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Hydraulikzylinder drosseln

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Hydraulikzylinder drosseln

Beitragvon ober_lenker » So Jun 26, 2011 19:15

Servus,

seit unserem Schlepperwechsel vor dem Berti-Mulchgerät gehen uns die Hydraulikzylinder für die Seitenverschiebung + Neigungsverstellung zu schnell auf Grund der hohen Literleistung des neuen Traktors. Da mein Herr mit der Dosierung der Steuergeräte nicht ganz so feinfühlig klarkommt, möchte ich nun Drosseln in die Leitungen einbauen.
Normalerweise verbaut man ja pro Zylinder 2 Drosselrückschlagventile wie hier abgebildet.

Ich lege keinen Wert darauf Ein- u. Ausfahrgeschwindigkeit getrennt einstellen zu können, Hauptsache das Gesamtsystem verlangsamt sich und ich muss keine 4 Ventile kaufen.
Nun meine Frage: Geht es iO einen dw-Zylinder mit nur einem normalen Drosselventil zu steuern? Oder gibt es da irgendwelche Probleme? In die Kolbenbodenseite oder Stangenseite einbauen? Egal?

Danke schonmal,
o_l
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Re: Hydraulikzylinder drosseln

Beitragvon multicar25 » So Jun 26, 2011 19:35

Hallo, diese Drossel kannst du dir auch selber bauen. Schraub die Steckkupplung vom Schlauch. Schneide ein Gewinde rein und nehme einen Stehbolzen in den du ein kleines Loch bohrst (1 mm reicht schon) und schraube den in den Anschluß. Das machst du bei beiden Schläuchen. Beim Bohren und Gewindeschneiden aufpassen wegen der Späne, die machen sonst großen Schaden in deinem Hydrauliksystem.
Gruß Peter
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Re: Hydraulikzylinder drosseln

Beitragvon DerLohndrescher » So Jun 26, 2011 19:37

Hallo,


Soll die Drossel einstellbar sein oder nicht?

Wenn nicht, irgendeine Verschraubung im Vorlauf (Sprich seite zum ausfahren) aufschrauben und ein Drosselplättchen einlegen. Gibt es für Centbeträge im Hydraulikfachhandel. Sieht aus wie eine Unterlegscheibe mit einer ganz kleinen Bohrung (in der Regel 1-2 mm) drin.

Wenn ja, reicht die einstellbare drossel auch auf der Vorlaufseite. wenn weniger Öl durchgeht im Vorlauf, ist automatisch der Rücklauf auch mit weniger Öl versorgt. In der anderen Richtung funzt das dan genau so, da sitzt die Drossel (beim DW-Zylinder) dann auf der Rücklaufseite, Sprich, da wird der Rücklauf dann gedrosselt.
Habe mal gelernt, dass die Drossel immer auf der Seite eingebaut wird, die das größte Volumen hat. Bei einem DW-Zylinder also auf der Seite zum ausfahren.

Auf beide Seiten eine Drossel einbauen (egal ob einstellbar oder nicht) ist Schwachsinn.


MfG
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Re: Hydraulikzylinder drosseln

Beitragvon ober_lenker » So Jun 26, 2011 20:51

Hallo DerLohndrescher,
wusste nicht dass es solche Drosselplättchen gibt, feine Sache! Auf Anhieb konnte ich allerdings keine in den gängigen Onlineshops ausmachen, deshalb werde ich wohl gleich zu einer normalen/einstellbaren Drossel greifen. Dann spar ich mir auch das experimentieren mit dem richtigen Lochdurchmesser.

DerLohndrescher hat geschrieben:Habe mal gelernt, dass die Drossel immer auf der Seite eingebaut wird, die das größte Volumen hat. Bei einem DW-Zylinder also auf der Seite zum ausfahren.

Genau auf solche Tips hatte ich gehofft, danke!

multicar25 hat geschrieben:Hallo, diese Drossel kannst du dir auch selber bauen.
...

Hallo Peter! Gut zu wissen dass es auch so geht, vielen Dank für den Tip!
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Re: Hydraulikzylinder drosseln

Beitragvon ttoomm » Mo Jun 27, 2011 11:31

Hi,

wenn Du z.B den Zylinder beim Ausfahren drosseln willst, dann bau die Drossel auf der Stangenseite ein (also genau den anderen Anschluss). Hintergrund hier ist, daß du nicht das Öl das in den Zylinder rein strömt sondern das das vom Zylinder verdrängt wird drosselst. Der Zylinder fährt dann schön gleichmäßig und es gibt auch kein "Ruckeln" (Stick-Slip-Effect)

Gruß
TTOOMM
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Re: Hydraulikzylinder drosseln

Beitragvon bördi » Mo Jun 27, 2011 11:40

ttoomm hat geschrieben:Hi,

und es gibt auch kein "Ruckeln" (Stick-Slip-Effect)



...der tritt aber eher bei Pneumatik auf!
Aber am einfachsten ist es mit den Drosselplättchen. Sonst kann man auch ein 1-Cent Stück nehmen und ein passendes loch rein bohren (wenn der Durchmesser passt natürlich).
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Re: Hydraulikzylinder drosseln

Beitragvon Milchtrinker » Mo Jun 27, 2011 17:20

Hallo,

woher bekommt man diese Drosselplättchen für Cent-Beträge ??? Online oder sonstwo ???
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Re: Hydraulikzylinder drosseln

Beitragvon Flozi » Mo Jun 27, 2011 17:41

Hy
Schau in deinen Geldbeutel und nimm ein 1-Cent Stück schau obs du in die Letung hinter der Kupplung einlegen kannst ohne das es in den Schlauch fällt schleif es evtl am Schleifbock zu und bohr ein 1mm Loch rein, ich hoffe das es funktioniert das letzte mal wo wir sowas gemacht haben war noch zu Pfennig Zeiten :klug:
Viele Grüße Flozi
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Re: Hydraulikzylinder drosseln

Beitragvon ober_lenker » Di Jun 28, 2011 17:40

Servus,

hab das jetzt mal mit den Drosselplättchen angesehen - funktioniert nicht. Zwischen Kupplungsstecker und Schlauchüberwurfmutter verläuft alles konisch, zusätzlich mit O-Ring, da passt keine Scheibe rein. Am Zylinder selber gibts keinen Anschlag, d.h. die Scheibe würde entweder nicht reinpassen oder ganz in den Zylinder fallen.

Aber sei's drum, habe mich eh für die einstellbaren Drosseln entschieden. Muss dazu auch nochmal saudumm fragen:
Nach der bisherigen Verrohrung müsste ich eine Drossel in 1/2''-Größe nehmen die für 50l/min ausgelegt ist. Da ich aber eh den Querschnitt verringern will, kann ich ja auch gleich eine günstigere mit 3/8'' nehmen. Diese ist jedoch nur für 30l/min ausgelegt. Gibt das Probleme wenn meine Pumpe max. 70l/min leistet?
Was passiert eig. generell wenn die max. Literleistung von Bauteilen unter der Pumpenleistung liegt? Halten das die Bauteile einfach nicht aus oder geht es "nur" um die Geschichte mit Ölerwärmung/Pumpenbelastung usw.?
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Re: Hydraulikzylinder drosseln

Beitragvon Markus K. » Di Jun 28, 2011 18:01

Servus,

normal nimmt man einfach die Drosselgrösse, die ohne Querschnittveränderung dazwischen passt. Wenn du 12L Schläuche hast, dann passt die 3/8"-Drossel, bei 15L wäre es die 1/2". Da du aber reduzieren willst, würde ich vor der Drossel reduzieren, da die 3/8" günstiger ist wie die 1/2". Eine größere Drossel musst du weiter zudrehen, um den selben Effekt zu erzielen. Die Pumpe fördert ja trotz der Drossel die selbe Menge an Öl. Vor der Drossel baut sich ein Druck auf, der so groß ist, das das DBV öffnet und die überschüssige Menge mit Gewalt in den Tank gefördert wird. Krasses Beispiel wäre ein kleiner Blindstopfen (= eine absolut zugedrehte Drossel), der mittels Reduzierung an einen großen Schlauch dran ist. Das Öl und die Pumpe wird demnach bei beiden Drosselgrössen gleich belastet. Ausschlaggebend ist die Ölmenge auf der Abgabeseite der Drossel.


gruß
Markus
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Re: Hydraulikzylinder drosseln

Beitragvon ober_lenker » Fr Jul 01, 2011 14:27

Servus,

heute kamen die Drosseln, welche ich natürlich gleich testen musste. Nach etwas experimentieren habe ich festgestellt, dass es zumindest für die Neigungsverstellung flüssiger läuft wenn die Drossel auf der Stangenseite verbaut ist. Drossel für Seitenverschiebung auf Kolbenbodenseite passt. Was mich jetzt aber allgemein etwas stört ist die Tatsache, dass sich die Zylinder ineinander ziemlich stark verspannen. Leuchtet auch ein, schliesslich wird nun auf einer Seite ungehindert Öl eingepumpt, auf der anderen Seite der Abfluss aber stark gedrosselt bzw. umgekehrt. Werde das so mal eine Weile testen.

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