieber sind nicht verantwortlich für das reine Halten der Last .

MfG 2810
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Beitragvon Ölfleck » Fr Jan 04, 2008 18:00

Hi

ich habe heute nochmal nachgesehen - der güldner hat leider keinerlei senkdrossel !

kann ich hier hergehen und einen absperrhahn einbauen um zu testen ?

falls ja - in die rücklauf oder in die druckleitung ?

am steuergerät sind drei hebel

1. hubwerk senken / heben
2. steuerhebel für anbaugeräte ( leitung ist abgeklemmt - kein kipperanschluß am traktor vorhanden )
3. rdv hebel ( raddruckverstärkung)

sonnst nichts !

den rdv hebel hätte ich auch im verdacht das die probleme hierher kommen !

aus der bedienungsanleitung :arrow:

der rdv hebel kann nur nach oben gezogen werden, wenn sich der steuerhebel für den kraftheber in senkstellung befindet . beim zurückgehen auf neutral wird der rdv hebel automatisch auch auf neutral zurückgeführt. durch das einschalten des rdv hebels wird im druckzylinder des krafthebers ein teildruck von 30-40 atü erzeugt .
dadurch wird das an der dreipunktaufhänung befestigte gerät nicht gehoben sondern ein teil seines gewichtes wird auf die hinterachse verlagert.

leider besteht bei unserem steuergerät keine verbindung mehr zwichen kraftheber und rdv hebel :idea:


wenn durch einen absperhahn das anbaugerät bei straßenfahrt oben gehalten werden könnte würde das mir ausreichen 1

mfg
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Beitragvon 2810 » Fr Jan 04, 2008 18:25

Ölfleck hat geschrieben:
am steuergerät sind drei hebel

1. hubwerk senken / heben
2. steuerhebel für anbaugeräte ( leitung ist abgeklemmt - kein kipperanschluß am traktor vorhanden )
3. rdv hebel ( raddruckverstärkung)


der rdv hebel kann nur nach oben gezogen werden, wenn sich der steuerhebel für den kraftheber in senkstellung befindet . beim zurückgehen auf neutral wird der rdv hebel automatich auch auf neutral zurückgeführt. durch das einschalten des rdv hebels wird im druckzylinder des krafthebers ein teildruck von 30-40 atü erzeugt .
dadurch wird das an der dreipunktaufhänung befestigte gerät nicht gehoben sondern ein teil seines gewichtes wird auf die hinterachse verlagert.

leider besteht bei unserem steuergerät keine verbindung mehr zwichen kraftheber und rdv hebel :idea:


Hoppla ,das hört sich heute ganz anders an : beim ersten Beitrag hast von Regelhydraulik geschrieben , heute ist´s ein 3-Stellungsventil mit RDV , wobei Du zum Transport des Spalters den RDV gar nicht brauchst.

Den Einsatz des RDV hast Du richtig beschrieben , ich kapier nur nicht den Satz von Dir , daß keine Verbindung vom RDV zum Kraftheber besteht : die mechanische Verbindung , die den Rdv abschaltet in Neutralstellung bzw Hebestellung , oder meinst Du die hydraulische Verbindung ?
Wie bereits beschrieben ,brauchst Du für den Transport des Spalters kein RDV und mit der Lekage deines Ventils ist da kein Zusammenhang .
Du mußt Dir bei einem Schlachter ein Ventil besorgen ,wenn die Reparatur zu teuer wird
Das Originalventil mit einem neuen ( aus dem Hydraulikversand )zu ersetzen funzt nur bei ausenliegenden Zylindern , weil so ein Zylinder kann zum Anschlag gefahren werden , Beim eingebauten Zylinder brauchst eine Endabschaltung , sonst fährt der Kolben entweder ganz raus oder er kann das Krafthebergehäuse zusammendrücken .
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Beitragvon Ölfleck » Fr Jan 04, 2008 19:05

Hi

Ok - danke schön !

mit der verbindung meine ich das da nichts mechaniches mehr vorhanden ist ! also am rdv hebel ist ein haken in den nichts eingehägt ist , aber es sind spuren zu sehen das da mal was eingehängt war !

wwas ist mit meinem vorschlag mit den absperrhähnen in rück bzw. druckleitung - damit könnte ich doch den druck für die straßenfahr halten ?

mfg
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Beitragvon 2810 » Fr Jan 04, 2008 19:33

[quote="Ölfleck"]

mit der verbindung meine ich das da nichts mechaniches mehr vorhanden ist ! also am rdv hebel ist ein haken in den nichts eingehägt ist , aber es sind spuren zu sehen das da mal was eingehängt war !


Du solltest mal in Foto reinstellen , ich kenne nur noch schwach die verschiedenen Krafthebertypen mit RDV , mit dem Auslaufen des Ferguson Patents auf die Regelhydraulik ist diese Hilfskonstruktion nicht mehr eingebaut worden
Wenn ich mich recht erinnere wurde der Haken gebraucht um automatisch den RDV in die geöffnete Stellung zu schieben , wenn man in "Neutral" oder "Heben "geschaltet hat . Dazu war bei manchen Typen so ein Bogenblech am Haupthebel , der dann die Gebrauchsspuren am Haken erzeugt hat.
Funzt dieses automatische rückstellen bei Dir nicht mehr :?:
Der RDV muß in "Durchlassstellung " sein , ein Dauerbetrieb war nie zulässig in "Neutralstellung " schon gar nicht :!:


wwas ist mit meinem vorschlag mit den absperrhähnen in rück bzw. druckleitung - damit könnte ich doch den druck für die straßenfahr halten ?

[/quote
Falls Du an den Arbeitsanschluß vom Ventil zum Hubkolben kommst , so wäre das theoretisch möglich . So wie ich die damaligen Bosch- und ZF-Kraftheber kenne , besteht keine äußerlich zugängige Leitung in dieser
Lage , die Ventile wurden mit O-Ringen angeflanscht
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Beitragvon Ölfleck » Fr Jan 04, 2008 19:55

Hi

die leitung ist frei zugäglich ! nichts angeflanscht oder dergleichen !

pumpe sitzt vorne am motor und wird mit keilriemen angetrieben - dort geht die lange saugleitung vom kraftheber dran und die druckleitung zum steuergerät ab welches an den rechten kotflügel geschraubt ist !
vom steuergerät geht dann eine druckleitung in die verschlußplatte vom hubkolben (am hubwerk vorne) sowie eine rücklaufleitung in das filtergehäuse (am hubwerk oben) ab !

man kann also ohne probleme in den kreislauf des systems eingreifen !

der rdv hebel ist durch eine federbelastete verzahnte scheibe verstellbar u. auch gesichert - aber auch nicht mehr das beste wenn man leicht mit der hand gegen kommt verstellt er sich schon !
wie ist das rdv system eingeschaltet - indem der steuerschieber öl durchläßt oder indem er keins durchläßt ?

mit foto ist schwierig - habe zur zeit keine digicam zur hand - aber werde mich bemühen was zu organisieren !


vielen dank für dein bemühen - es ist echt selten noch jemanden zu finden der sich mit der technik der 50er jahre gut auskennt :wink:

mfg
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Beitragvon 2810 » Fr Jan 04, 2008 20:30

Ölfleck hat geschrieben:vom steuergerät geht dann eine druckleitung in die verschlußplatte vom hubkolben
wie ist das rdv system eingeschaltet - indem der steuerschieber öl durchläßt oder indem er keins durchläßt ?


Ja Dann ist es einfacher , als Versuch kannst Du in diese Druckleitung einen Absperrhahn einbauen ,weiß nat. nicht ob da sonst noch "Innereien " im Hubwerk sind .

Der RDV ist ausgeschaltet , wenn er das Öl durchlässt .
Die Funktionweise ist so : Bei Stellung "Senken " fliest der Pumpenstrom in den Rücklauf , gleichzeitig kann auch Rücklauföl vom Kraftheber zum Rücklauf fliesen . In dieser Lage greift der RDV ein , indem er den Rücklauf androsselt ,aber nie ganz absperrt . Dieser angedrosselte Rücklauf erzeugt dann die 30-40 bar , von denen Du geschrieben hast .

Die Normalstellung ist offen .
Ich kapier nun aber nicht die Endabschaltung bei diesem System , vielleicht hat der Güldner einen Hubkolben mit Endanschlag :?:
Das müßten die Güldner -Spezialisten wissen .
Wenn man das sicher wüßte , könnte man das von Dir genannte Ventil doch nehmen.

MfG 2810
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Beitragvon Ölfleck » Sa Jan 05, 2008 18:57

Hi



Beim abdichten des Hubkolbens ist uns nichts aufgefallen was auf einen Anschlag schließen läßt !
Wenn der Hubkolben ganz ausgefahren ist baut er Druck auf und läßt den Hebel am Steuergerät von heben in Mittelstellung springen !
Da sind wir uns sicher das er das über aufgebauten Druck und nicht über Positionsabfrage macht - da dieses umspringen des Hebels mit defektem Nutring am Hubkolben nicht möglich war !
Habe heute einen Absperrhahn in die Druckleitung gebaut - damit hält er 2 Personen auf der Ackerschiene kommt eine dritte Person hinzu gehts langsam abwärts , ich denke das hierfür wohl die Riefen im Zylinder verantwortlich sind - allerdings ist alles wesentlich besser als am Anfang und der Spaltertransport sollte so möglich sein !

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Beitragvon 2810 » Sa Jan 05, 2008 19:25

Hallo ölfleck, bei unserem ersten Schlepper mit Dreipunkthydraulik
gab es eine serienmäßige mechanische Sperre ,so ne Art Kindersicherung gegen unbeabsichtigtes Absinken : hattest Du ausgehoben ,so wurde ein Hebel
am Krafthebergehäuse umgelegt und er verhinderte mechanisch ein Absinken , sei es wegen Undichtigkeit am Ventil oder Kolben .
Später mit der Regelhydraulik kam dann die Senkdrossel, die aber nur wirkte , wenn alles dicht war.

Vielleicht machst Du Dir eineStrebe oder Lochschiene zur Fixierung beim Transport . Evtl. gibt es geeignete Punkte am Dreipunktgestänge/Zugmaul.

MfG 2810
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